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News

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Eintrag Nummer 1:

28.08.2010, 14:04

Manuela Kürpick

von und über BLINDzeln

Radio BLINDzeln - Das Magazin am 28.08.2010

Und wieder sind zwei Wochen rum, und wieder gibts ein neues Magazin!
Dies sind die Themen:

Gedicht: “Sommerabend” + Beitrag: “Lebendiges Deutsch” + Audiogames: “Audiospiele auf Konsolen” + Audiogames:"Sonic Invaders” + Tönende Wunderwelt: “Smashing Pumpkins”

Details:

"Best of Rothaut! Ihre schönsten Gedichte und spannensten Beiträge!", so könnte man es nennen. Heute hören wir von ihr das Gedicht Sommerabend und kümmern uns außerdem um “Lebendiges Deutsch"!
"Audiogames Memorization” geht auch diesmal weiter. Heute mit einem Beitrag über “Audiospiele auf Konsolen” und einem Spiel aus Griechenland, von Arestides Mytaras: “Sonic Invaders"!
Auch in der Tönenden Wunderwelt erinnern wir uns zurück, ca. drei Jahre um prezieser zu sein. Damals stellte uns Cord die Band “Smashing Pumpkins” etwas genauer vor.
Musik gibts von Enya, Die Prinzen, J.B.O., Kraftwerk, Leinemann, Joshua Radin und natürlich von den Smashing Pumpkins!
--
Herzliche Grüße von Eurem
BLINDzeln-Radioteam

Live hören:
In eurem Player den Menüpunkt “URL öffnen” auswählen, live.radio.blindzeln.de Oder alternativ: as-11.de:20000 eingeben, Enter drücken und genießen!

Zuhören jetzt auch via Telefon!
0931 66399 3854 (Es fallen nur die normalen Gesprächskosten an!)

BLINDzeln - Das Magazin Sendeplan:
Samstag von 19 bis 21 Uhr: Erstsendung
Darauf folgender Dienstag von 19 bis 21 Uhr: 1. Wiederholung Darauf folgender Sonntag von 19 bis 21 Uhr: 2. Wiederholung

Kontaktmöglichkeiten während der Live-Sendung:
Studio-Hotline: 01803 - 22 44 11 44 * 9 Cent/Minute aus dem dt.
Festnetz, Mobilfunk max. 42 Cent/Minute
Mailbox: 01803 - 22 44 11 45 * 9 Cent/Minute aus dem dt. Festnetz,
Mobilfunk max. 42 Cent/Minute
E-Mail und Messenger: moderator@radio.blindzeln.de
IRC: Raum “#Blindzeln"

Der Radio-Podcast: radio.podcast.blindzeln.de
Weitere Infos auf www.BLINDzeln.de

http://live.radio.blindzeln.de .

Eintrag Nummer 2:

19.08.2010, 18:42

Sebastian Dellit

von BLINDzlern für BLINDzler

Unser Projekt im Fernsehen und Thüringer Landtag

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde des Vereins Andere Augen e. V.,

trotz des sommerlichen Wetters möchten wir Sie auf eine halbe Stunde einladen - in Ihren Fernsehsessel. Im Mai hatten wir es angekündigt, nun ist es soweit. Am Samstag, den 21. August, zeigt das MDR-Fernsehen um 11:05 Uhr die Reportage “Anders Sehen in Norwegen - ein Fotograf überwindet Grenzen".

In der Reihe der Sommer-Reportagen der Sendung “selbstbestimmt!” begleitete ein Fernsehteam den Initiator unseres Projekts, Gregor Strutz, auf eine Reise zu den Anfängen von “Andere Augen” nach Norwegen. In der 30-minütigen Reportage kehrt er auf den Milchvieh-Hof des sehbehinderten Bauern Arild Röland zurück und besucht den blinden Lehrer Terje Karlsrud in Trondheim. Der Film berichtet von einer außergewöhnlichen Freundschaft, beleuchtet aber auch die Unterschiede im Umgang mit behinderten und nicht behinderten Menschen in Deutschland und Norwegen.

Die Reportage ist ein sehr optimistischer, motivierender Film, der uns als Verein Andere Augen e. V. bestärkt, unsere Vorhaben konsequent weiter zu verfolgen.

Sollten Sie es am Samstag nicht schaffen, das MDR-Fernsehen einzuschalten:

Die Reportage wird am darauf folgenden Montag, den 23. August, um 09:15 Uhr wiederholt, und kann bis einschließlich 28. August auch über das Internet in der Mediathek des MDR empfangen werden. Der Link zum Film in der Mediathek: www.mdr.de/... (gekürzt)

Wanderausstellung startet in Erfurt

Dem Einsatz von Herrn Dr. Paul Brockhausen, Behindertenbeauftragter des Freistaates Thüringen, ist es zu verdanken, dass die Wanderausstellung “Andere Augen - eine Ausstellung über das Sehen” ihre Reise durch Deutschland deutlich früher startet als gedacht. Ab August wird die Ausstellung Station in Erfurt machen.

Die Ausstellung über die Lebenswege von Arild und Terje verfolgt ein Ziel:

die unterschiedlichen Wege der Kunstwahrnehmung von Sehenden, Sehbehinderten und blinden Menschen zu verbinden und ihnen dadurch ein gemeinsames, gleichberechtigtes Kunsterlebnis zu ermöglichen.

Barrierefreiheit und Teilhabe werden dabei zum eigentlichen Inhalt der Ausstellung. Mit unserem Projekt wollen wir ein Forum zum Austausch von Menschen mit und ohne Behinderungen schaffen, und somit für gegenseitiges Verständnis werben. Gern möchten wir darüber auch mit Ihnen ins Gespräch kommen.

Zur Eröffnung der Ausstellung am Mittwoch, den 18. August 2010, um 13.00 Uhr sind Sie herzlich eingeladen.

“Andere Augen - eine Ausstellung über das Sehen” ist vom 18. August bis 19. November 2010 im Thüringer Landtag im Zwischengang zum Fraktionsgebäude, Jürgen-Fuchs-Straße 1, 99096 Erfurt, zu sehen.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr, Öffnung am Wochenende nach Vereinbarung möglich (Tel.: 0361/3772005)

“Andere Augen - eine Ausstellung über das Sehen” wurde ehrenamtlich vom Verein Andere Augen e. V. in Kooperation mit der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) entwickelt und realisiert. Sie wäre ohne das Engagement weiterer Partner nicht möglich geworden: Wir danken der Gemeinschaft Deutscher Blindenfreunde e. V. sowie der Dräger und Lienert Informationsmanagement GbR für ihr Engagement und die tolle Zusammenarbeit.

Wir freuen uns, wenn wir auch Sie gewinnen können, unser Anliegen zu unterstützen. Interessieren Sie sich für die Wanderausstellung und würden gern mehr darüber erfahren? Sie finden das vollständige Konzept im Internet unter: www.andereaugen.de/... (gekürzt)

Wenn Sie eine Idee haben, wo unsere Ausstellung auch in Ihrer Nähe gezeigt werden sollte - wir freuen uns über jeden Hinweis.

Wir hoffen Sie bleiben uns und unseren Projekten treu!

Ihr Verein Andere Augen e. V.

http://www.andereaugen.de.

Eintrag Nummer 3:

17.07.2010, 18:55

Sebastian Dellit

von und über BLINDzeln

Radio BLINDzeln - Das Magazin am 17.07.2010

Heute Abend, Samstag 17.07.2010 von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr - Zeit für Radio “BLINDzeln - Das Magazin"

Das hört Ihr heute in Radio - BLINDzeln - Das Magazin
Per Internet: live.radio.blindzeln.de
Per Telefon: 0931 66399-3854

Thementicker:

Serie BBSB Inform: “BBSB Inform - Informiert” + Beitrag: “Grüne Bowle - Ein Rezept zum selber machen” + TeamTalk: “Manuela Glasow stellt sich vor” + Serie AudioGames: “Palace Punch-up von “Blastbay Studios” + LiveTalk: “Tacheles - Redet mit uns über BLINDzeln Radio Klartext” + Musik von Vanessa Carlton, Vanessa Paradis, Ich&Ich, Nick Kamen, DNA, Arthur Baker und vielem mehr

Themendetails:

Serie BBSB-Inform: das neuste aus Bayern und dem Rest der Blindenwelt hat Willi Kürpick für uns zusammengetragen.
Beitrag: Manuela Kürpick präsentiert uns ein Rezept für “Grüne Bowle".
TeamTalk: Vorstellung: Eine neue Stimme wird demnächst auch im Magazin zu hören sein, die man schon aus “T.G.I.F!” kennt. Heute stellt sich Manuela Glasow vor.
Serie AudioGames: Heute mit “Palace Punch-up” von “Blastbay Studios".
LiveTalk: Heute könt ihr mit uns “Tacheles” reden. Meldet euch dazu unter (02 14) 40 40 400 im “BLINDzeln Telefonchat".
Musik von Vanessa Carlton, Vanessa Paradis, Ich&Ich, Nick Kamen, DNA, Arthur Baker und vielem mehr

Moderation:

Alexander Westphal

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Aktuell in Radio BLINDzeln - Das Magazin - Der Podcast:

Die Büchermaus stellt “Prinz im Pferdeohr” von Harald Jüngst vor.

Demnächst in Radio BLINDzeln - Das Magazin - Der Podcast:

Folge 59: Die Gefahr der Automatiktüren in öffentlichen Verkehrsmitteln.
Folge 60: Interview mit dem Theaterschauspieler Christian Spremberg, alias Karl Marx.
Folge 61: Willi Kürpick besuchte die Krimitage 2010 im Aura Hotel am Timmendorfer Strand.

Wer sich mit PodCast bereits auskennt, benötigt nur noch unsere URL, damit Ihr nichts mehr verpasst:

radio.podcast.blindzeln.de

Wer sich noch nicht mit PodCast auskennt, findet dazu alles Wichtige auf der Homepage:

www.BLINDzeln.de

im Menübereich:

“Podcast",

oder unter dem Direktlink:

podcast.blindzeln.de.

Ihr könnt unseren Radio BLINDzeln - Das Magazin - Der Podcast auch überall dort hören, wo Ihr telefonieren könnt. Wählt einfach die Festnetz Telefonnummer:

0931 663927-157

Mit Eurer Telefon-Tastatur könnt Ihr Euch übrigens durch die Episoden bewegen. Einfach mal ausprobieren - Viel Spass!

-

Sendeplan:

Samstag von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Hier ist immer die Erstsendung der aktuellen Sendung.
Geeignet für DSL (MP3 128 kbit/s)
(powered by www.blindzeln.de)

Darauf folgender Dienstag von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Die erste Wiederholung der aktuellen Sendung.
Geeignet für DSL (MP3 128 kbit/s)
(powered by www.blindzeln.de)

Darauf folgender Sonntag von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Die zweite und letzte Wiederholung der aktuellen Sendung.
Geeignet für DSL (MP3 128 kbit/s)
(powered by www.blindzeln.de)

-

Musikwünsche (nur in der Erstsendung am Samstag), Lob und Kritik per E-Mail an:

moderator@radio.blindzeln.de

oder Hotline:

01803 224411-44 *

Oder Mailbox:

01803 224411-45 *

oder IRC:

#Blindzeln

Weitere Informationen rund um unseren Chat gibt es auf:

www.blindzeln.de

im Menübereich:

Chat

oder unter dem Direktlink:

chat.blindzeln.de

Und nach der Sendung:

Wenn Ihr Fragen zu einem Beitrag habt oder sonst gern das komplette Redaktionsteam erreichen möchtet, dann mailt uns bitte an:

radio@blindzeln.de

oder diskutiert mit uns und den anderen Hörern in unserer Mailingliste [LAUSCHBRECHER]. Anmeldung per E-Mail an:

lauschbrecher-subscribe@blindzeln.net

Weitere Informationen zum BLINDzeln Radio findet ihr unter:

www.blindzeln.de

im Menübereich:

Radio

oder unter dem Direktlink:

radio.blindzeln.de

Bis dann - wir hören uns!

* 9 Cent/Minute aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 42 Cent/Minute

http://live.radio.blindzeln.de.

Eintrag Nummer 4:

15.07.2010, 19:05

Sebastian Dellit

von und über BLINDzeln

BLINDzeln-Newsletter vom 11.07.2010

BLINDzeln-News im Juli 2010

Vanakkam, liebe BLINDzlerinnen und BLINDzler!

Der Juli-Newsletter von BLINDzeln - das sind 231630 Zeichen in 32891 Wörtern verteilt auf 1814 Zeilen!

Wir begrüßen wieder zu einem Rekord-Newsletter - dem bisher Umfangreichsten von BLINDzeln und das in einer Zeit, in der andere Redaktionen ihr alljährliches Sommerloch feiern. Unser Radio-Team hat einige Informationen zusammen getragen und bittet um Eure Mithilfe. Der Commi-Podcast befasst sich mit der mobilen Texterkennung. Unser Shopteam erklärt neue Exklusiv-Funktionen der BLINDzeln-Computersysteme. In der TuKSuB-Abteilung schauen wir uns neue blind empfehlenswerte mobile Hard- und Software an und die Satis-Tipps beschäftigen sich mit dem PDF-Dokumentenformat. Hörspielfreunde sollten die Ohrenblicke-Folge der drei Fragezeichen keinesfalls verpassen. Genauso wenig fehlen die Softwaretpps, bunte Geschichten zum Staunen und Schmunzeln und ein Blick in den Kochtopf riskieren wir ebenfalls, wie gewohnt. Nehmt Euch Zeit für die vielfältigen Themen und dann wünschen wir Euch kurzweilige Unterhaltung mit Eurem richtig dicken Juli-Newsletter.

Euer Newsletterteam von BLINDzeln

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Inhalt

# 1.0 Das kleine Quiz
# 1.1 Werbung: Handytech GmbH - Die große Freiheit
# 1.2 Radio: Ein Jahr BLINDzeln Radio
# 1.3 Radio: Es gibt noch jemanden, der BLINDzeln Radio nicht kennt?
# 1.4 Radio: Zu Gast bei “BLINDzeln Radio"
# 1.5 Radio: Mitarbeiter gesucht
# 1.6 Radio: “Happy Birthday, BLINDzeln Radio"
# 1.7 Radio: “BLINDzeln - Das Magazin” - “Tacheles!"
# 1.8 Radio: Hier nochmal alle Daten im Überblick
# 1.9 Commi: Podcast - Folge 14 “Produkterkennung per Kamera"
# 2.0 Commi: Podcast - Folge 15 “Mobile Texterkennung"
# 2.1 Wieder blind empfehlenswert: Avast AntiVirus Version 5
# 2.2 Blinde und sehbehinderte Guides gesucht
# 2.3 Werbung: Handytech GmbH - PocketShopper
# 2.4 Vorstellung der Mailingliste OHP
# 2.5 Die Mailingliste DBSV-Jugend ist umgezogen
# 2.6 Waschweib: Bist Du alt geworden ...?
# 2.7 Waschweib: Gefährliche Kindheit
# 2.8 Waschweib: Was ist E.V.W.A.?
# 3.0 Ohrenblicke: Haut EUROPA Drei-Fragezeichen-Fans übers Ohr?
# 3.1 Ohrenblicke: Folge 138 der drei ??? unter die Lupe genommen
# 3.2 Ohrenblicke: Die drei ??? - 138b Die verschollenen Frequenzen
# 3.3 Mitten ins Herz will lang ersehnte Träume erfüllen
# 3.4 Neptuns Freunde: Einladung zum Schnuppertauchkurs
# 3.5 Erblindende Protagonisten für Fernsehdokumentation gesucht
# 4.0 Shop: Sammelbestellung Office 2007 erfolgreich beendet
# 4.1 Shop: BLINDzeln VirtualSystems und unsere Internetfernbedienung
# 4.2 Shop: Rezension - Eine Super-Note fürs SuperNote12Z
# 4.3 Shop: Rezension - Ein Lob für das SuperNote 13Z
# 4.4 Molino: BLINDzeln Molino Jolicloud 1G
# 4.5 Molino: BLINDzeln Molino EasyPeasy 1G
# 5.0 Lucullus: Rezept für gefüllte Polentadukaten
# 5.1 Lucullus: Rezept für ChampignonSchmarren
# 5.2 Waschweib: Rezept für Tiramisu
# 5.3 Theo Floßdorf: Abendlicher Brief
# 5.4 Konrad Gerull: Das Sonett
# 6.0 SATIS: Tipps im Monat Juli
# 6.1 SATIS: Allgemeine Info zu PDF-Dateien und deren Zugänglichkeit
# 6.2 SATIS: Was ist das PDF-Format und wozu dient es?
# 6.3 SATIS: Wie erstellt, liest und konvertiert man PDF-Dokumente?
# 6.4 SATIS: Probleme der PDF-Zugänglichkeit
# 6.5 SATIS: Warum ist der Zugang zu PDF-Dateien so wichtig?
# 6.6 SATIS: Literatur PDF-Zugang für Blinde
# 6.7 SATIS: Erstellung von PDF-Dateien
# 6.8 SATIS: Eine kostenlose Alternative zum Adobe Acrobat Writer
# 6.9 SATIS: Online-Konvertierung von PDF nach HTML
# 7.0 SATIS: Software zur PDF-Konvertierung/ -Erzeugung
# 7.1 SATIS: PDF mit OCR-Software lesen
# 7.2 SATIS: PDF-Dateien barrierefrei gestalten
# 7.3 Software für Euch getestet: Packen und Entpacken
# 7.4 Software für Euch getestet: 7Zip
# 7.5 Software für Euch getestet: AKPackIt
# 7.6 Software für Euch getestet: ALZip
# 7.7 Software für Euch getestet: Arc Convert
# 7.8 Software für Euch getestet: CHM Decoder
# 7.9 Software für Euch getestet: TUGZip
# 8.0 Software für Euch getestet: Universal Extractor
# 8.1 Software für Euch getestet: Zip Installer
# 8.2 Software für Euch getestet: ZIP Password Finder
# 8.3 Ulknudel: Was zum Schmunzeln
# 8.4 SF-Ecke: Daily First Contact 28.04.3000
# 8.5 Hertz: Test - König CMP-SP70 2.2-Lautsprechersystem
# 8.6 TuKSuB: Podcast Episode 1 erschienen
# 8.7 TuKSuB: Was wird aus Symbian und Windows Mobile?
# 8.8 TuKSuB: Apple´s WWDC zieht weltweite Aufmerksamkeit auf sich
# 8.9 TuKSuB: ... one more think!
# 9.0 TuKSuB: Abstürze von RSS-Player verhindern
# 9.1 TuKSuB: App-Empfehlung SimpleNote
# 9.2 TuKSuB: App-Empfehlung iLiga South Africa
# 9.3 TuKSuB: App-Empfehlung Wifi-Sync
# 9.4 TuKSuB: Wo bin ich?
# 9.5 TuKSuB: RIM baut Tablets
# 9.6 TuKSuB: Motorola präsentiert sein neues Milestone
# 9.7 TukSuB: Android-Netbook Toshiba Dynabook AZ
# 9.8 TuKSuB: Das Apple iPad - ein weiterer blind bedienbarer Computer?
# 9.9 TuKSuB. Navigon MobileNavigator für blinde Fußgänger
# 10.0 Das kleine Quiz - Die Auflösung
# 10.1 Bis zum nächsten Mal

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# 1.0 Das kleine Quiz

Wir beginnen jeden Newsletter mit einer kleinen Wissensfrage oder auch mal einer Rechenaufgabe. Wer nicht schummelt und den Newsletter in Ruhe liest, findet auch die Auflösung unseres monatlichen Quiz.

Frage: Woraus sind sehr scharfe Küchenmesser, wenn sie nach Damaszener Art gefertigt wurden?

a) aus gebogener Bronze
b) aus geschliffenem Marmor
c) aus gefaltetem Stahl
d) aus geölter Keramik

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# 1.1 Werbung: Handytech GmbH - Die große Freiheit

* Werbung wird nur direkt im Newsletter geschaltet *

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# 1.2 Radio: Ein Jahr BLINDzeln Radio

Was bisher geschah! (Von Christine Kahlert)

Am 01.06.2009 ging unser kleines “BLINDzeln Radio” an den Start. Viel ist in diesen 12 Monaten, in denen unser “Baby” schon lebt, passiert. Einiges wurde schon umgesetzt, anderes noch nicht! Und dennoch können wir mit Stolz auf dieses Jahr zurückblicken! Erinnert Ihr Euch noch an die Einweihungsparty? Oder an die geniale Halloweensendung? Auch den Silvester-Neujahrsevent werde zumindest ich nicht so schnell vergessen.

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# 1.3 Radio: Es gibt noch jemanden, der BLINDzeln Radio nicht kennt?

Dabei kann man den Sender jetzt nicht nur über Internet empfangen, sondern auch über Telefon: 0931 66399 3854. Ein großes Danke dafür von mir an Alex, der sich dafür ordentlich ins Zeug gelegt hat. Wir sind aber nicht nur ein Radio zum Anhören, sondern zum aktiven teilnehmen! Über MSN und E-Mail moderator@radio.blindzeln.de, via IRC im Ircnet, Channel “#blindzeln” und auch über die Telefon-Hotline (0 18 03) 22 44 11 44 kann man Wünsche äußern, Lob und Kritik anbringen oder - ja auch das - einfach nur mal blödeln und quatschen! Und wer nicht live gehört werden will, na der spricht einfach auf die Mailbox unter der Nummer (0 18 03) 22 44 11 45! Hotline und Mailbox kosten 9 Cent pro Minute aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 42 Cent pro Minute! Ehrlich, an einem Wochenende, wo ich nicht dazu komme, am Freitag ab 20 Uhr “T.G.I.F!” zu hören, fehlt mir was. Wer den unerschöpflichen Vorrat an Musik und guter Laune von Alex und Steffen noch nicht erfahren hat, der hat wirklich was versäumt. Ja, und wem die Songs, die gespielt werden, nicht gefallen, der kann das ja ändern, indem er sich mit Musikwünschen beteiligt. Unser 14-tägiges Magazin mit jeweils 2 Wiederholungen bietet immer spannende Beiträge, z.B. Cords tönende Wunderwelt. Dazwischen gibt es jede Menge abwechslungsreiche Musik. Hört doch mal rein oder gezielt unsere Sendungen!

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# 1.4 Radio: Zu Gast bei “BLINDzeln Radio"

Der Blinden- und Sehbehindertenverein Dortmund hat seit 2005 eine aktive Radio-Gruppe, die für den örtlichen Bürgerfunk das BSV-Magazin jeden dritten Sonntag eines Monats bei Radio 91.2 zur Ausstrahlung bringt. “BLINDzeln Radio” ist so freundlich, uns immer am darauf folgenden Montag eine Ausstrahlung zu ermöglichen. Das Magazin unterliegt zwar den medienrechtlichen Bestimmungen des Landes NRW, was bedeutet, dass der Inhalt solcher Sendungen lokalen Bezug haben muss, aber auch für Leute außerhalb von Dortmund kann das Magazin sehr interessant sein. Manuela Kürpick, Peter Hanses und Willi Kürpick bemühen sich um lockere 55 Minuten voll guter Unterhaltung und Information. Hört es euch mal an! Jeden 3. Sonntag von 20.04 bis 21.00 Uhr auf Radio 91.2 und am darauf folgenden Montag ab 19.00 bei “BLINDzeln Radio"!

Willi Kürpick

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# 1.5 Radio: Mitarbeiter gesucht

Ein solches Radioprojekt macht sich leider nicht von allein. Neben der technischen und finanziellen Unterstützung braucht es vor allem Leute, die mitarbeiten! Deshalb suchen wir ab sofort Helfer für folgende Bereiche:

A) Redaktioneller Bereich: Hier geht es um die schriftlichen Dinge; Verfassen der Ankündigung für “BLINDzeln - Das Magazin", zusammenstellen von Texten z.B. für Beiträge, mögliche Recherchen im Internet.

B) Audiobereich: Hier suchen wir Personen, die Spaß am Beiträge vertonen haben, seien es eigene oder schriftlich vorgegebene. Du hast die nötige Technik, Mikrofon und PC mit Aufnahmeprogramm? Dann bist Du hier genau richtig!

C) Moderation: Wolltest Du schon immer gern Radio machen, nicht im großen Stil, sondern eher - mal so zum Einstieg - bei einem kleinen Internetradio? Dann bist Du hier an der richtigen Adresse! Wir suchen genau dich, wenn Du Dich an unseren Sendungen beteiligen möchtest. Ob “T.G.I.F!” oder “BLINDzeln - Das Magazin", das ist uns egal! Tu das, wozu Du Dich berufen fühlst!:) Flexibilität sollte trotzdem vorhanden sein, wenn es mal darum geht, für einen anderen Kollegen einzuspringen.

Über Zahlreiche Zuschriften würden wir uns sehr freuen! Schickt eure Bewerbung bitte an

jobs@blindzeln.de.

Hinweis: Bitte bewerbt euch nur, wenn ihr mindestens 18 Jahre alt seid.

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# 1.6 Radio: “Happy Birthday, BLINDzeln Radio"

Am 01.06. wurde unser Kind ein Jahr alt. Das mussten wir natürlich gebührend feiern! Deshalb gab es am Samstag, dem 05.06.2010, von 18:00 Uhr bis 00:00 Uhr eine Party, die einem einjährigen Radio gebührt! Wir erinnerten uns akustisch zurück, welche Events und lustigen Begebenheiten sich im letzten Jahr ereignet haben, und wir schauten auch ein wenig hinter die Kulissen. Während es gegen 18:00 Uhr noch relativ ruhig war, gab es knapp zwei Stunden später Gaudi im Teamtalk mit unserer Rothaut, Steffen und Alex. Das war ein lustiges Geplänkel! Na, alle die da waren, werden es wissen. Und denen, die nicht zuhören konnten, bietet sich demnächst noch einmal die Gelegenheit, dies erneut zu erleben, zwar nur aus der Konserve, aber ganz ehrlich, die Sendung ist genauso, wie sie auch live zu hören war: Chaotisch und lustig! Wir danken an dieser Stelle all den Hörern, die uns bei unserem Sechs-Stunden-Maraton zuhörten und sich mit Wünschen und Grüßen beteiligten! Wir hoffen, es hat euch gefallen, trotz kleinerer technischer Pannen. Prost! Auf ein neues erfolgreiches Jahr “BLINDzeln Radio"!

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# 1.7 Radio: “BLINDzeln - Das Magazin” - “Tacheles!"

“BLINDzeln - Das Magazin” macht Urlaub, aber nicht umsonst! Wir nutzen die Sommerpause auch als kreative Denkpause und Fragen Euch nach Euren Anregungen und Eurer Kritik! Gebt es uns, aber so richtig! Wir meinen, dies ist Euer Magazin, Euer Radio!

Am 17.07.2010 ab 19:00 Uhr reden wir Tacheles! Aber nicht nur alleine vor unseren Mikrofonen und unter Headsets im kleinen Kreis des Radioteams! Nein! Ihr seid gefragt! Macht mit bei unserem großen Sommerschlussbashing, gebt uns richtig kontra...oder auch nicht...Wer weiß! Und dafür habt Ihr mehrere Kommunikationswege!

Natürlich sind die üblichen Kanäle, wie Hotline, MSN, E-Mail und IRC geschaltet! Aber das ist uns zu wenig! Plaudert mit uns, also dem Team, in unserem “BLINDzeln Chat", live und in Klangfarbe! Anschiss unter dieser Nummer:

(02 14) 40 40 400! Nach dem Intro des Chats könnt Ihr während der Ansage einfach die 0 drücken.

Wer schüchtern ist und sich nicht so ganz traut, vor vielen Menschen zu sprechen, der kann uns natürlich auch auf der Mailbox seine Meinung kund tun. Wir würden uns über jede Art von Beteiligung sehr freuen! Achtung: “BLINDzeln Chat", Hotline und Mailbox sind nur während der Livesendung geschaltet! Wir hören und sprechen uns also am Samstag, dem 17.07.2010!

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# 1.8 Radio: Hier noch einmal alle Daten im Überblick

Live hören:

In eurem Player den Menüpunkt “URL öffnen” auswählen,

live.radio.blindzeln.de

Oder alternativ:

as-11.de:20000

eingeben, Enter drücken und genießen!

Zuhören jetzt auch via Telefon!

0931 66399 3854 (Es fallen nur die normalen Gesprächskosten an!)

Kontaktmöglichkeiten während der Live-Sendung:

Studio-Hotline: 01803 - 22 44 11 44 *
Mailbox: 01803 - 22 44 11 45 *
E-Mail und Messenger: moderator@radio.blindzeln.de
IRC: Raum “#Blindzeln"
* 9 Cent/Minute aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 42 Cent/Minute

Und diesmal für den Livetalk; Der “BLINDzeln Chat": (02 14) 40 40 400, nach der Einleitung während der Ansage einfach die 0 drücken.

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# 1.9 Commi: Podcast - Folge 14 “Produkterkennung per Kamera"

Was siehst Du? Produkterkennung per Kamera - Nagelneu im AppStore ist die Shoppingsoftware von Amazon Deutschland. Eigentlich ein langweiliges Programm mit allen vom Amazon-Shop gewohnten Funktionen ... wäre da nicht mit Amazon Memo eine innovative Funktion hinzu gekommen. Beliebigen Gegenstand fotografieren und die Software erkennt den geknipsten Gegenstand sofort und zeigt ihn mit allen Details und Bestellmoeglichkeiten im iPhone an. Das funktioniert besonders gut mit jeder CD, DVD, ob Film oder Software und auch Büchern derart zuverlässig selbst dann, wenn der Gegenstand weder gerade noch richtig herum oder wenigstens vollständig im Foto zu sehen ist, dass es kaum zu glauben ist. Nicht glauben, sondern hören ...

Episode: podcast.blindzeln.de/... (gekürzt)
Abonieren: commi.podcast.blindzeln.de

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# 2.0 Commi: Podcast - Folge 15 “Mobile Texterkennung"

Say Text - Ein neues App aus dem Appstore begeistert blinde iPhone User. Mit diesem Programm fotografiert man Dokumente mit dem iPhone und kann sich diese dann vorlesen lassen. Das Programm erkennt Dokumente automatisch, gibt ein Signal und fotografiert das Dokument dann. Zum Schluss analysiert es mittels einer OCR-Software - die ohne Internetverbindung auf dem iPhone läuft - den Text des fotografierten Dokuments und liest ihn vor.

Episode: podcast.blindzeln.de/... (gekürzt)
Abonieren: commi.podcast.blindzeln.de

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# 2.1 Wieder blind empfehlenswert: Avast AntiVirus Version 5

Avast 5.0545 kann inzwischen wieder mit Screenreadern recht gut bedient werden. Die Vorgehensweise ist allerdings ziemlich unterschiedlich von der, wie wir es von anderen Programmen, auch Avast 4x gewohnt sind. Im Näheren kann ich nur für Window-Eyes sprechen, weil ich diesen Screenreader am besten kenne, mit NVDA zwar schon ein bisschen gearbeitet und getestet habe, Jawskenntnisse nur recht rudimentär aufweisen kann, und von den neuen Versionen von Cobra und Hal habe ich überhaupt keine Ahnung, denn die habe ich noch nie unter den Fingern gehabt. Dennoch glaube ich, dass die meisten Dinge, die auch auf Window-Eyes zutreffen, auch mit andern Screenreadern eben mit deren Philosophie und Navigationsmöglichkeiten nachzuvollziehen sind. Es ist wichtig, dass man sich bewusst macht, dass die Oberfläche zweispaltig ist, wenn man mit der Navigation (bei Jaws mit Jawscursor) den Inhalt erfassen möchte. Links befinden sich die Registerkarten und rechts die Erklärungen für die Registerkarte, die gerade aktiv ist. Letztere kann man auch mit Tabulator durchblättern und erfährt so ziemlich alles Wissenswerte über Einstellungsmöglichkeiten un-status. Nur manchmal kommt es vor, dass beim Durchblättern Kleinigkeiten nicht mitgelesen werden. Ich kann z. B. mit Tabulator auf eine Stelle springen, die Ablaufdatum sagt, aber wann das ist, erfahre ich, wenn ich mit der Navigation (manche nennen es auch Maussimulation) dahin gehe. Alle Einstellungsdialoge und Kontrollkästchen sind aber mit Tabulator zu erreichen. Auch werden bei Avast 5 eine Menge von Kurztasten angeboten, die alle vorgelesen werden.

Ich möchte hier nur die Wichtigsten erwähnen:

- Alt b für Übersicht
- Alt e für Einstellungen
- Alt h für Hilfe. Hilfe erhält man aber auch, wenn man beim Durchtaben auf ein Fragezeichen stößt und da mit der Leertaste den Schalter aktiviert.
- Alt o für Ok
- Alt a für Abbrechen.

Auch in den Untermenüs werden fast für alle Optionen Kurztasten angeboten. Bei den Überprüfungseinstellungen wird z. B. für jeden Startenschalter, also ob Schnellprüfung vollständig oder Benutzerdefinierte Prüfung gestartet werden soll, eine eigene Tastenkombination angeboten. Wenn man sich die alle merkt, erspart man sich den Rundgang mit der Tabtaste. Der Cursor hat im Fenster der Avastbenutzerschnittstelle nur wenig Auswirkungen, eigentlich nur in den Kombinationsfeldern, z. B. wenn eingestellt werden soll, was mit einem aufgespürten Schädling zu geschehen hat, dann kann ich auch voreinstellen, ob repariert, in Quarantäne verschoben ignoriert oder gelöscht werden soll Registerkarten sind mit STRG Tab erreichbar, müssen aber manchmal noch mit der Navigation angeklickt werden, damit wirklich umgeschaltet wird. Bei einer Überprüfung also Scan, kann genau mitverfolgt werden, was gerade dran ist, wieviel % etc.

Die Registrierung hat sich im Vergleich zu Avast 4x sogar etwas vereinfacht, wenn wir jetzt von der kostenlosen Version ausgehen, die ausschließlich für den Privatgebrauch verwendet werden darf. Es gibt gleich im Programm 2 Pflichteingabefelder für Name und E-Mail, und dann noch ein paar andere Kombinationsfelder für die Statistik, wie man von Avast erfahren hat, welcher Altersgruppe man angehört, ob PCanfänger, ja ich glaube das sind alle. Ist das ausgefüllt, bedarf es nur mehr eines OK und die Software ist für ein Jahr registriert.

Die Updates erfolgen, falls man nichts anderes einstellt, automatisch, aber auch das Manuelle Updaten ist möglich und auch per Screenreader gut durchführbar. Bei der Deinstallation gibts eine kleine Hürde zu überwinden, die bei 4.8 noch nicht da war. Wenn über Programme und Funktionen bzw. in XP unter Software deinstalliert wird, erhält man zunächst ein Menü, das auch die Auswahlmöglichkeit zum Reparieren bietet. Wird Deinstallieren gewählt, dann schweigt Window-Eyes, und von Jaws hab ich das auch schon gehört. Es ist aber nicht nötig, dass dann sehende Hilfe gebraucht wird, denn ein gedrücktes j bricht das Schweigen und die Deinstallation wird durchgeführt. Dieses j ist vermutlich die Antwort auf ein Bestätigungsfenster, das ein Screenreader nicht auslesen kann, zumal es zeitgesteuert ist, und wird das j nicht bald gedrückt, eine Fehlermeldung erscheint, dass ein Fehler während der Deinstallation aufgetreten ist.

Und nun noch eine erfreuliche Meldung für die Anwender, die wie ich die Avast4meldungen so sehr in Avast 5 vermissen. Die Sounddateien von Avast 4 findet man in c:\programfiles\avast4\german. Die Sounddateien von Avast 5 bei Win ista und 7 in c:\programmdata\avast5\sounds. Benennt man die Avast4sounds jetzt um auf die Namen der Avast5sounds (f2), schaltet den Avastselbstschutz vorübergehend aus und überschreibt die Avast5klänge, dann hat man wieder die schönen Sprachmeldungen von Avast 4 auch in Avast 5. An dieser Stelle ein großes Danke an Gerd88, der mir die Fährte zu dieser tollen Atkon gelegt hat.

Sollte jemand noch detailliertere Tips haben wollen, möchte ich gern auf meine Mailingliste OHP (offene Hilfsmittelplattform) hinweisen, wo sich Anwender aller Screenreader als Mitschreiber und -leser befinden, auch Ansprechpartner von Hilfsmittelfirmen, sind da zu finden.

Leere Mail an ohp-subscribe@as-2.de

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# 2.2 Blinde und sehbehinderte Guides gesucht

Die “Zeitgenössische Oper Berlin” sucht für das Projekt “In the Dark” (Arbeitstitel) interessierte blinde und sehbehinderte Guides mit gutem Orientierungsvermögen, Guide-Erfahrung, etwa im Dialog im Dunkeln/Dunkel-Restaurants, und Interesse an neuer Musik.

Bei dem Projekt “In the Dark” werden in Berlin zehn Instrumentalisten des Solistenensembles Kaleidoskop in einem komplett verdunkelten Raum arbeiten. Musik soll dabei ohne den visuellen Sinn in verschiedenen Raumdispositionen und in räumlicher Bewegung erfahrbar werden.

Für die Führung und Betreuung des Publikums sowie für das Training und die Proben mit den Musikern, die sich während der Vorstellungen möglichst selbstständig spielend im Raum bewegen sollen, werden nicht sehende Guides gesucht.

Folgende Voraussetzungen sind erwünscht:

- Erfahrung im Bereich der Führung von Sehenden in dunklen Räumen,
- Sicheres und gutes Orientierungsvermögen,
- Kontaktfreudigkeit,
- Interesse an Musik und kreativen Prozessen,
- Verbindliche zeitliche Bereitschaft für ganztägige Proben im Zeitraum 27.9.-3.10.2010 und 30.11.-14.12.2010 (22 Tage) und die einstündigen Vorstellungen am 15./16./17./18./19.12. 2010 und am 5./6./7./8.01.2011 (jeweils 1 bis 2 Vorstellungen am Tag).

Der Einsatz der Guides wird honoriert. Reise- und Unterbringungskosten können nicht übernommen werden.

Interessenten können sich bis zum 15. Juli 2010 (mit Lebenslauf) bewerben bei:

Sabrina Hölzer, Regisseurin und künstlerische Leitung “Zeitgenössische Oper Berlin"

E-Mail hoelzer@zeitgenoessische-oper.de, Tel. 030/825 94 96, An der Rehwiese 3, 14129 Berlin

Mehr über die “Zeitgenössische Oper Berlin” unter

www.zeitgenoessische-oper.de.

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# 2.3 Werbung: Handytech GmbH - PocketShopper

* Werbung wird nur direkt im Newsletter geschaltet *

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# 2.4 Vorstellung der Mailingliste OHP

OHP ist die offene Hilfsmittelplattform im Netz und richtet sich an Anwender von Hilfsmitteln für Blinde, Sehbehinderte und auch anderweitig körperlich eingeschränkte sowie andere am Thema interessierte Menschen. Auch Hilfsmittelfirmen, Kostenträger und alle Interessenten sind herzlich zum Gedankenaustausch in der OHP eingeladen.

Ob es jetzt um ein barrierefreies gut zugängliches Computerprogramm geht, ob Hilfestellung bei unserem größten Hilfsmittel, dem PC, oder um die praktischste Art, seine Herz- oder sonstigen Tropfen zu zählen, ob um Orientierungs- Haushalts, Mobilitätshilfen, über Deine Erfahrung mit Hilfsmitteln, Firmen, Kostenträgern usw, über alles das kannst Du mit uns konstruktiv diskutieren.

Wir freuen uns auf Dich!

Moderation und Administration: Faten Faroon, Dirk Zemisch und Christine Kahlert

Anmerkung des Redakteurs: Und da die lieben Listeneinladenden “mal wieder” (seufz) jegliche Kontakt- oder Anmelde-Information vergessen haben zu erwähnen (Einladung wohin?) hier noch von mir ergänzend, dass Ihr Euch an der OHP beispielsweise mit leerer E-Mail an die Adresse ohp-subscribe@as-2.de anmeldet und die Moderatoren per E-Mail an ohp-owner@as-2.de kontaktieren könnt.

Leider kommt das bei Listenvorstellungen, die wir für den Newsletter bekommen immer und immer wieder vor. Bitte, wenn Ihr Eure Liste hier vorstellen möchtet und dort hin einladet, dann überlegt auch mal, wie die lieben Leser bei Interesse zu Euch in Eure Liste finden oder wenigstens Euch kontaktieren sollen. Sonst bringt die schönste Einladung nichts ...

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# 2.5 Die Mailingliste DBSV-Jugend ist umgezogen

Der eine oder andere wird es bereits erfahren haben: Die Jugend-Mailingliste des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) e.V: ist umgezogen. Ab sofort findet Ihr sie bei AS-2. In diesem Forum habt Ihr die Gelegenheit, Euch über alle Themen auszutauschen, die blinde und sehbehinderte Jugendliche beschäftigen. Die Infoseite findet Ihr unter:

as-2.de/... (gekürzt)

Inhaltlich wird sie von Martina Hell, der neuen Jugendreferentin des DBSV, und Verena Göttler betreut, die bereits früher die Liste moderiert hat. Der Info-Text auf der Homepage lautet:

Diese Liste dient dem Austausch zwischen blinden- und sehbehinderten Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland, wobei natürlich auch Personen aus anderen deutschsprachigen Ländern oder Deine sehenden Freunde herzlich willkommen sind!

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# 2.6 Waschweib: Bist Du alt geworden ...?

35 Zeichen, an denen Du erkennst dass Du alt geworden bist.

1. Deine Topfpflanzen bleiben am Leben
2. Du sagst: “Tut mir leid, ich muss arbeiten!", wenn Dich ein Freund zum Konzert abholen will.
3. Du hast mehr Essen als Bier im Kühlschrank.
4. Um 6:00 Uhr früh stehst Du auf - und gehst nicht ins Bett.
5. Dein Lieblingsstück läuft im Fahrstuhl.
6. Du besitzt einen Regenschirm und interessierst Dich trotzdem für den Wetterbericht.
7. Deine Freunde heiraten und lassen sich scheiden, anstatt zusammen und auseinander zu gehen.
8. Deine Feiertage gehen von 130 auf 7 Tage pro Jahr zurück.
9. Jeans und Sweatshirt gelten nicht mehr als gut angezogen.
10. Du bist nicht mehr der Auslöser des Lärms, sondern derjenige, der wegen des Lärms die Polizei ruft.
11. Älteren Verwandten macht es nichts mehr aus, in Deiner Gegenwart Sexwitze zu erzählen.
12. Du weißt nicht mehr, wann der Burger King schließt und wo man nach 2:00 Uhr morgens noch ein Bier bekommt.
13. Deine Autoversicherung wird billiger, aber Deine Ansprüche ans Auto steigen an.
14. Du fütterst Deinen Hund mit Diätfutter statt mit Mc Donald¥s.
15. Vom Schlafen auf der Couch bekommst Du Rückenschmerzen.
16. Vom Sex auf dem Boden auch.
17. Du schläfst zwischen Mittag und 6 Uhr abends nicht mehr ein.
18. Ein Abendessen und Kino sind schon die ganze Verabredung, statt nur der Anfang davon.
19. Die MTV Nachrichten sind nicht mehr Deine einzige Informationsquelle.
20. Du gehst zur Apotheke wegen Ibuprofen und Antiacida, nicht mehr wegen Kondomen und Schwangerschaftstests.
21. Eine acht Mark Flasche Wein ist nicht mehr ganz schön gutes Zeug.
22. Neuerdings isst Du Frühstückssachen zur Frühstückszeit.
23. Einkaufszettel umfassen mehr als Miraculi, Cola light und Toffifees.
24. “Ich werde nie wieder soviel trinken!” wird jetzt ersetzt durch “Ich kann nicht mehr soviel trinken wie früher."
25. Über 90 % der Zeit vor dem Computer verbringst Du mit echter Arbeit.
26. Du trinkst nicht mehr zu Hause, um Geld zu sparen, bevor Du in die Kneipe gehst.
27. Deine Liebste sagt “Lass uns nach oben gehen und uns lieben” und Du antwortest: “Liebling, beides schaffe ich nicht".
28. Ein Freund Deine neuen Krokodillederschuhe bewundert, dabei bist Du nur barfuss!
29. Dir ein hübsches junges Mädchen auffällt und Dein Herzschrittmacher das Garagentor öffnet.
30. Ohne BH rumzulaufen Deine Gesichtshaut glättet.
31. Es Dir egal ist wo Deine andere Ehehälfte hingeht, solange Du nicht mit musst.
32. Die Aufforderung, langsamer zu tun vom Arzt kommt und nicht von der Polizei.
33. Ein bisschen Action haben heißt, heute keine Ballaststoffe nehmen zu müssen.
34. Glück bedeutet, das Auto auf dem Parkplatz wiederzufinden.
35. “Eine Nacht durchmachen” heißt, durchzuschlafen ohne aufs Klo zu müssen.

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# 2.7 Waschweib: Gefährliche Kindheit

Bist Du in den 50ern, 60ern oder 70ern aufgewachsen? Wie hast Du DAS bloß überlebt?

Die Autos hatten keine Sicherheitsgurte, Kopfstützen und erst recht keine Airbags. Auf dem Rücksitz war's lustig und nicht gefährlich. Die Gitterbetten und Spielzeuge waren bunt und zumindest mit bleihaltigen oder anderweitig giftigen oder bedenklichen Lacken gestrichen. Es gab keine Kindersicherungen an Steckdosen, Autotüren, Arzneiflaschen und chemischen Haushaltsreinigern. Man konnte ohne Helm Fahrrad fahren. Man trank aus dem Gartenschlauch oder sonstigen Quellen und nicht Mineralwasser aus sterilen Flaschen. Wir bauten Seifenkisten. Und diejenigen, die das Glück hatten, an einer abschüssigen Asphaltstrasse zu wohnen, konnten versuchen Geschwindigkeitsrekorde aufzustellen um eventuell auf halbem Weg feststellen, dass man an der Bremse gespart hatte. Aber nach einigen Unfällen war auch dieses Problem - meistens - gelöst!

Man durfte zum Spielen unter der einzigen Bedingung, dass man vor dem Finsterwerden wieder nach Hause kam. Es gab kein Handy. Und niemand wusste, wo wir uns herumtrieben. Unglaublich! Die Schule dauerte bis Mittag und man kam zum Mittagessen nach Hause. Wir hatten Schürfwunden, gebrochene Knochen, auch mal eingeschlagene Zähne, aber niemals, niemals wurde jemand deswegen verklagt - auch wenn eine kleine Rauferei im Spiel war. Niemand hatte Schuld, nur wir selbst. Wir konnten Süßigkeiten verdrücken und Butterbrote, Getränke mit richtigem Zucker trinken und niemals hatten wir Gewichtsprobleme - weil wir immer draußen spielten und aktiv waren. Wir konnten uns zu viert oder fünft eine Limonade teilen, aus derselben Flasche oder demselben Glas trinken, ohne dass jemand davon gestorben wäre.

Wir hatten keine Playstations, Nintendo 64, X-Boxes, Videospiele, 99 Kabelkanäle, Videorecorder, Dolby Surround, Handy's, Computer oder Chatrooms im Internet, sondern Freunde. Wir konnten raus, zu Fuß oder mit dem Fahrrad Freunde besuchen, auch wenn sie mehrere Kilometer weit entfernt wohnten, anklopfen oder auch einfach ohne anzuklopfen ins Haus gehen und sie zum Spielen abholen.

Ja draußen, in der grausamen Welt! Ganz ohne Aufpasser! Wie war das nur möglich? Wir spielten Fußball auf ein Tor und wenn mal einer nicht in die Auswahl aufgenommen wurde, gab's kein psychisches Trauma und keinen Weltuntergang. Einige Schüler waren vielleicht nicht so gut wie andere, und wenn sie sitzen blieben, musste das Jahr eben wiederholt werden. Niemand wurde deswegen zum Psychologen oder Psychopädagogen geschickt. Niemand hatte Dislexia, Konzentrationsprobleme oder war hyperaktiv, es wurde einfach das Jahr wiederholt und jeder bekam seine Chance.

Wir hatten Freiheit und Freizeit, Rückschläge, Erfolge und Aufgaben und lernten damit umzugehen. Die Preisfrage ist nur: Wie schafften wir es bloß, all dies zu überleben??? Und vor allem: Wie konnten wir nur unsere Persönlichkeiten dabei entfalten??? Sicher, Du wirst vielleicht sagen, wir lebten langweilig, aber ... Mann, waren wir glücklich!!! Oder?

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# 2.8 Waschweib: Was ist E.V.W.A.?

Ich vermute, dass sich viele mit 50+ hierin wiedererkennen werden. so wie ich. Unlängst wurde bei mir E.V.W.A. festgestellt: (Effizienz Verlust Wegen Alterung.)

Zum Beispiel:

Ich will mal eben mein Auto waschen. Ich gehe also zur Garage, sehe aber unterwegs, dass noch Post auf dem Küchentisch liegt. Also erst mal die Post ansehen, es könnte etwas Wichtiges dabei sein. Ich leg die Autoschlüssel auf den Küchentisch, nehme die Rechnungen aus der Post und werfe die Reklame in den Mülleimer, entdecke aber, dass er randvoll ist! Ich lege die Rechnungen zurück auf den Tisch, um zunächst, bevor ich es vergesse, den Mülleimer zu leeren. Da aber der Papiercontainer neben dem Briefkasten steht und ich doch in diese Richtung muss, kann ich besser erst die Rechnungen durchsehen und die Überweisungen regeln. Ich nehme meinen Hefter mit Überweisungen und stelle fest, dass kein Überweisungsformular mehr da ist. Der andere Hefter liegt im Büro. Dort finde ich neben der Tastatur meines Computers auch eine halb volle Dose Cola. Ich lasse die Überweisungen liegen, denn erst muss ich die Cola austrinken bevor sie per Unglück über die Tastatur kippt. Aber die Cola ist lauwarm geworden, dass ist nicht lecker, also erst in den Kühlschrank legen um sie abzukühlen. Und während ich mit der Cola zur Küche gehe, sehe ich, dass die Blumen in der Vase dringend Wasser nötig haben! Ich setze die Cola auf die Anrichte, wo ich per Zufall meine Lesebrille finde (die ich seit gestern vermisse). Am Besten gebe ich erst den Blumen Wasser bevor ich meine Brille in mein Büro zurücklege. Ich lege die Brille zurück auf die Anrichte, füll eine Kanne mit Wasser, und da sehe ich die Fernbedienung des Fernsehers liegen. Jemand hat sie auf dem Küchentisch liegen gelassen. Ich denk: wenn wir am Abend TV sehen wollen, werden wir die Fernbedienung wieder überall suchen und niemand weiß noch, dass sie hier in der Küche liegt. Also werde ich die Fernbedienung auf den Couchtisch legen. Aber nun erst mal den Blumen Wasser geben. Ich gebe den Blumen Wasser, stoße dabei aber an die Tür und verschütte Wasser auf den Boden. Ich lege die Fernbedienung zurück auf den Küchentisch, hole einen Aufnehmer, und wisch die Pfütze auf ehe ich nasse Füße kriege. Dann gehe ich zurück zum Hauseingang und versuche vergeblich mich zu erinnern, womit ich nun eigentlich beschäftigt war.

Und abends:

- das Auto ist nicht gewaschen,
- die Rechnungen sind nicht bezahlt,
- es steht lauwarme Cola auf der Anrichte in der Küche,
- die Blumen haben zuwenig Wasser bekommen,
- der Mülleimer ist nicht geleert.
- Wo ist mein Hefter mit Überweisungen geblieben?
- Ich finde die Fernbedienung nicht mehr,
- Ich weiß nicht wo meine Lesebrille hingekommen ist,
- Und ich kann nirgends meine Autoschlüssel finden.

Und während ich feststellen muss, dass ich heute nichts getan bekommen habe, kann ich es dennoch nicht begreifen, denn ich war den lieben langen Tag stark beschäftigt und bin nun hundemüde! Ich habe ein ziemliches Problem, und ich muss irgendwo Hilfe suchen. Zunächst aber noch meine Mailbox leeren. Du brauchst gar nicht zu lachen, wenn nicht heute, dann bist Du doch morgen an der Reihe!!!

Altern ist unvermeidbar, Weisheit ist eine Option, aber über sich selbst lachen ist eine Therapie!

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# 3.0 Ohrenblicke: Haut EUROPA Drei-Fragezeichen-Fans übers Ohr?

Vom Ohrenblicker Jens Wenzel haben wir Euch in unserem Newsletter schon öfter berichtet. Seine Podcasts “Ohrenblicke", aber auch seine Homepage www.ohrenblicke.de sei Euch erneut wärmstens empfohlen. Dieses Mal hat sich der Ohrenblicker auf die Suche nach den verlorenen Frequenzen gemacht ... doch lest selbst ...

Die Abenteuer der drei Detektive Justus, Peter und Bob begeistern nun schon seit über 30 Jahren Hörspielfans unterschiedlicher Altersstufen. In den 80er Jahren wuchs eine Generation von Kassettenkindern heran, die auch heute im Erwachsenenalter noch einen regelrechten Fan-Kult betreibt: Die drei Fragezeichen haben inzwischen 138 Fälle gelöst und ein Ende ist nicht abzusehen. Während man damals im Kinderzimmer mit einem quäkigen Kassettenrekorder problemlos ins Land der Fantasie reisen konnte, ist man heute als Erwachsener weitaus kritischer, was die Beurteilung der Klangqualität eines Hörspiels betrifft.

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# 3.1 Ohrenblicke: Folge 138 der drei ??? unter die Lupe genommen.

Das bekommt derzeit das Hörspiellabel EUROPA zu spüren, das seit 2004 zum Sony Music Konzern gehört: In diversen Foren werden Stimmen laut, die Tonqualität der jüngsten Folge Die geheime Treppe würde Mängel aufweisen. Die Erzählerstimme von Thomas Fritsch sei dumpf und würde unangenehm aus dem Klangbild herausfallen. EUROPA hat daraufhin auf seiner Website eine Stellungnahme abgegeben, die Stirnrunzeln und Empörung auslöste: Betroffen sei nur die Download-Version, nicht aber die CD. Entspricht diese Aussage der Wahrheit oder ist es nur ein verzweifelter Versuch von Seiten des Hörspiellabels, eine peinliche Panne zu verharmlosen und die Kosten für eine neue Mischung und die daraus resultierende Neuauflage zu sparen?

Ich weiß die Antwort, denn ich habe mir die CD selbst gekauft, angehört und technisch analysiert, um mir eine Meinung zu bilden. Aber es wäre doch sehr einfallslos, wenn ich euch die technischen Fakten in aller Kürze um die Ohren hauen würde. Lassen wir die drei Detektive Justus, Peter und Bob selbst ermitteln, ob an der Sache etwas faul ist. Ich wünsche gute Unterhaltung beim ersten Teil eines neuen Abenteuers der drei Fragezeichen - ein Hörspiel, das von EUROPA wohl niemals veröffentlicht werden dürfte.

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# 3.2 Ohrenblicke: Die drei ??? - 138b Die verschollenen Frequenzen

Szene 1 - Zentrale der drei Detektive

Schrottplatz-Atmo im Hintergrund, Vogel Blacky krächzt vor sich hin.

Telefonklingeln, Telefonhörer abnehmen

Justus: Justus Jonas von den drei Detektiven?

Telefonstimme (männlich, Mitte 30): Justus? Ihr müsst mir helfen, ich bin übers Ohr gehauen worden. Ich bin stinksauer!

Justus: Ach ja? Am besten erzählst Du erst mal, was los ist. Präzise, detailliert und von Anfang an!

Telefonstimme: Ist das nicht der Spruch von Professor van Dusen? Egal! Also, ich bin Hörspielfan und habe mir die CD von euerm letzten Fall gekauft: Die geheime Treppe. Echt spannende Story, aber der Erzähler, der klingt grottig!

Justus: Der Erzähler unserer Abenteuer? Das ist Thomas Fritsch, ein erfahrener Schauspieler, wieso&

Telefonstimme (fällt Justus ins Wort): Nein! Du verstehst mich falsch. Ich meine die Tonqualität, das klingt wie durch einen Schleier, so dumpf irgendwie. Ich habe mich schon bei EUROPA beschwert, aber die wollen nicht zugeben, dass sie Mist gebaut haben. Sie behaupten, ich hätte was mit den Ohren. Eine Unverschämtheit, ich könnte&

Justus: Jetzt beruhige Dich doch erst mal! Die drei Fragezeichen stehen zu deinen Diensten. Wir übernehmen jeden Fall und sei er noch so bescheuert!

Telefonstimme: Dann werdet ihr mir helfen? Ich wusste, ich kann mich auf meine Hörspielhelden verlassen!

Zwischenmusik, Szene 2 - Zentrale der drei Detektive

Erzähler (unterlegt von GEMA-freier Blubbermusik): Nachdem Justus dem Anrufer noch einmal versichert hatte, dass die Erfolgsquote der drei Fragezeichen bei 100% läge, zumindest bei den veröffentlichten Fällen, alle anderen täten ja nichts zur Sache, und dass es keine Geld-zurück-Garantie gäbe, weil die drei Detektive ja ohnehin honorarfrei arbeiten würden und noch ein paar weitere Fragen bezüglich der AGB des Detektivbüros beantwortete, rief er seine Freunde Bob und Peter an.

(Ich wette, der Fritsch kommt bei diesem Schachtelsatz ordentlich ins Schwitzen, hähähä!)

Erzähler: Der Autor dieses Textes ist ein dilettantischer Vollpfosten& (Räuspern)

Peter und Bob fanden sich spontan in der Zentrale ein, da sie wie immer wenig zu tun und außer dem übergewichtigen Nerd Justus sowieso keine Freunde hatten.

Peter: Und die haben das abgestritten? Einfach so?

Justus: Einfach so! Ihr müsst euch in deren Lage versetzen: Eine Neuabmischung des Hörspiels und die Produktion der Neuauflage wären mit Kosten in nicht vernachlässigbarer Höhe verbunden.

Bob: Und Du meinst, das wollen sie sich sparen, verstehe. Da ist es billiger, die Fans für dumm zu erklären.

Justus: Zumindest für schwerhörig. Das Hören ist ein subjektiver Vorgang und Täuschungen unterworfen. Wie oft glauben wir etwas zu hören, das es so gar nicht gibt.

Peter: So wie diesen komischen Vogel, der hier im Hintergrund ständig krächzt, der aber in Wirklichkeit nur eine alte Tonbandschleife ist?

Blacky (empört): Arschloch! Arschloch! Krah, krah!

Justus: Ich meine vor allem die Tatsache, dass man ohne seriöse Messergebnisse die These des Hörspielfans schwerlich beweisen kann. Wir müssen einen Experten zu Rate ziehen.

Bob: Einen Experten zum Thema Hören? Du meinst&

Peter: Du meinst&

Streicher-Tremolo setzt ein und unterstützt mittels Crescendo die Dramatik dieses Moments.

Justus, Peter und Bob gleichzeitig: Den Ohrenblicker!!!

Zwischenmusik, Szene 3 - Studio des Ohrenblickers, Eingangstür, von hinten hört man Frauen tuscheln und kichern.

Ohrenblicker: Ach, da seid ihr ja schon! Überpünktlich! Kommt herein. Ich habe gerade noch zwei Damen hier, die sich, ääh, für ein Praktikum vorstellen wollten. Aber die wollen sowieso gerade gehen.

Tür wird geschlossen, Schritte, das Frauengetuschel rückt näher.

Ohrenblicker: Ähm, Betty, Stacey, ihr könnt dann jetzt gehen, ich melde mich. Wartet Jungs, ich muss mir grad mal was überziehen, ist, ääh, irgendwie kühl geworden.

Schritte, Ohrenblicker geht ins Nebenzimmer.

Peter (leise): Na, für Praktikantinnen sind die ja ziemlich leicht bekleidet.

Betty: Hey, ich habe gehört, ihr drei seid echte Detektive?

Justus: Ja, das sind wir, Ma am.

Stacey: Das ist ja süß, aber ihr seid noch so jung!

Justus: Gib ihnen unsere Karte, Peter!

Peter: (zischend:) Mach doch selber, Du Diva! (schüchtern:) Hier ist unsere Karte, Ma am.

Die Visitenkarte der drei Fragezeichen

Betty (liest): Die drei Detektive. Drei Fragezeichen. Wir übernehmen jeden Fall. Erster Detektiv: Justus Jo&

Stacey: Sag mal, Betty, wie bescheuert ist das eigentlich, eine Visitenkarte laut vorzulesen?

Betty: Das hier ist ein Hörspiel, da macht man so etwas, weil der Hörer es selbst nicht lesen kann.

Stacey: Ach so& hmmm& Menschen, die nicht lesen können, die nennt man doch Anal&, Anal&, wie heißt das noch gleich?

Schritte, Ohrenblicker kommt zurück.

Ohrenblicker: Analphabeten! Würdet ihr uns jetzt bitte allein lassen? Vergiss deine Handtasche nicht, Betty. Hier das Geld für das, ääh, Taxi. Und ich melde mich dann, wegen des, ääh, Praktikums.

Betty: Bis dann, mein Audiot (Kussgeräusch). Tschüss Jungs! War schön euch kennengelernt zu haben. Vielleicht können wir ja bei Gelegenheit mal ein bisschen gemeinsam ermitteln, hmm?! Hab ja eure Karte!

Peter, Bob und Justus verabschieden sich schüchtern.

Stacey (beim Rausgehen): Da steht ja keine Telefonnummer drauf&

Betty: Praktikum, von was für einem Praktikum redet der?

Stacey: Ach bestimmt wieder so ein perverses Rollenspiel. Kennst ihn doch. Ist schon ein spezialgelagerter Sonderfall, der Typ&

Tür fällt ins Schloss. (Dem ungeduldigen Leser sei verraten, dass es nach dieser ewig langen Einleitung jetzt endlich zur Sache geht.)

Ohrenblicker: Also, ich habe mir die Sache heute morgen mal angehört.

Bob: Und? Stimmt es, dass der Erzähler dumpfer klingt als der Rest?

Ohrenblicker: In der Tat, Bob. Das klingt wirklich ungesund. Aber wartet, ich muss euch etwas zeigen.

Ohrenblicker tippt auf einer Computertastatur herum. Der Erzähler des Hörspiels ist aus dem Lautsprecher zu hören. Mausklick, Wiedergabe stoppt.

Peter: Klingt wirklich ein bisschen dumpf. Aber wie kommt so etwas eigentlich?

Ohrenblicker: Nun, dazu muss man wissen, dass ein Klang, und somit auch unsere gesprochene Sprache, aus Grund- und Obertönen zusammengesetzt ist. Vereinfacht gesagt definiert der Grundton die Tonlage und die Obertöne die Klangfarbe. Eine andere Beschaffenheit des Kehlkopfes und des Mund- und Rachenraums schafft ein anderes Obertonspektrum, was eine andere Klangfarbe zur Folge hat. Deshalb klingt zum Beispiel Peters Stimme ganz anders als die von Bob.

Bob: Zumal ich schon vor knapp dreißig Jahren im Stimmbruch war und Peter bis heute noch nicht.

Peter: Witzig, Bob, witzig!

Ohrenblicker: Je weniger Obertöne ein Klang hat, desto dumpfer und farbloser klingt er. Wenn die hohen Frequenzen fehlen, dann fehlt es dem Klang an Brillanz, das merkt man beispielsweise bei alten, abgenudelten Kassetten, die keine hohen Frequenzen mehr wiedergeben. Der Erzähler in diesem Hörspiel scheint tatsächlich in den hohen Frequenzen beschnitten zu sein. Um das zu untersuchen, habe ich eine Frequenzanalyse dieser Textpassage durchgeführt.

Die Passage aus dem Hörspiel wird erneut abgespielt.

Ohrenblicker: Das Problem ist, dass der Sprecher mit Hintergrundmusik unterlegt ist. Und die scheint nicht in den Höhen beschnitten zu sein. Dumpf klingt nur der Sprecher.

Justus (wahnsinnig interessiert): Ich verstehe! Das macht es schwierig die Frequenzen von Sprecher und Musik auseinanderzuhalten. Aber es zeigt uns schon mal, dass es tatsächlich nur der Erzähler ist, dessen Klang beeinträchtig ist und nicht etwa die gesamte Aufnahme. Ist es möglich, den Sprecher von der Musik zu trennen, sodass man nur die Frequenzen des Sprechers messen kann?

Ohrenblicker: Leider geht das mit meinen bescheidenen Mitteln nicht. Aber es gibt Stellen im Text, bei denen der Sprecher im oberen Frequenzspektrum sehr deutlich hervorsticht, nämlich die Zischlaute!

Peter: Zischlaute?

Ohrenblicker: Ja, bei einer korrekten Aufnahme weisen Zischlaute wie Z oder das scharfe S sehr hohe Frequenzanteile auf. Diese müssten im Frequenzspektrum auch mit unterlegter Musik hervorstechen. Und deshalb habe ich zwei Proben genommen: Ein Zischlaut des Erzählers und ein Zischlaut von Peters Stimme, also von Jens Wawrczek.

Peter: Jens wer?

Ohrenblicker: Ach, nicht so wichtig. Jetzt schaut euch das Spektrum von Peters Zischlaut an.

Justus: Man sieht, wie die Kurve gleichmäßig mit zunehmender Frequenz abfällt.

Ohrenblicker: Richtig, Justus. So sollte es bei einer korrekten Aufnahme sein. Sagt mal, wollt ihr n Bier?

Bob: Im Prinzip sehr gerne, aber Alk ist tabu für uns. Wir sind die Hauptfiguren in einem Jugendhörspiel, wir haben eine Vorbildfunktion. Wir dürfen uns leider nicht wie normale Jugendliche in unserem Alter verhalten und uns regelmäßig die Kante geben, auch nicht kiffen und so etwas.

Zischlaut aus dem Wort 'verdutzt', gesprochen von Thomas Fritsch in Track 2. Das Frequenzspektrum wird ab 8 Kilohertz abgeschnitten.

Ohrenblicker: Ach so, das wäre die nächste Frage gewesen. Na ja, betrachtet nun zum Vergleich das Spektrum aus einem Zischlaut des Erzählers.

Düstere Musik setzt ein.

Bob (extrem fassungslos): Das gibt es doch nicht! Die Kurve fällt an einer Stelle ganz plötzlich ab!

Musik steigert sich zu einem dramatischen Crescendo und endet mit einem dissonanten Blechbläser-Akkord.

Szene 4 - Konferenzraum in der Zentrale von EUROPA

Erzähler: Während die drei Detektive sich gemeinsam mit dem Ohrenblicker dem Geheimnis der verschollenen Frequenzen näherten, war in der Zentrale des Hörspiellabels EUROPA eine Feierlichkeit der besonderen Art im Gange&

Ron Raffsack, Marketingleiter von Sony Music: Liebe Oma Tschibulski, ich beglückwünsche Sie im Namen der Sony Music Entertainment ganz herzlich zu Ihrem 95. Geburtstag und freue mich, dass Sie schon seit 25 Jahren ehrenamtlich als Probehörerin für EUROPA tätig sind. Ich hoffe, das Schicksal wird Ihnen noch ein langes Leben und uns stark wachsende Umsätze bescheren. Ein Hoch auf Oma Tschibulski!

Applaus und Hoch-Rufe

Oma Tschibulski (zittrige, alte Stimme): Danke, Mister Raffsack, vielen Dank. Jaja, ich mach das doch gern. Das ist für mich ja keine Arbeit. Ich liebe Hörspiele. Habe ich früher immer mit meinem Urenkel zusammen gehört, dem Marcel-Kevin. Aber der interessiert sich ja nicht mehr dafür, seit er diesen Computer hat. Mir macht diese Arbeit sehr viel Freude. Man hat ja sonst nichts mehr&

Laura Lieblos, Produzentin: Übrigens, es hat ein paar unberechtigte Beschwerden gegeben, die Folge 138 hätte klangliche Mängel.

Oma Tschibulski: Bengel? Ja, der sitzt den ganzen Tag vorm Computer und spielt diese Killerspiele, der Marcel-Kevin, jaja&

Laura Lieblos: Nein! Mängel, Frau Tschibulski, Mängel! Da wäre angeblich mit der Erzählerstimme was nicht in Ordnung. Solche billigen Verleumdungen schaden unserem Ruf als innovatives Hörspiellabel, das wir vor 30 Jahren mal waren. Ich bin deshalb froh, dass wir uns auf Ihre erfahrenen Ohren verlassen können. Was wäre unsere Qualitätskontrolle ohne Sie, Frau Tschibulski! Ohne Sie könnten wir glatt einpacken, ich hoffe, Sie bleiben uns noch lang erhalten!

Oma Tschibulski: Ja, Zwangverhalten, das kommt durch diese Computerspiele. Der Junge ist davon richtig besessen. Und all diese Gewalt. Früher hätte es das nicht gegeben& .

Zwischenmusik, Szene 5 . Studio des Ohrenblickers

Erzähler: Es ist schon ein starkes Stück, was der Ohrenblicker zutage gefördert hat: Dem Erzähler des Hörspiels fehlen in Folge 138 der drei Fragezeichen die hohen Frequenzanteile, was seine ansonsten so brillante Stimme auf ein undifferenziertes Gemumpfe reduziert. Hey, es geht um meine Stimme! In meinem Vertrag steht, dass ich mit Profis zusammenarbeite, was soll der Scheiß, verdammt noch mal, da spiele ich doch lieber wieder in Softpornos mit, da gibt es wenigstens anständige Gagen! Ist doch wahr&

Ohrenblicker: Ihr seht also, ab 8 Kilohertz gibt es beim Erzähler einen radikalen Einbruch. Darüber findet man nur noch die Musikanteile.

Justus (mit einem Tonfall, als hätte er die Weltformel entdeckt): Das bedeutet, dass beim Erzähler oberhalb von 8 Kilohertz keine Obertöne mehr existieren! Sie sind einfach verschwunden, wie abgeschnitten!

Ohrenblicker: Genau! Und das ist schon extrem schwach, wenn man bedenkt, dass eine CD Frequenzen bis rund 20 Kilohertz wiedergeben kann.

Bob: Dann hat der Hörspielfan also recht: Die Aufnahme ist definitiv verkorkst!

Justus (triumphierend): Und wir haben jetzt den Beweis!

Bob: Aber wie kommt so etwas? War vielleicht das Mikrofon defekt?

Ohrenblicker: Das kann ich mir nicht vorstellen. Das wäre bei der Aufnahme sicher aufgefallen. Außerdem ist dieser totale Abfall bei 8 kHz mehr als verdächtig. Der lässt darauf schließen, dass bei der Digitalisierung eine Sampling-Frequenz von nur 16 kHz verwendet wurde.

Bob: Sampling-Frequenz?

Justus (klugscheißend): Genau, das so genannte Nyquist-Shannonsche Abtasttheorem! Das besagt, dass ein kontinuierliches, bandbegrenztes Signal mit einer Minimalfrequenz von 0 Hz und einer Maximalfrequenz fmax mit einer Frequenz größer als 2 ? fmax abgetastet werden muss, damit man aus dem so erhaltenen zeitdiskreten Signal das Ursprungssignal ohne Informationsverlust exakt rekonstruieren und beliebig genau approximieren kann.

Peter: Ich verstehe zwar kein Wort, Justus, aber ich bin immer wieder begeistert, was Du so alles weißt!

Justus: Ach, man muss nur wissen, wo man s nachschlagen kann, ich hab ne Wikipedia-App auf meinem iPhone, ohne die wäre ich aufgeschmissen.

Wenn also ein Tonsignal digitalisiert wird, dann werden sehr viele dichtaufeinanderfolgende Proben des Signals abgetastet, so genannte Samples. Das Abtasttheorem besagt, dass die Abtastfrequenz doppelt so groß sein muss wie die höchste Frequenz des wiedergegebenen Klangs. Eine CD hat beispielsweise eine Sampling-Frequenz von 44, 1 kHz, das reicht aus, um die menschliche Hörwahrnehmung, die im besten Fall bis 20 kHz reicht, abbilden zu können.

Ohrenblicker: Ich vermute in der Tat, dass die Aufnahme versehentlich auf 16 kHz konvertiert wurde, das hat alle Frequenzen oberhalb von 8 kHz abgeschnitten. Würde man die Höhen einer korrekten Aufnahme lediglich mit einem Filter dämpfen oder den Sprecher mit einem schlechten Mikrofon aufnehmen, wäre diese Kurve niemals so steil. Aber in diesem Fall ist oberhalb von 8 kHz absolut tote Hose.

Peter: Aber ich verstehe das nicht, an so einem Hörspiel arbeiten doch mehrere Leute, das hätte doch jemand merken müssen!

Ohrenblicker: Das ist mir auch ein Rätsel. Ich vermute, dass der Fehler zu spät bemerkt wurde. Die haben wohl gehofft, dass es niemandem auffallen würde. Man hat dabei vergessen, dass die Kassettenkinder inzwischen zu Digital-Erwachsenen gereift sind und keinen alten Mono-Kassettenrekorder mehr benutzen. Ich denke außerdem, dass Thomas Fritsch in einem anderen Studio aufgenommen wurde und bei der Übertragung der Daten etwas schief gelaufen sein muss. Und das hat man wohl zu spät bemerkt.

Justus: Los, Kollegen, die ganze Wahrheit können uns nur die Verantwortlichen selbst liefern. Lasst uns denen mal einen Besuch abstatten!

Musik (beschwingt, Tatendrang symbolisierend)

Oha, ist das aufregend! Werden Justus, Peter und Bob etwas ausrichten können? Werden die handfesten Beweise das Hörspiellabel zum Einlenken zwingen und sei es nur in Form des Kaufs eines ordentlichen Hörgeräts für Oma Tschibulski? Wird EUROPA womöglich drastische Maßnahmen ergreifen, den Ohrenblicker entführen und zum Schweigen bringen? Hätte man das nicht wirklich in vier Sätzen zusammenfassen können, statt so eine bescheuerte Geschichte zu erfinden? Und warum sind Tante Mathilda und Skinny Norris noch gar nicht aufgetaucht? Und ich finde, die sollten mal wieder die gute alte Telefonlawine starten, so wie früher, da war sowieso alles besser und überhaupt&

Fortsetzung folgt. Vielleicht. Das vorläufige Schlusswort hat EUROPA: Alle von uns getesteten Tonträger (sowohl CD als auch MC) klingen einwandfrei.

Quelle: www.ohrenblicke.de/... (gekürzt)

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# 3.3 Mitten ins Herz will lang ersehnte Träume erfüllen

Wir sind eine TV-Produktionsfirma aus Köln und produzieren einige renommierte Fernsehformate, wie z.B. Rach der Restauranttester, Goodbye Deutschland, Die Küchenchefs oder Die 10 mit Sonja Zietlow.

Mit unserer neuen Fernsehsendung Mitten ins Herz wollen wir Menschen ermöglichen, sich lang ersehnte Träume zu erfüllen. Dabei ist es auch unsere Idee, Menschen mit einem Handicap für einen Tag lang ihre Behinderung vergessen zu machen. Vielleicht gibt es ja einen blinden Menschen, der schon immer etwas ganz Bestimmtes in seinem Leben machen wollte, dies jedoch aufgrund seiner Behinderung immer unmöglich war. Und wenn ein persönlicher Traum noch so verrückt erscheint, wir möchten uns bemühen ihn wahr zu machen und einen unvergesslichen Moment zu erschaffen.

Vielleicht gibt es jemanden, der sich davon angesprochen fühlt und uns seine Träume erzählen möchte? Oder aber vielleicht kennen Sie jemanden, der sich über solch eine Überraschung freuen würde?

Für eine unverbindliche Kontaktaufnahme und Rückfragen stehe ich gerne jederzeit unter pascale.schemel@eyeworks.tv oder der Telefonnummer 0221 - 934 708 810 zur Verfügung.

Eyeworks Entertainment GmbH
Richmodstr. 31
50667 Köln
www.eyeworks.tv

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# 3.4 Neptuns Freunde: Einladung zum Schnuppertauchkurs

Der Tauchsportverein Neptuns Freunde, Neu-Isenburg lädt zum Schnuppertauchen ein. Im Rahmen des von den Stadtwerken Neu Isenburg am 29. August 2010 veranstalteten Schwimmbadfest “ Open Pool “, wird das Schnuppertauchen durchgeführt. Für ausreichend Luft unter Wasser wie auch für das leibliche Wohl über Wasser ist gesorgt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Weitere Informationen:
Axel Niemann
2. Vorsitzender
TSV Neptuns Freunde
Niemann-A@gmx.de
Fon: 061459379249
0170 2083113

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# 3.5 Erblindende Protagonisten für Fernsehdokumentation gesucht

Wir planen eine Reportage (voraussichtlich für die ZDF-Reihe „37 Grad“)über Menschen, die vor einer möglichen Erblindung stehen. Sehr gern würden wir drei Protagonisten auf diesem schwierigen Weg begleiten. Wie gehen sie mit dieser schwierigen Situation um? Welche Hoffnungen, welche Ängste durchleben diese Menschen? Was gibt es für Hilfsangebote? Wie werden diese Menschen auf ihre neuen Lebensumstände vorbereitet?

Es soll ein sehr intimer Film werden in dem wir Menschen porträtieren, die sich in unterschiedlichen Stadien der Erblindung befinden und die vielleicht auch jeder anders meistert.

Geplant ist es, für die Reportage Menschen unterschiedlichen Alters darzustellen – z.B. einen jüngeren, einen älteren oder vielleicht auch Eltern, die mit der Erblindung ihres Kindes konfrontiert sind. Der zeitliche Aufwand für die Protagonisten ist zunächst einmal sehr gering. Um das Konzept vom ZDF bewilligt zu bekommen müssten wir mit möglichen Darstellern Gespräche führen. Erst dann können wir natürlich konkrete Angaben zum gesamten Aufwand des Drehs machen. Wir arbeiten in einem 2-köpfigen Team, ohne viel technischen Aufwand. Wir würden die Protagonisten im Alltag – Zuhause wie auch bei ihren täglichen Erledigungen begleiten. Um einen realistischen Entwicklungsprozess darstellen zu können, planen wir eine Langzeitreportage, die mehrere Monate dauert. Dabei würden wir die Protagonisten alle 2 bis 3 Monate besuchen (konkretere Angaben sind zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht möglich).

Für Ihre Unterstützung möchten wir uns schon jetzt herzlich bedanken und stehen Ihnen für Fragen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Dorit Wezel, Redaktionsassistenz,
Liesert Film- u. Fernsehproduktions GmbH,
Rungestr. 22-24, 10179 Berlin,
Tel. Mobil: 01 72 – 9 58 73 79,
eMail: info@liesert-film.de

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# 4.0 Shop: Sammelbestellung Office 2007 erfolgreich beendet

Wenn wir uns für Euch um eine neue Aktion, wie beispielsweise unsere Sammelbestellaktionen bemühen, haben wir natürlich so ungefähre Vermutung dabei im Kopf, wie viele Mitbesteller sich wohl an der Aktion beteiligen könnten. Wird es genügen, um beim Zulieferer noch einmal ordentlich spürbar den Preis in den Keller zu drücken? Oder wird die Aktion vielleicht doch eher ein Flopp und es beteiligen sich höchstens zwei-drei Mitbesteller daran und sind hinterher vielleicht enttäuscht, dass die Ersparnis dann doch nicht so riesig war? Bisher habt Ihr uns bei jeder unserer Sammelbestellaktionen selbst überrascht. Jedes Mal beteiligen sich viel mehr Mitbesteller an unseren gemeinsamen Einkäufen, als geplant und auch in der letzten Sammelbestellung des Softwarepaketes “Microsoft Office 2007 Home” war es nicht anders. Leider sind dieses Mal sogar noch ein paar Nachzügler leer ausgegangen, weil sie viel zu spät die Aktion im Newsletter gelesen haben und die Aktion längst beendet war. Bitte versucht etwas zeitnäher die Überschriften im Newsletter zu überfliegen nach Aktionen, die Euch vielleicht interessieren könnten. Länger als eine oder zwei Wochen können wir leider nicht auf Mitbestellungen warten, denn irgendwann müssen wir natürlich dann auch einmal starten, den Endpreis mit genauer Stückzahl verhandeln, alle Besteller kontaktieren, Zahlungseingänge abwarten, bestellen und bezahlen, Lieferung abwarten und dann selbst alles verteilend versenden. Das dauert ohnehin schon mehrere Wochen und wir möchten das nicht weiter hinaus zögern, weil Einige den Newsletter erst drei Wochen nach seinem Erscheinen lesen. Ich hoffe, dass Ihr dafür Verständnis habt, auch wenn es mir natürlich Leid tut, den letzten Wenigen dann schreiben zu müssen, dass sie leider nicht mehr mit dabei sein können.

Das Microsoft Office Paket wollten so viele unter Euch haben, dass wir den ohnehin weit unter Marktpreis günstigen Preis noch einmal ordentlich beim Zulieferer senken konnten. Jeder konnte sich über sein Office-Paket zum Schnäppchenpreis von 64 Euro freuen und hat zudem noch völlig kostenlos das Upgrade auf das brandneue Microsoft Office 2010 Home inklusive dazu bekommen, das im Handel über das Doppelte kostet. Wenn das kein Erfolg ist, der zeigt, was man gemeinsam alles erreichen kann? Wir bedanken uns bei Euch sehr herzlich, dass wieder einmal alles so reibungslos geklappt hat. Das ist unser Ansporn, uns auch künftig nach interessanten Aktionen umzusehen. Allen Sammelbestellern viel Freude mit ihrer neuen Software.

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# 4.1 Shop: BLINDzeln VirtualSystems und unsere Internetfernbedienung

Wäre es nicht toll, wenn man neue Software ausprobieren und testen könnte ohne dafür den eigenen Computer zu verwenden? Und wenn installierte Software, die man dann doch nicht benutzen kann oder behalten möchte anschließend nicht wieder deinstalliert werden muss? Die einfachste Lösung ist ein weiterer Computer ohne die dazu gehörenden Anschaffungskosten, den man mal eben starten kann und gefahrlos alles ausprobiert, bevor man es auf seinem produktiven Alltagssystem installiert. Genau das bieten unsere virtuellen Computersysteme, die sehr schnell und jederzeit einsatzbereit direkt aus dem bereits laufenden Windows-System gestartet werden können - auch Mehrere zeitgleich, wenn man möchte. Einfach den virtuellen Computer starten und das gewünschte Betriebssystem darin auswählen. Auch auf dem virtuellen BLINDzeln-Computer startet ein für Sehbehinderte und Blinde hoch optimiertes Betriebssystem (beispielsweise ein Windows und oder Linux) samt Vergrößerungsfunktionen, Screenreader, Antivirensystem etc. Der virtuelle Computer verhält sich wie ein ganz normaler Computer - schaltet man ihn aus, befindet man sich wieder zurück auf dem normalen Windows-Desktop. Änderungen am virtuellen System können nach der Arbeit verworfen oder gespeichert werden. Ohne Risiken neue Betriebssysteme, andere Screenreader oder unbekannte Programme einfach vorher ausprobieren - diese innovativen Möglichkeiten gibt es nur einschaltfertig auf den BLINDzeln Computern. Auf allen Computern von BLINDzeln, die in diesem Monat ausgeliefert werden, können unsere BLINDzeln-Computeristen das neue VirtualSystems bereits kostenlos im Startmenü einschaltbereit vorfinden. Wählt dort einfach im Menü “Virtuellen Computer starten", bei mehreren zur Verfügung stehenden Betriebssystemen kann man nun das Gewünschte über die Cursorsteuerung auswählen und seinen virtuellen Computer dann einfach mit der Entertaste starten. Nach kurzer Zeit hört Ihr den üblichen Startsound und der Screenreader meldet sich ebenfalls einsatzbereit. Natürlich könnt Ihr sofort und ohne weitere Einstellungen vornehmen zu müssen, Eure eigene Internetverbindung sofort wieder benutzen, habt Zugriff auf Euer Netzwerk und alle am echten Computer angeschlossenen Geräte. Ihr könnt von Euren CDs und DVDs ISO-Imagedateien erstellen, auf Festplatte abspeichern und diese Dateien in Euer virtuelles Laufwerk laden und auch USB-Geräte werden selbstverständlich erkannt und unterstützt. Wenn Ihr schon immer mal sämtliche Screenreader ausprobieren wolltet, dann installiert Euch Diese einfach auf Euren virtuellen Computer, probiert alles aus und lasst anschließend die Änderungen am System verwerfen. Ihr wolltet gern ein Linuxsystem auf Eurem Computer benutzen und habt Bedenken wegen der Installation? Nehmt einfach Euren virtuellen PC und installiert das System darauf. Nichts hat Einfluss auf Euren echten Computer. Wenn der virtuelle Computer abgeschaltet wird, ist wieder alles beim Gewohnten. Euch interessiert ein Programm aber Ihr wisst nicht, ob es per Screenreader bedient werden kann? Installiert und testet es auf Eurem virtuellen Computer. Und sucht Euch das für Euer Alltagssystem einfach heraus, was Ihr behalten möchtet. Auch der Fernzugriff über das Internet kann für jeden virtuell gestarteten Computer aktiviert oder deaktiviert werden.

Zusammen mit unseren exklusiven Multibootsystemen und unseren vollständig screenreader-bedienbaren Systemsicherungs- und Wiederherstellungskonzepten bieten wir Euch nicht weniger als die optimal für blinde Menschen bedienbaren Computer. Ihr braucht keine helfenden sehenden Personen, die für Euch den Computer einrichten. Ihr müsst Euer System nicht im Blindflug sichern und bei Problemen wiederherstellen. Ihr müsst Euch keine Gedanken darüber machen, was die unbekannte installierte Software wohl alles für negative Änderungen an Eurem Computersystem vornehmen könnte. Ihr könnt gefahrenlos auch einfach mal fremde Betriebssysteme und Programme entdecken und auf einem BLINDzeln Computer sogar mehrere eigenständige virtuelle Computer starten. Ladet Euch einfach beliebige CDs und DVDs als ISO-Images aus dem Internet und bootet direkt von den herunter geladenen Dateien Euren virtuellen Computer. Ihr könnt Euch jederzeit trotzdem Hilfe suchen und diese über das Internet auf Eurem echten oder auch dem virtuellen Computer arbeiten lassen. Über unsere Eigenentwicklung der “Internetfernbedienung” könnt Ihr unterwegs von überall aus Euren Computer steuern. Programme darauf starten, Dateien öffnen, Dateien herunterladen lassen, oder auch Euren Computer neu starten, in den Standby oder Ruhezustand versetzen oder ihn einfach abschalten, ohne dass Ihr davor sitzen müsst - ja nicht einmal Euch im selben Land oder auf dem selben Kontinent befinden müsst. Alles was Ihr dafür benötigt ist irgend ein Browser und eine Internetverbindung. Ihr müsst den Browser noch nicht einmal bedienen können, denn nur über die eingetragene Internetadresse könnt Ihr an Euren BLINDzeln-Computer bereits Eure Befehle übermitteln.

Unser Ziel ist es, dass Sehbehinderte und Blinde völlig selbständig ihre Computer zu jedem Zeitpunkt vollumfänglich im Griff behalten und möglichst nie auf sehende Hilfe angewiesen sind.

Unsere virtuellen Computer planen wir übrigens auch bald als Molino-Varianten für Alle zur Verfügung zu stellen, damit Jeder risikolos Software ausgiebig testen kann, bevor er sie auf seinen eigenem Computer installiert. Natürlich halten wir Euch hierüber weiterhin auf dem Laufenden. Am schnellsten per Twitter in Echtzeit, sobald sich etwas ergibt ...

twitter.com/... (gekürzt)

... und dann auch ausführlicher hier im Newsletter. Bleibt am Ball, wenn Euch die Anwendung moderner virtueller Umgebungen interessiert.

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# 4.2 Shop: Rezension - Eine Super-Note fürs SuperNote12Z

Mein Notebook war so ein halbes Weihnachtsgeschenk, denn ich hab es schon seit dem 24.11., damit es nicht im Weihnachtspostchaos ewig herumliegt. Inzwischen arbeite ich also gut ein halbes Jahr mit einem voll ausgenutzten System: Ich habe mir die Ausführung mit Windows XP Pro, einer Dualboot-Installation und einer 500GB eingebauten Festplatte gekauft, so dass ich meine externe Festplatte nur zur Sicherung benutze. Der DualCore-Prozessor macht sich besonders beim Arbeiten mit Texterkennungssoftware wie FineReader bemerkbar. Der Bildschirm ist auch für Mini-Sehrestler wie mich hell genug einstellbar, falls ich etwas vergrößert anschauen möchte. Die eingebaute Kombination aus Realtec-Soundkarte und Webcam oberhalb des Monitors statten das Notebook für Internet- und Videotelefonie aus. Eingebaut ist zudem ein Kartenleser für SD-Karten, die z.b. in Audio-Aufnahmegeräten oder Digitalkameras eingesetzt werden. Einzige Herausforderung sind vielleicht die Touchbuttons über der Notebook-Tastatur, denn die kann man nicht fühlen, so dass man vielleicht ungewollt die Systemlautstärke verändert oder das WLAN abschaltet. Gewöhnungsbedürftig ist vielleicht auch, dass die Fn-Taste links außen neben der Strg-Taste ist, also etwas anders als bei den meisten anderen Notebooks. Die Fn-Taste benutzt man z.B. zum Ändern der Systemlautstärke, und - beim 12Z wichtig - auch mit Pfeil Links für Pos 1 oder mit Pfeil Rechts für Ende.

Die vorinstallierte Software ist nicht wie bei handelsüblichen Notebooks eine riesen Werbetrommel für lauter teure Programme, sondern eine Zusammenstellung aus Freeware und Open Source Software, kommt somit ohne Demos und Trials aus, die nach einigen Tagen schon nicht mehr funktionieren. Das BLINDzeln Service- und Supportprogramm bietet zusammen mit dem PortySystem und einem gut sortierten Programme Ordner im Startmenü alles Nötige, um am Notebook loszulegen - außer, man will dann doch lieber seine Lieblingsprogramme nutzen - aber auch die lassen sich schnell installieren.

Dringend empfehle ich auch die Dual-Boot-Installation und Drive Snapshot mit zu bestellen, besonders, wenn man wie ich ständig Programme ausprobiert, deinstalliert und irgendwann das Windows nicht mehr macht was es soll. Wer ein Image von seiner Windows-Partition gemacht hat, kann mit dem Reservesystem seine bisherigen Daten von Windows sichern und das alte Image zurückspielen. Ohne große Neuinstallation kann man so schnell sein System wieder ans laufen bekommen.

Zusätzlich habe ich das Notebook mit dem praktischen Bluetooth Nano-USB Stick ausgestattet, den man am besten gar nicht erst vom Notebook entfernt - sonst geht er noch verloren. Bluetooth brauche ich zwar nicht oft, aber zum Synchronisieren von Kontakten und anderen Daten mit dem Mobiltelefon ist es einfach nur praktisch.

Wer vor lauter Daten und Möglichkeiten noch Fragen und Probleme hat, kann sich per Telefon oder E-Mail an den kostenlosen Support wenden - fürs Telefon fallen natürlich Verbindungskosten über die 01803-Vorwahl an. Sollte einmal etwas am Notebook repariert werden müssen, ist das also gar kein Problem. Und falls die Reparatur länger dauert, kann man auch ein Ersatzgerät bekommen.

Fazit: Eine Super Note für das Supernote BLINDzeln 12z, den Bluetooth Nano-USB Stick und den Support von BLINDzeln.

Arne im Juni 2010

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# 4.3 Shop: Rezension - Ein Lob für das SuperNote 13Z

Hallo, ich habe jetzt seit gut einer Woche mein neues Supernote 13Z von Blindzeln in Gebrauch und komme aus dem Staunen immer noch nicht heraus. Das es besonders flach ist, stand ja schon im Angebotstext dabei, aber das Display ist jawohl der Hammer. Das sind doch höchsten 3 - 4 Millimeter? Ich habe noch geringen Sehrest und habe noch nie ein so gutes Monitorbild gesehen mit dem selbst ich noch etwas anfangen kann. Und das dann in so einem dünnen Display. Kaum zu glauben, wie so etwas geht. Und dann die nächste Überraschung mit dem Akku. Obwohl das 13Z mein bisher schnellster Pc ist und richtig zackig läuft, hält der Akku ewig. Ich hab es noch nicht ganz geschafft, aber das mit den 8 Stunden Akkulaufzeit scheint ja gar nicht so unrealistisch zu sein? Auch sonst, tolle Verarbeitung, da wackelt und knarzt nichts. Ich hatte mir ja gleich Multiboot installieren lassen und kann zwischen zwei Windows auswählen, was ich auch noch nie zuvor gesehen hatte. Was dann da noch alles an Programmen und Funktionen dabei ist, konnte ich bis heute hin noch nicht alles ausprobieren. Ich komme jedenfalls aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Macht weiter so und das war sicher nicht mein letztes Notebook von Blindzeln.

Gruß Heiko

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# 4.4 Molino: BLINDzeln Molino Jolicloud 1G

Jolicloud ist ein Betriebssystem, das speziell für Netbooks entwickelt ist und auf Ubuntu basiert. Jolicloud ist darauf ausgerichtet, mit webbasierten Alternativ-Programmen zu arbeiten, welche mittels Prism eingebunden werden. Durch Virtulino ist Jolicloud zusätzlich unter Windows auf virtueller Umgebung schnell gestartet und bietet zügiges Arbeiten auf einem aufgeräumten Desktop.

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# 4.5 Molino: BLINDzeln Molino EasyPeasy 1G

EasyPeasy ist ein Linux-basierendes Betriebssystem spezialisiert für den Einsatz auf Netbooks und technisch eher schwach ausgestatteten Computern. Es entstand aus einer Mischung der Debian- und Ubuntu-Distributionen und setzt vor allem auf den Online-Einsatz, wo es seine Fähigkeiten besonders entfaltet. Dies beinhaltet auch die Onlinekommunikation ob per Sprache oder eher textorientiert. Der Molino EasyPeasy kann gewohnt direkt gestartet werden oder aber virtuell unter laufendem Windows-Betriebssystem.

Noch mehr Molinos findet Ihr, wenn Ihr eine leere E-Mail an molino@blindzeln.de sendet.

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# 5.0 Lucullus: Rezept für gefüllte Polentadukaten

Zutaten:

30 dag Polenta
1 Ei
1 EL Maisstärke
Obers
Butter
20 dag Champignons bzw. tiefgekühlte Eierschwammerln
2 Schalotten
1 B. Petersilie
Salz

Zubereitung:

1, 5 l Wasser mit etwas Salz aufkochen. Die Polenta unter Rühren untermengen. Die Hitze reduzieren und die Polenta unter mehrmaligem Rühren eine gute halbe Stunde kochen lassen. Ei, Maisstärke und 2 EL Obers unter die Polenta rühren. Die Hälfte der Masse auf ein mit Butter bestrichenes Brett streichen. Scheiben mit einem Durchmesser von 7 cm ausstechen. Die restliche Polenta in einen Spritzsack füllen und auf jede Polentascheibe einen Rand spritzen. Kurz trocknen lassen. Dann den Rand mit flüssiger Butter bestreichen und bei 160 Grad zehn Minuten backen. Die Schwammerln putzen und grob hacken. Schalotten und Petersilie fein hacken. Die Schwammerln in etwas Butter andünsten. Etwas Obers dazugießen und einkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Petersilie würzen. Die noch heißen Polentaschüsserln mit den Pilzen füllen.

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# 5.1 Lucullus: Rezept für ChampignonSchmarren

Für 4 Personen

Zutaten:

4 Eier
1/2 l Milch
15 dag Mehl
3/4 kg kleine Champignons
Butter
Butterschmalz
Salz
Pfeffer a. d. Mühle
2 B. Petersilie

Zubereitung:

Die Eier trennen. Die Dotter mit Salz, Pfeffer und Milch verquirlen. Zum Mehl geben und gut vermengen. Die Eiklar zu Schnee schlagen und unter den Teig heben. Die Champignons nur wenn nötig mit kaltem Wasser kurz abschwemmen. Vierteln. Die Petersilie fein hacken. Die Pilze in etwas Butter anrösten. Salzen und pfeffern. Die Petersilie untermengen. Etwas Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen. Die Hälfte vom Teig hineingeben. Die Hälfte der Pilze darauf verteilen. Etwa vier Minuten backen. Sobald die Unterseite goldgelb ist, das Ganze umdrehen und den Teig mit zwei Gabeln zerreißen. Goldbraun fertig backen. Den Schmarrn warmstellen und mit dem restlichen Teig ebenso verfahren. Sofort servieren.

Täglich neue Rezepte für Leckereien? Dann kommt in den LUCULLUS - E-Mail an: lucullus-subscribe@blindzeln.net

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# 5.2 Waschweib: Rezept für Tiramisu

Zutaten:

50 g. Esspressopulver,
1/4 l. Wasser,
4 cl. Amaretto,
8 Eigelb,
200 g. Puderzucker,
1 kg. Mascarpone,
3 Packungen Löffelbisquits je 75 g.,
10 g. Kakaopulver,

Zubereitung:

Den gekochten Esspresso abkühlen lassen. In einer Schüssel den Amaretto, die Eigelb und den Puderzucker cremig rühren. Den Mascarpone unterheben. Die Löffelbisquits mit dem Esspresso betreufeln. Die Mascarponecreme in eine Schüssel füllen. Die Löffelbisquits dazugeben.

Kühlzeit: 4 Stunden. Mit dem Kakaopulver bestäuben.

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# 5.3 Theo Floßdorf: Abendlicher Brief

Liebe Mama, lieber Papa!

So, geschafft, jetzt schlafen die Beiden. Anscheinend hat sich der Schlaf-Wach-Rhythmus von Oma und Opa durch meinen Besuch verschoben. Zwar heißt es immer, alte Menschen würden nicht mehr so viel Schlaf brauchen. Aber meine Erfahrung ist da anders. Wenn ich mich schlafend stelle, nur kurz die Augen schließe und ein paar mal gleichmäßig atme, höre ich den Opa sehr bald schnarchen.

Nun habe ich ungestört Zeit, Euch zu schreiben.

Gestern Nachmittag guckten Oma und Opa immer wieder auf die Uhr, und dann behaupteten sie, ich wäre jetzt zwei Jahre, zwei Tage und zwei Stunden alt. Daraufhin haben sie sich ziemlich albern aufgeführt. Aber was sie mir dabei zu trinken anboten, war wirklich lecker.

Später lernte ich bei einem Einkaufs-Spaziergang drei Freunde der Beiden kennen. Ohne Überheblichkeit darf ich sagen, dass ich dabei einen gewissen gesellschaftlichen Erfolg hatte. Dann waren wir bei Rosi zu Besuch. Sie ist schon sehr alt, ungefähr wie Ihr, und sie hat zwei Jungen. Der eine könnte so ziemlich mein Typ sein, mal abwarten.

Heute Morgen bin ich recht früh wach geworden und habe gespielt, zuerst ganz leise und dann immer etwas lauter. Aber glaubt nicht, dass jemand darauf reagiert hätte. Ich habe mal gehört, dass es so etwas wie Altersstarrsinn gibt; ob sich das bei Oma und Opa so auswirkt?

Irgendwie ärgerlich, eine solche Situation. Man tut das ja nicht gerne, aber ich war gezwungen, eine Demonstration meiner stimmlichen Möglichkeiten zu geben. Sagen wir mal, ich habe etwa viertel Lautstärke gewählt; mehr wäre sicher zu Anfang übertrieben gewesen, und es ist ja auch gut, für den Fall der Fälle über eine gewisse Reserve zu verfügen. Es war eine gute Wahl. Opa kam, und dann war es noch ganz nett bei Oma und Opa im Bett.

Das hätte ich bald vergessen. Oma hat mir gestern nach dem Essen die Fingernägel geschnitten, eine Gemeinheit!

Laut Opa sollte heute das Mittagessen wieder lecker sein. Ich war in dem Punkt jedoch anderer Ansicht. Außerdem hätte Oma mir anschließend sicher wieder die Nägel geschnitten, wenn ich alles aufgegessen hätte. Das kenne ich ja schon von gestern.

Heute habe ich mir überlegt, dass ich meine Sanitärangelegenheiten nicht mehr auf dem Thron erledigen möchte. Deshalb habe ich mich zum ersten Mal auf die große Toilette gesetzt und dort gute Arbeit geleistet. Opa war ganz aus dem Häuschen, wie man so sagt. Die etwas überzogenen Glückwünsche waren mir beinahe peinlich; aber man darf sich das natürlich nicht anmerken lassen. Opa spricht sogar von einer Sensation, aber dem gefällt ja alles, was ich mache.

Mit ganz lieben Grüßen, Eure Tochter Jill

Quelle: www.blautor.de / Theo Floßdorf:

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# 5.4 Konrad Gerull: Das Sonett

Das Sonett wurde als der beste Beitrag zum Joachim-Schnell-Wettbewerb ausgewählt und mit dem Wanderpokal gewürdigt.

Für das BLAutor-Treffen im Mai 2003 waren 2 Aufgaben zu erfüllen:

a) ein Sonett zu schreiben
b) einen Wettbewerbsbeitrag zu schreiben, der die Worte Abstieg, Anschrift, Anstand, Intermezzo, Mondschein, Steckenpferd, Wirklichkeit, Wolke und Wunsch enthält.

Zwei Dinge sind uns diesmal aufgetragen:

9-Worte-Wettbewerb und ein Sonett.
Da fiel mir ein bei Mondschein nachts im Bett:
Dafür muss ich mich doch nicht doppelt plagen!
Noch keine Zeile hatte ich geschrieben,
da suchte ich die Anschrift vom Verlag
und spekulierte über den Ertrag;
ich wähnte mich bereits auf Wolke sieben.

Doch mit der Versform kam ich gar nicht weit.
Vom Wunsch kam ich zurück zur Wirklichkeit:
das muss ein kleines Intermezzo bleiben.

Ich will, um einen Abstieg abzuwenden,
mit Anstand diesen Dicht-Versuch beenden.
Und Limericks, mein Steckenpferd, nur schreiben.

Konrad Gerull

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# 6.0 SATIS: Tipps im Monat Juli

In Zusammenarbeit mit SATIS stellen wir Euch monatlich im BLINDzeln-Newsletter hilfreiche und interessante Tipps rund um den Computer vor. SATIS heißt “Software und Allerlei Tipps & Tricks zur Informationsverarbeitung für Sehbehinderte". Es ist eine umfangreiche Sammlung von Tipps und kostenloser bzw. preiswerter Software, die Sehbehinderten das Arbeiten mit dem Computer erleichtert und somit auch ihre Kommunikationsmöglichkeiten verbessert. Ihr erreicht SATIS auch im Internet auf www.satis.de

Unser Dank geht an Konrad Gerull für seine unermüdliche SATIS-Sammlung bereits seit 1993 und für die Tipps und Tricks, die wir Euch auch heute wieder vorstellen möchten.

Heute geht es rund um das Thema PDF-Dateien.

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# 6.1 SATIS: Allgemeine Info zu PDF-Dateien und deren Zugänglichkeit

Dieser Tipp enthält Grundinformationen über das PDF-Format von Dokumenten sowie über die zugehörige Software ACROBAT bzw. ADOBE READER, inzwischen nur noch ADOBE READER genannt. Danach erfolgt ein Überblick über die Probleme der Zugänglichkeit zu solchen Dokumenten aus Sicht Sehbehinderter und Blinder, sowie einfache Lösungsansätze.

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# 6.2 SATIS: Was ist das PDF-Format und wozu dient es?

Das PDF-Format ist ein spezielles, überwiegend graphisches Format von PC-Dokumenten, gekennzeichnet durch die Endung “.pdf". Bei Dateien in diesem Format ist sichergestellt, dass der Ausdruck mit dem Original des Dokuments unabhängig vom verwendeten Drucker wirklich völlig identisch ist. (Dies ist bei normalen Text-Dateien (DOC usw.) nicht unbedingt der Fall, da bei der Umsetzung der Schriften und Formate auf den Drucker Verschiebungen und Umbrüche entstehen können, vor allem bei eingebundenen Tabellen, Grafiken usw. Das PDF-Format wird daher zunehmend bei wichtigen publizierten Unterlagen verwendet, z.B. Formularen aller Art, Bedienungsanleitungen, technischen Beschreibungen usw. Das PDF-Format hat sich für diesen Zweck international als Standard durchgesetzt.

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# 6.3 SATIS: Wie erstellt, liest und konvertiert man PDF-Dokumente?

Zur Erstellung von PDF-Dateien gibt es das spezielle Programm ACROBAT WRITER, das relativ teuer für ca. 400 Euro im Handel erhältlich ist. Mit ihm kann man einerseits vorhandene DOC-, TXT- oder HTML-Dokumente in PDF-Dokumente konvertieren, umgekehrt kann man PDF-Dateien in das RTF-Format rückkonvertieren, wobei allerdings Formatierungen sich ändern können.

Zum Lesen von PDF-Dateien gibt es das kostenlose Programm ADOBE READER (ehemals ADOBE READER) Seit Juli 2008 gibt es die Version 9. Wenn man nach der Installation das erste Mal den Adobe Reader 9 startet und dabei z.B. einen Screen Reader benutzt, startet der Adobe Reader den “Setup-Assistenten für die Ein-/Ausgabehilfe". Dort kann man spezielle Optionen für Screen Reader, Vergrößerung und Farben einstellen oder einfach die “Empfohlenen Einstellungen” verwenden. Eine sinnvolle Änderung der Einstellungen ist es, das Häkchen bei “Tags nur nach vorheriger Bestätigung in Dokumenten einfügen” zu entfernen, damit man nicht bei jedem PDF einzeln gefragt wird, ob es barrierefrei lesbar gemacht werden soll. Möchte man nachträglich etwas ändern, ruft man diese Einstellungen im Hauptmenü unter “Dokument, Setup-Assistent” wieder auf. Die Version 9 enthält auch eine Sprachausgabe, wobei eine auf dem PC installierte Stimme unabhängig vom Screen Reader für PDF-Dokumente genutzt wird. Das Programm kann heruntergeladen werden unter

www.adobe.de/... (gekürzt)

Zur Installation und Bedienung älterer Versionen beider ACROBAT-Programme stehen im SATIS-Tipp 91-4, sowie im Tipp 91-6 weitere Details, zum ADOBE ACROBAT WRITER auch unter www.barrierefreies-webdesign.de/... (gekürzt)

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# 6.4 SATIS: Probleme der PDF-Zugänglichkeit

Da das PDF-Format weitgehend graphisch orientiert ist, kann man auf den in den PDF-Dokumenten enthaltenen Text nicht ohne weiteres zugreifen, und auch Screen Reader haben beim Lesen erhebliche Probleme. In einfachen Fällen kann man den Text einfach umkopieren. Unabhängig davon kann der Zugang zu PDF-Dateien vom Ersteller erschwert oder verhindert werden:

a) durch Vergabe von Passwörtern
b) durch Zugangs-Einschränkungen mittels entsprechende Einstellungen (Tags)
- zulassen oder verhindern von Screen Readern
- zulassen oder verhindern der Nutzung von MSAA (Microsoft Acttive Accessibiliity)

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# 6.5 SATIS: Warum ist der Zugang zu PDF-Dateien so wichtig?

Viele Dokumente, insbesondere auch solche, die in Ausbildung und Beruf verwendet werden, sind heute neben der gedruckten Form auch auf CD-ROMs oder im Internet verfügbar, und dies dann häufig nur im PDF-Format. Wer gedruckte Texte nicht mehr lesen kann, ist auf den Zugang zu den elektronischen Dokumenten angewiesen.

Ohne den Zugang zu PDF-Dokumenten entstehen daher schwerwiegende Probleme auch bei der Berufsausbildung und -ausübung. Es ist zu hoffen, dass über die Umsetzung des Bundesgleichstellungsgesetzes der Zugang Sehbehinderter und Blinder zu PDF-Dateien abgesichert wird, ebenso wie ja der Trend beim Zugang zu wichtigen Internet-Seiten besteht.

Lösungsansätze

a) Neuen ADOBE READER nutzen

In der neuen Version des ADOBE READER sind einige Probleme von Screenreadern ausgeräumt, aber nicht alle (näheres steht im Tipp 91-3). Man sollte also unbedingt die jeweils neueste Version des ADOBE READER verwenden, aber auch eine möglichst neue Version des Screenreaders.

b) Notlösung: PDF-Dokument drucken und scannen

Ein umständlicher, aber gangbarer Zugang zu einem PDF-Dokument, das über einen Screenreader unzugänglich ist, ist der, dieses auszudrucken und dann über einen Scanner einzulesen und mit einer OCR (Omnipage, Fine Reader, ...) einer Sprachausgabe oder einer Braillezeile zugänglich zu machen.

c) Kostenlose Konvertierung nach TXT

In einigen Fällen lässt sich der Textinhalt von PDF-Dokumenten einfach herauskopieren. Dazu öffnet man das PDF, markiert alles mit STRG+A, kopiert mit STRG+C und fügt in WORD oder einem ASCII-Editor den Text wieder mit STRG+V ein. Dabei gehen aber naturgemäß alle Grafiken verloren, und auch die Formatierung kann sehr entstellt werden, wesentlich mehr als bei der oben genannten Konvertierung nach RTF. Zur Konvertierung einer PDF-Datei kann man auch folgenden eMail-Service von Adobe nutzen: Man sendet eine PDF-Datei als Anhang einer Mail an folgende Adresse und bekommt eine konvertierte TXT-Datei zurück: pdf2txt@adobe.com Es gibt auch kostenlose Programme im Internet mit denen man PDF-Dateien in Text-Dateien (TXT) umwandeln kann (siehe Tipp 91-8), und zwar ohne ADOBE READER oder ADOBE ACROBAT WRITER zu benutzen. Dabei gehen aber je nach Methode alle Grafiken verloren, und auch die Formatierung kann sehr entstellt werden, wesentlich mehr als bei der oben genannten Konvertierung nach RTF.

d) Kostenlose Konvertierung nach HTML

Zur Konvertierung einer PDF-Datei kann man folgenden eMail-Service von Adobe nutzen: Man sendet eine PDF-Datei als Anhang einer Mail an folgende Adresse und bekommt eine konvertierte HTML-Datei zurück: pdf2html@adobe.com - Wenn man im Internet auf PDF-Dokumente stößt, kann man diese auch mittels eines Online-Tools auf der Webseite access.adobe.com in eine HTML-Datei konvertieren (und dann auch als Text speichern). Dies wird im Tipp 91-7 genauer beschrieben.

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# 6.6 SATIS: Literatur PDF-Zugang für Blinde

In diesem Tipp wird auf eine umfassende und kompetente Schrift von Oliver Nadig hingewiesen: “Wie sich blinde Computernutzer PDF-Dokumente zugänglich machen". www.barrierefreies-webdesign.de/... (gekürzt)

Eine sehr umfassende und sorgfältige neue Dokumentation über die Zugänglichkeit von PDF-Dateien hat Oliver Nadig geschrieben. Die insgesamt ca. 80-seitige Broschüre namens “Wie sich blinde Computernutzer PDF-Dokumente zugänglich machen” ist abschnittsweise kostenlos zugänglich unter www.barrierefreies-webdesign.de/... (gekürzt)

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# 6.7 SATIS: Erstellung von PDF-Dateien

Nachfolgend werden die wichtigsten Funktionen des ADOBE ACROBAT WRITER zur Erstellung von PDF-Dateien beschrieben, insbesondere auch sehbehindertenspezifische Besonderheiten. Für eine noch detailliertere Beschreibung wird verwiesen auf www.barrierefreies-webdesign.de/... (gekürzt)

Außerdem verweisen wir auf den Tipp 91-5 mit einer kostenlosen Alternative. auf der Webseite www.access-for-all.ch/... (gekürzt) wird ausführlich beschrieben, worauf beim Vorbereiten und Erstellen barrierefreier PDFs zu achten ist.

Der ADOBE ACROBAT WRITER kostet ca. 400 Euro. Er umfasst fünf Programmbestandteile:

- Distiller (zum Erstellen und Aufbereiten von PDF-Dateien)†
- PDF-Writer (zum schnellen Erstellen kleinerer PDF-Dokumente)
- Web Capture (zum Konvertieren von HTML-Seiten)
- Paper Capture (zum Suchbarmachen von Text)
- Catalog (zur Textsuche)

Diese werden unter der Webadresse www.freidok.uni-freiburg.de/... (gekürzt) näher beschrieben.

Anmerkung zur “Accessibility": Die spätere Lesbarkeit der PDF-Dateien kann vom Ersteller erleichtert werden, indem er das Dokument mit Hilfe einer kostenlosen Erweiterungssoftware (“Make Accessible", ca. 1, 9MB) mit zusätzlichen Marken (“Tags”) versieht. Beispielsweise können dadurch mehrspaltige Dokumente richtig vorgelesen werden. Die Downloadadresse für dieses Tool lautet: www.adobe.com/... (gekürzt)

Eine ausführliche Anleitung zur Erstellung von barrierefreien “getaggten” PDF-Dateien findet sich auf folgender Internetseite: www.barrierefreies-webdesign.de/... (gekürzt)

Nach der Installation ist im ADOBE ACROBAT WRITER im Menüpunkt “Dokument” ein Untermenüpunkt “Make Accessible...” eingefügt. Durch Anklicken dieses Untermenüpunktes wird die aktuelle PDF-Datei mit den “Tags” versehen und damit für Screenreader besser zugänglich gemacht. Ein weiterer Vorteil ist, dass nun beim Speichern des Dokuments im RTF-Format die Struktur des PDF-Dokuments besser erhalten bleibt, z.B. die Mehrspaltigkeit. Nach dem Hinzufügen der “Tags” musst Du die veränderte Datei speichern, damit die Änderungen übernommen werden.

Man kann die “Tags” in einem PDF-Dokument mit dem ADOBE ACROBAT WRITER auf Korrektheit überprüfen über den Menüpunkt “Werkzeuge - Zugriffsprüfung". Dort kann man ggf. auch manuelle Änderungen vornehmen.

Das “getaggte” PDF-Dokument kann man nun mit einem Screenreader in gewohnter Weise lesen. Bei JAWS funktioniert dies allerdings erst ab Version 4.02.

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# 6.8 SATIS: Eine kostenlose Alternative zum ADOBE ACROBAT WRITER

Mit dem kostenlosen Programm PDF995 PRINTER von der Seite www.pdf995.com können PDF-Dokumente erstellt werden. Diese Software hat zwar nicht den vollen Funktionsumfang des ADOBE ACROBAT WRITER, ist aber für viele Zwecke ausreichend. Sie ist lauffähig für alle Versionen von Windows. Ein ähnliches kostenloses neueres Programm, dass hier aber nicht beschrieben wird, ist der PDF Creator (siehe auch ergänzend Tipp 91-8). Auf der Webseite www.access-for-all.ch/... (gekürzt) wird ausführlich beschrieben, worauf beim Vorbereiten und Erstellen barrierefreier PDFs zu achten ist.

Das Programm hat eine Größe von 4MB und kann von der Webseite

www.pdf995.com unter folgendem Direktlink heruntergeladen werden: www.pdf995.com/... (gekürzt) Außerdem erhält man dort das Zusatzprogramm PDFEDIT995, mit dem man PDF-Dateien nachbearbeiten kann.

1. Installation des PDF995 PRINTER

Nach dem Download der ZIP-Datei entpackst Du die darin befindliche Datei “pdf995.exe” mit WINZIP (zum “Entzippen” siehe Tipp 29-1) auf die Festplatte. Die “EXE"-Datei startest Du nun im Windows Explorer per Doppelklick. Die erforderlichen Systemeinträge werden automatisch an die richtigen Stellen platziert. Nach der Installation öffnet sich ein Browserfenster im INTERNET EXPLORER und informiert Dich über den Funktionsumfang und die Versionsnummer der Software. Das Programm ist nun als neuer Druckertreiber im Druckmenü jeder Software (z.B. WORD, EXCEL) zu finden. Ein neuer Ordner “pdf995” befindet sich jetzt ebenfalls auf deiner Festplatte. Er dient dem Tool als ein temporärer Zwischenspeicher für die zu erstellenden PDF-Dokumente.

2. Bedienung

Um ein PDF-Dokument zu erstellen, musst Du lediglich das gewünschte Dokument (*.doc, *.html, *.xls u.a.) mit dem neu installierten Drucker “PDF995” “drucken” (“Drucken” ist hier im Sinne von Konvertieren zu verstehen). An dieser Stelle wird der Vorgang am Beispiel eines Word-Dokuments beschrieben:

- starte WORD und öffne zunächst das zu konvertierende Word-Dokument
- über den Menüpunkt “Datei” und den Untermenüpunkt “Drucken& “ oder alternativ über die Tastenkombination “Strg+P” gelangst Du in das Druckmenü von WORD
- in dem erscheinenden Fenster klickst Du in das oberste Textfeld hinein, in dem momentan noch der Standarddrucker steht; aus der Auswahlliste wählst Du den nun dort befindlichen Druckertreiber “PDF995” aus
- den Konvertierungsvorgang nach PDF startest Du nun durch Drücken der Eingabetaste; es öffnet sich zuvor noch ein Dateifenster, in dem Du die PDF-Datei in bekannter Weise speichern kannst

Das erstellte PDF-Dokument kannst Du jetzt mit einem gängigen PDF-Reader wie dem kostenlosen ADOBE READER (siehe Tipp 91-6) öffnen und lesen. In ähnlicher Weise verläuft der Konvertierungsvorgang bei anderen Dateiformaten.

3. Anmerkungen zum Zusatzprogramm PDFEDIT995

Das Programm PDFEDIT995, mit dem man PDF-Dateien nachträglich bearbeiten kann, ist sehr komplex. Es umfasst 14 Registerkarten, in denen z.B. Funktionen wie das Aufrufbarmachen von Weblinks, das Ausrichten des druckbaren Dokuments zu finden sind. Die Details werden an dieser Stelle nicht beschrieben, aber für jede Registerkarte gibt es eine Hilfefunktion mit Erläuterungen.

4. Praktische Erfahrungen mit PDF995

Vorteil: Mit Bravour erledigt die Software die PDF-Erzeugung. Kritische Schriftarten und Objekte wurden in unseren Testläufen einwandfrei verarbeitet. Bei den verwendeten Testdokumenten wurden alle Einstellungen und Bildmodi korrekt übernommen. Auch bei genauerem Hinsehen war ein Unterschied zwischen der Profisoftware ADOBE ACROBAT WRITER (siehe Tipp 91-4) und PDF995 nicht zu erkennen.

Nachteil: Lästig ist der Werbehinweis in der kostenlosen Version von PDF995. Nach Druck eines jeden Dokuments öffnet sich ein Werbefenster im INTERNET EXPLORER. Dafür ist das erzeugte Dokument frei von Werbehinweisen. Die Werbeeinblendungen können aber durch eine preisgünstige Registrierung von ca. 9 Euro aufgehoben werden. Der Direktlink zum Shop, bei dem übrigens auch per Banküberweisung gezahlt werden kann, ist: https://www.regnow.com/softsell/nph-softsell.cgi?item=6429-1

Die Sache hat allerdings einen Schönheitsfehler: Die ohne den teuren ADOBE ACROBAT WRITER erstellten PDF-Dokumente können nur mit Hilfe des “Accessible"-Tools für Screen Reader zugänglich gemacht werden, und dieses Tool läuft leider doch nur zusammen mit dem ADOBE ACROBAT WRITER. Für einen Sehbehinderten oder Blinden muss das nicht ganz so störend sein, da er ja ein Ausgangsdokument in einem für Screen Reader lesbaren Format hatte. Natürlich wären wir an einer vollständigen Lösung des Problems, preiswert zugängliche PDF-Dokumente zu erstellen, sehr interessiert.

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# 6.9 SATIS: Online-Konvertierung von PDF nach HTML

Im Internet befindliche PDF-Dokumente lassen sich mit Hilfe eines kostenlosen Online-Tools in HTML-Dateien umwandeln (und danach auch als Textdatei speichern). Dies wird nachfolgend beschrieben. Außerdem wird auf einen kostenlosen Konvertierungs-Service per eMail verwiesen.

Zur Konvertierung einer gespeicherten PDF-Datei kann man folgenden eMail-Service von Adobe nutzen: Man sendet eine PDF-Datei als Anhang einer Mail an folgende Adresse und bekommt eine konvertierte HTML-Datei zurück: pdf2html@adobe.com

Zur Konvertierung einer PDF-Datei im Internet geht man wie folgt vor: Auf der Seite www.adobe.com/... (gekürzt) befindet sich ein relativ gut sichtbares Textfeld “URL", in das Du die Webadresse zum zu konvertierenden PDF-Dokument einfügen musst. Hierzu gehst Du folgendermaßen vor:

- im Internet Explorer kopierst Du den Link zum PDF-Dokument mittels Drücken der rechten Maustaste und Auswahl der Option “Verknüpfung kopieren"
- nun rufst Du obige Webseite auf
- wechsle mit der Maus oder mit der Tastenkombination “Alt+R” gefolgt von zweimaligem Drücken der TAB-Taste in das Textfeld “URL” und füge dort mit der Tastenkombination “Strg+V” den zuvor kopierten Link des PDF-Dokuments ein
- zum Starten der Konvertierung klickst Du nun mit der Maus auf die darunter befindliche Schaltfläche “Get this ADOBE Document...” oder mausfrei über einmaliges Drücken der TAB-Taste und der Eingabetaste

Ergebnis: Im selben Browserfenster erscheint jetzt der vollständige PDF-Text als HTML-Dokument. Dieses Dokument kann nun natürlich auch kopiert und z.B. als Word-Dokument gespeichert werden.

Anmerkungen:

a) Natürlich ist das Dokument nicht in der vollständigen Form enthalten; z.B. können Grafiken nicht übernommen werden.
b) Das Tool eignet sich nur für englische und französische Texte, bei deutschen Texten treten Konvertierungsfehler bei den Umlauten auf.

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# 7.0 SATIS: Software zur PDF-Konvertierung/ -Erzeugung

Dieser Tipp enthält zahlreiche Beschreibungen von Software zur Arbeit mit PDF-Dateien sowie deren Konvertierung. Die Themen sind:

A. Kostenpflichtige Programme
B. Freeware zum Extrahieren von Text
C. Freeware zum Erzeugen von PDF
Download der beschriebenen Programme: ulrichhanke.de/... (gekürzt)

Quelle: Artikel aus der DISPLAY 3-2008, Vereinszeitschrift der Interessengemeinschaft sehgeschädigter Computerbenutzer - ISCB - e. V.,

www.iscb.de Autor: Ulrich Hanke

Das heutige Thema ist die Arbeit mit PDF. Ich habe dazu eine Reihe von Programmen ausgesucht, aber welches davon besser oder schlechter ist, kann man - wie die unterschiedlichen Reaktionen in der ISCB-Mailingliste zeigten - so einfach nicht beurteilen, denn es kommt immer auf die Vorlage und deren Qualität und Eigenschaften an. PDF ist eben kein besonders barrierefreies Format. Ich persönlich habe bei den kostenlosen Tools die besten Erfahrungen mit dem PDF-Analyzer und PDF2HTML gemacht - aber das muss nicht zwangsläufig bei allen anderen Nutzern auch so sein.

Die Programme wurden von mir mit Jaws 8.0 getestet, sind aber vermutlich auch mit anderen Screenreadern wie Window Eyes, Blindows, Hal und Virgo bedienbar.

Download der beschriebenen Programme:

ulrichhanke.de/... (gekürzt)

A. Kostenpflichtige Programme

1. ABBYY PDF Transformer 2.0

PDF in Text umwandeln und PDF aus Text erzeugen

Beschreibung: Dieses Programm kann sowohl PDF- in editierbare Dateien konvertieren als auch PDF-Dateien aus einem Dokument erstellen. Sogar gescannte PDF-Nur-Bild-Dateien lassen sich schnell in durchsuchbare PDF-Dateien umwandeln! Sie können nicht nur Texte erfassen wie mit den meisten anderen PDF-Konvertierungsprogrammen, sondern auch das Layout oder Tabellenstrukturen exakt in Ihr Ausgabedokument übernehmen. Die genaue Umwandlung aller Arten von PDF-Dateien bietet die Beibehaltung der Formatierung (wie Tabellen, Spalten usw.), eine intuitive, einfache Benutzeroberfläche, eine Vorschau der PDF-Datei und Scrollen durch Seiten, ein übersichtliches Fenster mit allen Umwandlungsoptionen auf einen Blick, Tools zur Auswahl von Bereichen für eine noch genauere Übernahme des Layouts, verschiedene Ausgabeformate: DOC, XLS, TXT, HTML und RTF, eine Durchsuchungsfunktion des PDF-Dokuments, die Erkennung von Hyperlinks und internen Links und die Unterstützung von Passwörtern. Die Erzeugung durchsuchbarer PDF-Dateien bietet die einfache Erstellung direkt aus MS Office, die Unterstützung von passwortgeschützten PDF und die Umwandlung gescannter PDF-Nur-Bild-Dateien in durchsuchbare PDF (!).

Windows: 2000, XP, 2003 und Vista, Lizenz: Demo, Preis ca. 100 Euro, Sprache: Deutsch Dateigröße: 56, 8 MB

02. Amber PDF Converter 4.01

PDF-Dateien in andere Formate konvertieren

Beschreibung: Dieses Programm ermöglicht ihnen die automatische Umwandlung von PDF in zahlreiche andere Formate. Sie können die Programmoberfläche über das Menü “Tools” - “Language” auf Deutsch umstellen. In der Demoversion können maximal 5 Seiten eines PDF umgewandelt werden. Konvertiert werden kann in viele Formate wie CHM, HTML, RTF, HLP, TXT Ansi, TXT Unicode, DOC (Microsoft Word), WRI (Microsoft Write), WordPerfect, Word für Mac, Works oder WordStar. Während der reine Text zuverlässig in andere Formate übertragen wird, ist die Umwandlung von Grafiken, Schriftart oder Layout einerseits vom PDF und andererseits vom Dateiformat abhängig, in das exportiert werden soll. Eine exakte 1-zu-1 Umwandlung werden sie aber nur in den seltensten Fällen erreichen. Windows: 98, ME, 2000, XP, 2003 und Vista, Lizenz: Demo, Preis ca. 12 Euro, Sprache: mehrsprachig, Dateigröße: 1, 87 MB

03. PDF to Word v 3.0

Export von Texten, Bildern und anderen Grafiken von PDF- in Word-Dokumente

Beschreibung: Beim Umwandeln bleibt das Layout im erzeugten Word-Dokument erhalten. Zum Umwandeln wird weder der ADOBE READER noch Microsoft Word benötigt. Das Programm erlaubt den Kommandozeilen-Gebrauch und kann in der registrierten Version multiples Konvertieren in einer Batch-Datei ausführen. Auch die Konvertierung einzelner Seiten ist möglich. Die Benutzung des Programms ist einfach: Nach dem Öffnen des Hauptmenüs wählen Sie “File - Open” aus und suchen die PDF-Datei zum Konvertieren aus. Dann öffnet sich sofort das “Speichern unter"-Menü von Windows, und sie können die Ziel-Datei im Word-Format bestimmen. Die Demo-Version kann nur maximal 5 Seiten pro Dokument und bis zu 100 Dokumente konvertieren. Nach Eingabe eines Korrekten Registrierschlüssels entfallen sofort diese Einschränkungen.

Benutzung der Befehlszeile:

Syntax: PDF2Word [Optionen]

-f -l Schluss-Seitenzahl
-z Zoomfaktor (50-200)
-b Anzahl der Leerzeichen zwischen den Wörtern
-q = Programm nach der Konvertierung beenden
-m = Keine Fensteranzeige
-r = bestehende Zieldateien ohne Rückfrage überschreiben
-h oder -? = Hilfe anzeigen
-i PDF-Datei (Input)
-o Word-Datei (Output)

Beispiele:

PDF2Word -i c:\a.pdf

PDF2Word -i c:\a.pdf -o c:\a.doc
PDF2Word -q -f 5 -l 8 -i c:\a.pdf -o c:\a.doc
PDF2Word -q -f 1 -l 1 -i c:\a.pdf -o c:\a.doc
PDF2Word -q -m -r -b 50 -f 1 -l 1 -i c:\a.pdf -o c:\a.doc

Windows: 98, ME, NT, 2000, XP 2003 und Vista

Lizenz: Shareware

Sprache: englisch

Dateigröße: 3, 77 MB

B. Freeware zum Extrahieren von Text

04. PDF Analyzer 3.0

Informationen über und Export auch von geschützten PDF-Dateien

Beschreibung: Das Programm zeigt von den Dokumentinformationen wie z.B. Titel, Themenzugehörigkeit und Seitenformat oder auch Seitenanzahl einer Datei über sicherheitsrelevante Dinge wie Druck- und Kopier-Erlaubnis oder auch Verschlüsselungsstärke und Passwortverwendung bis zu den Dateiattributen alle Eigenschaften einer PDF-Datei an. Hat man eine gewünschte Datei gefunden, lässt sie sich sofort über einen verknüpften Reader starten oder ausdrucken. Zusätzlich bietet das Programm Textextraktion, Textanalyse und XML-Export. Wenn man den Menüpunkt “Textanalyse” aufruft, wird eine temporäre Textdatei erzeugt, auch von geschützten Dateien. Wenn man diese temporäre Textdatei unter einem anderen Namen abspeichert, hat man die Kopiersperre überwunden. Das Programm verarbeitet PDF-Dateien bis ca. 24 MB Größe. Bei größeren Dateien ist die Verarbeitung u.U. leicht eingeschränkt. Neben der Mausbedienung ist auch eine weitgehende Tastaturbedienung möglich. Die einzelnen Auswahl- und Eingabefelder können nacheinander mit der Tab-Taste angesprungen werden. Durch die Benutzung von Buchstabentasten können so auch Laufwerke und Verzeichnisse ausgewählt und mit der Enter-Taste geöffnet werden. Zuletzt gemachte Einstellungen werden beim nächsten Start als überschreibbare Vorbelegung eingelesen. Diese Vorbelegungen werden in Konfigurationsdateien (*.cfg) im Programmverzeichnis gesichert.

Windows: 98, ME, 2000, XP und Vista, Lizenz: Freeware, Sprache: Deutsch, Dateigröße: 990 KB

05. GPL Ghostscript 8.61 und GSView 4.9 (32-bit)

Postscript- und PDF-Dateien ansehen und Text extrahieren

Beschreibung: Ghostscript stellt PS- und PDF-Dateien am Bildschirm dar. Wenn Sie keinen Postscript-Drucker besitzen, können Sie mit Ghostscript auf einem grafikfähigen Drucker Ihr Postscript-Dokument ausdrucken. Das Ghostscript-Programmpaket enthält eine Reihe von Treibern, mit denen sich verschiedene Druckermodelle ansteuern lassen. Darüber hinaus kann Ghostscript bei einem vorhandenen PostScript-Drucker die Ausgabe Ihres Manuskripts verbessern, wenn Ihr Drucker beispielsweise über zu wenig Druckerspeicher verfügt. Ghostscript enthält einen Interpreter für das Portable Document Format und ist in der Lage, Dateien im PDF-Format zu drucken oder diese wieder in PostScript zu verwandeln. Ebenso können Sie mit Ghostscript auch PostScript-Dateien nach PDF umwandeln. Ghostscript stellt Ihnen keine grafische Oberfläche, sondern nur eine Kommandozeile zur Verfügung. Zur Anzeige der PostScript-Dateien sollten sie GSview benutzen.

Windows: 98, ME, 2000, XP, 2003 und Vista, Lizenz: Open Source, Sprache: Deutsch, Dateigröße: 12, 47 MB

GSview ist eine grafische Oberfläche für das Drucker- und Grafik-Tool Ghostscript und erlaubt das Öffnen, Anzeigen und Ausdrucken von Postscript (PS), EPS oder PDF Dateien. Außerdem können Sie Postscript, EPS, TIFF, PDF und viele weitere Dateiformate damit konvertieren. Sie müssen zuerst GhostScript installieren, um die beschriebenen Funktionen nutzen zu können.

Windows:98, ME, 2000, XP, 2003 und Vista, Lizenz: Open Source, Sprache: Deutsch, Dateigröße: 1, 47 MB

06. Xpdf 3.02 PL2 Win32

Toolsammlung für die Kommandozeile zum Konvertieren von PDF-Dateien

Beschreibung: In diesem Paket befinden sich mehrere Kommandozeilen-Tools zum Arbeiten mit PDF-Dateien und zum Konvertieren in andere Formate. Besonders hervorzuheben ist das Tool pdf2text, mit dem man Text aus PDF extrahieren kann. Dies geht allerdings nur bei solchen Dateien, die Text beinhalten, der nicht gegen Kopieren geschützt ist.

Windows: 95, 98, ME, 2000, XP und Vista, Lizenz: Freeware, Sprache: Englisch, Dateigröße: 1, 81 MB

07. A-PDF Text Extractor 1.1.0

Text aus PDF-Dokumenten extrahieren

Beschreibung: Mit diesem Programm, das auch ohne einen installierten ADOBE READER funktioniert, können Sie schnell und einfach PDF-Dokumente im Textformat speichern. Trotz der englischen Programm-Oberfläche kommt man beim Benutzen von Tastenkombinationen völlig ohne Englisch-Kenntnisse aus. Die Extraktion klappt bei allen Dokumenten, bei deren Sicherheitseinstellungen eine Textauswahl möglich ist, also möglicherweise auch bei solchen, bei denen im Adobe Reader die Menüpunkte “im Textformat speichern” und “In Zwischenablage kopieren” deaktiviert sind! Sie funktioniert folgendermaßen: man öffnet mit Alt+O eine Windows-Auswahlbox zum Suchen der zu konvertierenden Datei. Dann geht man mit Alt+E in das “Extract"-Menü und kann nun über die Windows-Box “Speichern unter” den Text in einer Datei abspeichern. Danach wird man noch gefragt, ob man das neu erstellte Dokument gleich öffnen will. Das war es schon! Windows: 98, ME, NT, 2000, XP und Vista, Lizenz: Freeware, Sprache: Englisch, Dateigröße: 935 KB

08. PDF2HTML Wedefo MegaPack 4.0

PDF in HTML-Dateien konvertieren

Beschreibung: Dieses Programm Konvertiert (auch geschützte) PDF-Dateien mit Erhaltung des Layouts bei wählbarer Skalierung in HTML-Dateien, wahlweise mit oder ohne Frames. Das Programm funktioniert folgendermaßen: Beim Öffnen steht man auf einer Auswahlbox (...) zum Wählen des Quell-Dokuments. Dieses kann man über eine Windows-Suchbox auswählen. Dann muss man mit dem Jaws-Cursor die Auswahlbox für das HTML-Zieldokument anklicken (...), einen Namen vergeben und optional auch einen anderen Speicherort bestimmen; andernfalls landen die konvertierten Dateien im Quellordner. Nun stehen per Tab-Taste die Menüpunkte “Skalieren” (Größe in Prozent), Reinigen” und “Frames” (ggf. jeweils “ja” aktivieren) zur Verfügung, und im nächsten Feld steht “bereit". Nun klickt man auf “Starten” und wartet, bis statt “bereit” “Fertig” erscheint. Dies kann recht lange dauern, wenn man “reinigen” aktiviert hat. Nun sind die HTML-Seiten erstellt und können gelesen und/oder weiter bearbeitet werden.

Windows: 98, ME, NT, 2000, XP und Vista, Lizenz: Freeware, Sprache: Deutsch, Dateigröße: 10, 51 MB

09. Holgers PDF Shell Convert 1.0

PDF per Kontextmenü in diverse Formate konvertieren

Beschreibung: Dieses Programm stellt im Kontext-Menü des Windows Explorers für PDF zusätzliche Optionen bereit, um (auch geschützte) PDF in SWF Viewports (leider noch nicht page flip), HTML mit Layout, Alpha-PNG und Text zu konvertieren bzw. zu exportieren. Da es sich um *.cmd-Batch-Dateien handelt, werden im Startmenü Verknüpfungen verankert, über die man die Kontext-Menü-Kommandos ggf. selbst anpassen kann. Dieses Tool ist sozusagen die Kommandozeilen-Version des Programms PDF2HTML Wedefo MegaPack, allerdings noch mit zusätzlichen Erweiterungen. Noch einfacher geht die Konvertierung eigentlich nicht mehr!

Windows: 2000, XP und Vista, Lizenz: Freeware, Sprache: Deutsch, Dateigröße: 6, 72 MB

C. Freeware zum Erzeugen von PDF

10. PDFCreator 0.9.5

Hochwertige PDF-Dateien einfach erzeugen

Beschreibung: Der PDFCreator ist ein Tool, um auf einfache Weise PDF-Dokumente aus jeder beliebigen Anwendung heraus zu erstellen, die über eine Druckfunktion verfügt. Das Erzeugen von PDF ist dabei fast so einfach wie das Ausdrucken eines Word-Dokuments. PDFCreator installiert einen neuen Druckertreiber auf ihrem Rechner, über den Dokumente als PDF-, als Postscript- oder Encapsulated Postscript-Dateien gespeichert werden können. Zum Umwandeln eines Dokuments in PDF wählen sie einfach das Menü “Datei” - “Drucken” und im anschließend erscheinenden Dialog als Drucker “PDFCreator” aus. Nun müssen Sie noch den Speicherort festlegen und ihr Dokument wird automatisch in ein PDF umgewandelt, gespeichert und im ADOBE READER geöffnet. PDFCreator unterstützt wahlweise die Adobe PDF-Formate 3.0, 4.0 oder 5.0. Auf Wunsch können sie auch den Kompressionsgrad von eingebetteten Grafiken festlegen. Alternativ lassen sich Dokumente auch in PNG-, JPEG-, BMP- oder TIFF-Grafiken verwandeln. Im Installationspaket ist das benötigte Tool Ghostscript bereits enthalten. Dieses Programm wird von der Arbeitsverwaltung für Online-Bewerbungen empfohlen.

Windows: 98, ME, 2000, XP, 2003 und Vista, Lizenz: Open Source, Sprache: Deutsch, Dateigröße: 15, 52 MB

11. TinyPDF 1.0.2195.1000

Sehr schnell hochwertige PDF-Dokumente erzeugen

Beschreibung: Mit diesem Tool können Sie außerordentlich schnell mit einem virtuellen Drucker aus nahezu jeder Windows Anwendung, die das Drucken beherrscht, qualitativ hochwertige PDF-Dateien erstellen. Die Software ermöglicht das Optimieren der Darstellung auf dem Bildschirm, das Hinzufügen von Kommentaren und vieles mehr. Zum Erstellen eines PDF-Dokuments wählt man im Drucken-Menü als Drucker den TinyPDF-Drucker aus. Statt eines Ausdrucks wird das Dokument im PDF-Format auf der Festplatte gespeichert. Obwohl die Software viel kleiner als gleichartige Programme ist, funktioniert sie auffällig schnell, arbeitet im Hintergrund und konvertiert auch große Dokumente von mehr als 100 Seiten ohne Probleme ins PDF. Dabei werden im Gegensatz zu vielen ähnlichen Programmen keine Grafiken, sondern Dateien mit Textinhalt erzeugt, der hinterher auch wieder extrahiert werden kann.

Windows: 98, ME, NT, 2000, XP und Vista, Lizenz: Freeware, Sprache: mehrsprachig, Dateigröße: 586 KB

Download der beschriebenen Programme:

ulrichhanke.de/... (gekürzt)

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# 7.1 SATIS: PDF mit OCR-Software lesen

PDF-Dokumente können wegen ihres teils grafischen Formats von Sprachausgaben oft nicht vorgelesen werden. Mit Hilfe einer OCR-Software (Texterkennung) ist dies weitgehend erreichbar. Dieses wird am Beispiel Omnipage erläutert. Man kann PDF-Dokumente auch mittels Freeware konvertieren (vgl. Tipp 91-8). Zum Thema OCR sei auch auf Tippgruppe 63 “Offene Textlesesysteme / OCR” verwiesen.

1. Allgemeines

Zum Erkennen von PDF-Dokumenten sind verschiedene OCR-Programme geeignet, wobei die Verfahrensweisen sich so sehr unterscheiden, dass eine ausführliche Dokumentation an dieser Stelle nicht möglich ist. In Testberichten wird die OCR “ABBY FineReader 7” als besonders geeignet zur Erkennung von PDF hervorgehoben.

2. verschiedene Vorgehensweisen

a) PDF Converter für Word

Mit Omnipage 14 wird ein PDF Converter für Word installiert. Damit kann man PDF-Dateien in Word öffnen. Das bedeutet, dass im Hintergrund der Text erkannt und in ein neues Word-Dokument kopiert wird. Dies funktioniert allerdings nur bei den (seltenen) PDF-Dateien ohne Beschränkungen. Bei Problemen wird automatisch das Omnipage Hauptprogramm geöffnet.

b) Omnipage Assistent

Die automatische Verarbeitung (1-2-3) fragt nach einer Quelldatei. Man wählt das PDF, das analysiert wird. Dies kann mehrere Minuten dauern. Anschließend muß man (je nach Einstellung) z.B. Dateiformat und -namen wählen und kann den Text aus der neuen Datei (z.B. DOC, RTF, TXT) anschließend über einen Screenreader oder sogar über Omnipage (siehe Tipp 63-9) vorlesen lassen.

c) Kurzanleitung PDF-Umwandlung Omnipage 14 mausfrei

1. Starte die OCR, hier OMNIPAGE
2. Vermutlich ist die Erkennung auf den Scanner eingestellt. Wähle daher in der ersten Auswahlliste “Seite abrufen” im Menü “Datei” den Eintrag “Datei laden” aus.
3. Wähle in der Auswahlliste “Ergebnisse exportieren” der Werkzeugleiste die Einstellung “Als Datei speichern".
4. Starte den “Scan-Vorgang” über die Schaltfläche “Starten” oder über “Alt+V” und Eingabetaste.
5. Es erscheint der Datei-Manager, in dem Du auf üblichem Wege die PDF-Datei auswählen und anklicken kannst.
6. Der Vorgang der Erkennung beginnt sofort und dauert relativ lange. Anschließend wirst Du aufgefordert, einen Speicherort und Dateinamen des konvertierten Textes einzugeben; standardmäßig ist als Dateityp *.doc eingestellt, aber es gibt auch andere Einstellungsmöglichkeiten.
7. Danach steht das Dokument an diesem Speicherort frei zur Verfügung.

d) Voreinstellungsmöglichkeiten für die PDF-Konvertierung

Es gibt vielfältige Einstellungsmöglichkeiten für die Umwandlung von PDF, die in der Hilfe (F1) erklärt werden. Viele Teilfunktionen des Programms sind separat aufrufbar und optimierbar, z.B. die Layouterkennung. Auf die Vielfalt dieser Details kann hier nicht eingegangen werden.

3. Links

Scansoft Omnipage, ca. 100 EUR

www.scansoft.de/... (gekürzt)

Scansoft PDF Converter, ca. 49 EUR

www.nuance.de/... (gekürzt)

ABBYY FineReader, ca. 120 EUR

www.abbyy.com/... (gekürzt)

ABBYY PDF Transformer, ca. 40 EUR

www.abbyy.com/... (gekürzt)

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# 7.2 SATIS: PDF-Dateien barrierefrei gestalten

PDF-Dateien lassen sich leicht mit einem Screenreader lesen, wenn sie barrierefrei erzeugt worden sind. Hier folgt eine Zusammenstellung von Info-Quellen, wie man PDF-Dateien barrierefrei gestaltet.

Leider bieten Behörden und Institutionen ihre Dokumente aus Sicherheitgründen oft nur als PDF an. Um Sehbehinderten und Blinden den Zugang zu PDF-Dateien zu erleichtern, sollten bei deren Erzeugung wichtige Gesichtspunkte beachtet werden. Im Rahmen von SATIS kann darauf nicht im Detail eingegangen werden. Wir nennen dafür nachfolgend einige wichtige Informationsquellen. Hinweis: Wenn die Überarbeitung von PDF-Dateien in eine barrierefreie Form zu aufwändig erscheint, könnte kurzfristig oder behelfsweise stattdessen eine Version im DOC-, HTML- oder TXT-Format angeboten werden.

Informationsquellen barrierefreies PDF

Neu 2010: anatom5 perception marketing GmbH: “Barrierefreie PDFs aus Word 2007 und Acrobat Pro 9", 94 Seiten, 3, 9 MB (gezipptes PDF)

www.best-of-accessibility.de/... (gekürzt)

Jan Eric Hellbusch: Gestaltung barrierefreier PDF-Dokumente (PDF 174 KB), 2005

www.bit-informationsdesign.de/... (gekürzt)

PDF-Dokumente ? lesbar für Alle (Artikel-Serie), 2003

www.einfach-fuer-alle.de/... (gekürzt)

Einfach für Alle - News mit tag ªPDF´

www.einfach-fuer-alle.de/... (gekürzt)

Erstellung einer barrierefreien PDF-Datei aus einem Word-Dokument, von Cyndia Hartke, INCOBS

incobs.de/... (gekürzt)

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# 7.3 Software für Euch getestet: Packen und Entpacken

Monatlich stellen wir Euch empfehlenswerte Programme hier vor, die kostenlos sind und von Ulrich Hanke mit Screenreader auf Bedienbarkeit getestet wurden ...

Diesmal hat Ulrich Programme zum Thema “Packen und Entpacken” zusammen gestellt. Fast alle Programme können gängige Formate verarbeiten, haben aber jeweils auch Merkmale, die sie von den anderen Programmen unterscheiden.

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# 7.4 Software für Euch getestet: 7Zip

Sehr gutes Packprogramm

Dieses Programm wurde speziell für das Packformat 7Z entwickelt, das besonders kleineArchive erstellt. Es kann aber auch andere Formate verarbeiten. Praktischerweise erstellt das Programm einen Punkt im Kontext-Menü, mit dem man alle nötigen Vorgänge im Zusammenhang mit Packen und Entpacken in einer Menü-Struktur erledigen kann. Um die deutsche Oberfläche zu aktivieren, öffnet man mit 'Alt+f' und 'E' das Menü 'Extras'. Dann steht man schon auf dem Menüpunkt 'Options', den man nur noch öffnen muss. Nun geht man auf die Registerkarte 'Languages' und kann die Sprachauswahl treffen.

Windows: 98, ME, NT, 2000, XP und Vista, Lizenz: Open Source, Sprache: mehrsprachig, Dateigröße: 917 KB bzw. 1, 20 MB,

Direkter Download-Link:

prdownloads.sourceforge.net/... (gekürzt)

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# 7.5 Software für Euch getestet: AKPackIt

Packprogramm mit Installationskomponente

Dieses kleine Tool verpackt Dateien in ein Zip-Archiv (SFX-Archiv) und versieht es mit einem selbst extrahierenden Frontend . Für jede einzelne Datei kannbestimmt werden, ob diese gestartet wird, wie bei existierenden Dateien verfahren werden soll und einiges mehr. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, den Installationspfad zu bestimmen. So kann dieser aus der Registry gelesen werden, der Benutzer kann die Möglichkeit bekommen, den Pfad zu ändern, oder der Pfad wird automatisch in C:\Programme erstellt. Das Aussehen und die Größe des Entpack-Dialogs, der aus drei Seiten besteht, kann individuell angepasst werden. Es können Grafiken in beliebiger Größe eingesetzt werden, und da der Text in allen Dialogen im Rich-Text-Format (RTF) dargestellt wird, kann mit verschiedenen Schriften, Schriftgrößen und Farben gearbeitet werden.

Hinweis: Diese Freeware-Version kann bis zu 10 Dateien verarbeiten.

Windows: 98, ME, NT, 2000, XP, 2003 und Vista, Lizenz: Freeware, Sprache: Deutsch, Dateigröße: 781 KB

Direkter Download-Link:

AK">www.akapplications.com/... (gekürzt) Pack it



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# 7.6 Software für Euch getestet: ALZip

Packer für viele Formate, auch Images

Dieses Pack- und Entpack-Programm kann mit 35 verschiedenen Archivformaten umgehen. Öffnen lassen sich beispielsweise Archive der Formate ZIP, ACE, RAR, JAR, TAR, GZ, ZOO, CAB, B64, TGZ, ICE, Z und LZH. Darüber hinaus ist es möglich, CD-Image-Dateien der Formate ISO und BIN zu öffnen und einzelne Dateien oder auch das ganze CD-Image als normale Dateien auf Festplatte zu speichern. Beim Erstellen neuer Archive und bei deren Speicherung werden 9 Formate unterstützt, z. B. ZIP, TAR, JAR, TGZ, CAB, JAR und ALZ. Das Programm kann Passwort-verschlüsselte ZIP-Dateien und selbst entpackende SFX-Archive erstellen (EXE-Dateien). Hat man hingegen einmal ein Passwort für eine verschlüsselte ZIP-Datei vergessen, kann man das Passwort automatisch knacken lassen.

Windows: 98, ME, 2000, XP, 2003 und Vista, Lizenz: Freeware für Privat, Sprache: mehrsprachig, Dateigröße: 6, 53 MB

Direkter Download-Link:

www.altools.net/... (gekürzt)

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# 7.7 Software für Euch getestet: Arc Convert

Gegenseitige Konvertierung von vielen Archiv-Formaten

Dieses Programm, das nicht installiert werden muss, konvertiert Archivformate in andere Archivformate. Man entpackt das Archiv in ein beliebiges Verzeichnis und startet dann die Datei 'arc_convert.exe'. Öffnen lassen sich 39 Dateiformate: 7-ZIP, LZH, CAB, ZIP, ARJ, ACE, RAR, TAR, TGZ, GZ, Z, BZ2, YZ1, YZ2, GCA, BEL, RPM, DEB, BH, Noa32, HKI, PAQAR, SQX, HA, ZOO, UHARC, LFB, ZLIB, UCL, IMP, RS, SPL, APK, Arc, DZ, MSI, ALZ, PMA und PAQ7. Gespeichert werden kann in 18 Formaten: ZIP, 7-ZIP, CAB, LHA, TAR, TGZ, BZ2, YZ1, BGA, RAR, ACE, NOA32, HKI, PAQAR, UHARC, YZ2, DZ und HA. Ist ein Archiv durch Passwort geschützt, kann das Programm dieses automatisch ermitteln.

Windows: 98, ME, 2000, XP und Vista, Lizenz: Open Source, Sprache: deutsch, Dateigröße: 5, 01 MB

Direkter Download-Link:

archivconvert.sourceforge.net/... (gekürzt)

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# 7.8 Software für Euch getestet: CHM Decoder

Windows-Hilfe-Dateien dekompilieren

Das Programm, das nicht installiert werden muss, dekompiliert CHM-Dateien - das sind kompilierte Html-Dateien - und elektronische Bücher und extrahiert dabei alle Quelldateien. Das Tool arbeitet einfach und schnell. Nach dem Öffnen des Programms klickt man 'Open' an und wählt die CHM-Datei aus. Dann klickt man 'Go!' an und startet damit das Dekompilieren. Das Programm verfügt auch über einen Kommandozeilenmodus. Außerdem kann man im Batch-Modus mehrere Dokumente simultan konvertieren. Die Befehls-Syntax sieht so aus: chmdecoder.exe [Quelldatei] [Zielpfad]

Windows: 2000, XP und Vista, Lizenz: Freeware, Sprache: Englisch, Dateigröße: 400 KB

Direkter Download-Link:

gridinsoft.com/... (gekürzt)

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# 7.9 Software für Euch getestet: TUGZip

Packprogramm für viele Formate

Mit diesem Programm kann man die Archivformate ZIP, ACE, RAR, 7-Zip, RPM, TAR, CAB, ARC, ARJ, BH, BZ2, CPIO, DEB, GCA, GZ, IMP, JAR, LHA (LZH), LIB, SQX, TGZ, TBZ, TAZ, YZ1 und ZOO öffnen. Es bietet dabei verschiedene Ansichten, über die man mit den gepackten Dateien wie im Windows Explorer arbeiten kann, und kann auch ins Kontext-Menü integriert werden. Erstellen lassen sich neben ZIP-Dateien auch selbst entpackende Zip-SFX-Archive sowie die gepackten Formate 7-ZIP, BH, BZ2, CAB, JAR, LHA (LZH), SQX, TAR, TGZ und YZ1. Auch das Verschlüsseln und Entschlüsseln von ZIP-Dateien ist für das Programm kein Problem. Das Besondere: es kann auch Dateien aus den CD-Image-Formaten ISO, BIN, IMG, C2D und NRG öffnen und entpacken. Nach der Installation kann man mit einem Assistenten, der allerdings in englischer Sprache daher kommt, die Einstellungen vornehmen. Das deutsche Menü lässt sich mit den Jaws-Cursor erreichen.

Windows: 98, ME, 2000, XP, 2003 und Vista, Lizenz: Freeware, Sprache: mehrsprachig, Dateigröße: 4, 01 MB

Direkter Download-Link:

www.dtek.chalmers.se/... (gekürzt)

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# 8.0 Software für Euch getestet: Universal Extractor

Entpacken von Archiven, Images und Installationsdateien per Kontext-Menü

Dieses Programm entpackt so ziemlich alle Archivformate, die gebräuchlich sind, von 7z, ace, arc, arj, bz2, cab, deb, jar, lzh, rar, rpm, sit, sis, gz, tgz, tar.gz, ha, xpi und zip bis hin zu zoo. Aber auch mit Image-Dateien (bin, cue, img, iso) oder Installationsdateien (exe, msi) kommt das Programm zurecht. Zudem wird auch das Extrahieren von Daten aus Outlook Express Mailarchiven (dbx) und Windows Hilfedateien (chm, hlp) unterstützt. Das Programm klinkt sich ins Kontextmenü des Explorers ein und ermöglicht so das Entpacken von Dateien mit wenigen Mausklicks.

Windows: 2000, XP, 2003 und Vista, Lizenz: Open Source, Sprache: deutsch, Dateigröße: 5, 10 MB

Direkter Download-Link:

www.legroom.net/... (gekürzt)

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# 8.1 Software für Euch getestet: Zip Installer

Komfortables Installieren von Programmen in Zip-Archiven

Mit diesem Tool kann man Zip-Archive in ein beliebiges Verzeichnis extrahieren, eine Verknüpfung im Startmenü erzeugen und eine Uninstall-Datei erstellen. Über das Startmenü kann man dann die ausgepackten Dateien starten oder wieder deinstalllieren. Das Tool lässt sich leicht bedienen: nach dem Öffnen per Doppelklick kann man die Zip-Datei auswählen, indem man den Namen mit Pfad eingibt oder mit 'Alt B' das Laufwerk durchsucht. Wenn die Datei gefunden ist, geht man auf 'Continue'. Dann kann man die Ordner für das Programm und das Startmenü anlegen und die Uninstall-Datei erstellen.

Windows: 98, ME, 2000, XP, 2003 und Vista, Lizenz: Freeware, Sprache: englisch, Dateigröße: 40 KB

Direkter Download-Link:

www.nirsoft.net/... (gekürzt)

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# 8.2 Software für Euch getestet: ZIP Password Finder

Passwörter von Zip-Archiven und Dateien in solchen Archiven knacken

Dieses kleine Tool knackt die Passwörter von geschützten ZIP-Dateien und einzelnen geschützten Dateien in Zip-Archiven. Dazu überprüft es alle möglichen Zeichenkombinationen und findet somit irgendwann garantiert den richtigen Schlüssel. Dies kann allerdings sehr lange dauern! Absolut sicher findet man das Passwort mit der Option 'full ascii set'. Mit den 256 möglichen Zeichen ergeben sich bei einer angenommenen Passwortlänge von 5 Zeichen mehr als eine Billion möglicher Zeichenkombinationen, die alle nacheinander abgeprüft werden müssen. Selbst wenn das Programm - auch auf nicht mehr ganz neuen Rechnern - ohne weiteres etwa 250000 Passwörter pro Sekunde checken kann, dauert es 3 Monate, bis alle diese Kombinationen durchlaufen sind. Mit jeder weiteren Stelle bei der Passwortlänge potenziert sich diese Zeit noch. Deshalb lässt sich der zu durchsuchende Zeichensatz auf Zahlen, Großbuchstaben oder alphanummerische Zeichen beschränken, wodurch die Zahl der möglichen Kombinationen und damit die prüfdauer drastisch reduziert werden. Das Passwort wird dann aber auch nicht gefunden, falls es einen Bindestrich oder einen Punkt enthält. Damit man beim Abbruch eines Tests nicht jedesmal wieder von vorne anfangen muss, kann man über eine Option das zuletzt verwendete Testwort abspeichern und beim nächsten Programmstart von dort weitermachen. Weitere Optionen findet man in der Readme-Datei.

Windows: 98, ME, 2000, XP und Vista, Lizenz: Freeware, Sprache: Englisch, Dateigröße: 482 KB

Direkter Download-Link:

ulrichhanke.de/... (gekürzt)

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# 8.3 Ulknudel: Was zum Schmunzeln

Psychiater zum Patienten: “Aha, Sie können also Tag und Nacht an nichts anderes denken, als an ihr vieles Geld. Machen Sie sich keine Sorgen, das werden wir gleich haben..."

Sagt er zu ihr: “Lass uns in den Wald gehen.” - Sagt sie: “Ich kenn Dich doch, Du Fernsehnarr. Ich weiß schon, was Du willst. Erst suchst Du den Platz an der Sonne, dann folgt ein Spiel ohne Grenzen, und dann kommt der goldene Schuss - und ich sitze da mit der Aktion Sorgenkind!"

Der Fernsehtechniker vom Eildienst klagt in der Kneipe sein Leid: “Vorhin rief mich ein Rentnerehepaar an. Drei Stunden habe ich geschuftet - und was war los? Die beiden hatten ihre Brillen vertauscht."

Ein Eskimo mit auffällig dicker Backe hockt vor dem Eisloch. Kommt sein Nachbar mit dem Schlitten vorbei und fragt: “Na, Zahnweh?".- “Nein, Würmer auftauen."

“Mein neuer Freund will mich platonisch lieben", erzählt Susi ihrer Freundin. “Platonisch? Wie geht denn das?” - “Keine Ahnung. Aber ich habe mich für alle Fälle überall gewaschen."

Der Kunde möchte gerne diesen besonders hübschen, bunten Papagei kaufen. “Wie viel kostet er denn?", fragt er den Verkäufer. “Oh, der ist so sensibel, dass ich Sie bitten muss, mit ihm selbst über den Preis zu verhandeln."

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# 8.4 SF-Ecke: Daily First Contact 28.04.3000

Gibt es gegen Sytania bald einen sicheren Fels in der Brandung ?
Akademieabsolventin stellt Wissenschaft auf den Kopf!
von Joe Turner und Shanda

Der 17-jährigen Lindsay Rosanna Roseworld gelang ein unbeabsichtigter wissenschaftlicher Durchbruch. In ihrer gestrigen letzten Physikstunde brachte sie durch eine einfache Frage eine sehr umstrittene Theorie zu Fall. Dennoch gab sie sich im Interview mit mir sehr lässig.

Turner: Schildere mir doch mal, wie die Stunde angefangen hat.

Roseworld: Ganz normal, Mr. Turner. Der Professor packte einen Zylinder mit einem Kristall aus. Alle Telepathen in meiner Klasse bekamen Schutzbrillen. Dann sollten wir alle mit gezückten Erfassern zum Pult kommen. Er sagte, das, was wir sehen würden, Verteron sei. Aber ich hatte aufgepasst und gemerkt, dass es nicht so sein konnte, weil Verteron dafür bekannt ist, Materie sofort zu zerstören. Es kann also nicht in einem Kristall vorkommen.

Turner: Hast Du das deinem Professor gesagt?

Roseworld: Klar habe ich das und er hat sofort im Computer nachgesehen. Dann stand ihm Minuten lang der Mund vor Staunen offen. Er hat mit der Zentrale gesprochen und Allrounder Jackson hat ihn sofort zu Chief-Techniker Ayora persönlich durchstellen müssen. Die Frau hat ziemlich gestaunt. Prof. Miller hat mir meinen Erfasser abgenommen und seine Daten zur Bestätigung zu Ayora gemailt. Die hat gesagt, dass die auf einigen Planeten vorkommende Chaoswellen erzeugende Energieform eine verteronide, also verteron-ähnliche Eigenschaft hätte, nämlich gegen Sytania und andere Mächtige ihres Schlages eingesetzt werden zu können. In der allgemeinen Euphorie habe man das kleine Wörtchen ähnlich wohl einfach übersehen und den Kristall irrtümlich unter Verteron-Kristall im Erkennungsprogramm aller Erfasser geführt. Außerdem hat Ayora gemeint, jetzt muss dringend ein neuer Name her.

Turner: Wie hast Du Dich als Entdeckerin dieses Irrtums gefühlt?

Roseworld: Voll die weichen Knie hab ich gekriegt. Zwei Klassenkameraden haben mich auf meinen Platz gestützt. Morgen muss ich meinen Professor auf ein Symposium begleiten. Ich bin voll aufgeregt.

Turner: Wäre ich an deiner Stelle auch. Hast Du ein Problem damit, wenn meine Assistentin gleich noch ein Bild von Dir und Deinem Erfasser in Großaufnahme macht?

Roseworld: Nur zu! Bin ja eh schon ne Berühmtheit.

Der Daily First Contact hat einen Namensfindungswettbewerb gemeinsam mit der zuständigen wissenschaftlichen Abteilung der Föderation für den neuen Stoff ausgelotet. Namensvorschläge sowie das Formular zur Abstimmung finden Sie unter Rufzeichen: dfc.ter. Bereits eingegangene Vorschläge sind: Rosannium, Falsches Verteron, Lyndsium, Roseworldin und Roseworld-Kristalle . Zu gewinnen gibt es einen Rundflug mit dem Flaggschiff der Föderation durch das demetanische Sonnensystem plus Dinner mit dem Commander für den ersten Platz!

Bianca Trs, April 2009

Viele weitere Geschichten findest Du auf www.sf-ecke.de./... (gekürzt). Vergiss auch nicht, den Geschichten, die Du so liest, eine Bewertung oder ein Review zu geben. So hat der Autor ein direktes Feedback über seine Arbeit.

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# 8.5 Hertz: Test - König CMP-SP70 2.2-Lautsprechersystem

Das König CMP-SP70 ist ein 2.2-Lautsprechersystem. Soll heißen, es besteht aus den zwei üblichen Satelliten und einem Subwoofer mit zwei Lautsprechern. Diese Konstellation ermöglicht laut Hersteller eine glasklare Wiedergabe auch in den tiefen Frequenzbereichen. Auch die Satelliten müssen sich einzeln nicht verstecken, da es sich hierbei um Zwei-Wege-Lautsprecher handelt und auch ohne den Subwoofer einen angenehmen klang aufweisen.

Bereits der Karton lässt vermuten, dass die knapp 60 Euro keine Fehlinvestition waren. Mit seinen sieben Kilogramm Gewicht bringen die Lautsprecher schon einiges auf die Waage. Kein Wunder, denn alles ist aus Holz. Selbst die Satelliten sind sehr robust gebaut, nichts wackelt. Lediglich die Vorderseite der Lautsprecher besitzen Plastikverkleidungen, was jedoch eher dekorative Gründe haben dürfte. Die Membranen liegen offen, fühlen sich bei einem kurzen Drucktest aber relativ unkaputtbar an.

Die Klangregler befinden sich an der Vorderseite des Subwoofers. Wer das System als PC-Lautsprecher einsetzt, sollte daher auf eine günstige Platzierung achten, damit diese Regler noch bequem erreichbar sind. Bass, Höhen und Lautstärke lassen sich stufenlos einstellen. Links daneben befindet sich eine grüne Lampe, die ich selbst mit meiner Sehbehinderung als unangenehm hell empfinde. Ein simples Stück Pflaster bringt Abhilfe. Der Stromschalter befindet sich an der Rückseite des Subwoofers, an welcher auch die Anschlüsse für Satelliten und Audioquelle angebracht sind. Der Anschluss der Audioquelle erfolgt mittels Chinchkabel. Das mitgelieferte Audiokabel ist gut geeignet, um das System an einer Soundkarte zu betreiben, aber auch andere Geräte wie Satellitenreceiver sind natürlich möglich.

Der Klang ist überraschend gut. An mein Mischpult angeschlossen (ein einfaches Numark M4), ließen sich Satreceiver, Tuner und Computer sofort mit sattem Sound hören. Der Subwoofer hat in der Tat eine beeindruckende Basswiedergabe, welche selbst dann nicht zu Übersteuerung neigt, wenn ich noch nachträglich am Mischpult etwas Bass hinzu gebe. Zum Haarefönen werde ich dann aber doch lieber nicht den Schalltrichter des Subwoofers verwenden, allein schon meinen Mitbewohnern zu Liebe. Bei geringer Lautstärke konzentriert sich die Wiedergabe überwiegend auf die Satelliten, der Subwoofer ist dann selbst bei voll aufgedrehter Basswiedergabe kaum zu hören. Ich persönlich empfinde dies jedoch sogar als sehr angenehm.

Auch die Satelliten klingen klar, lediglich in den Höhen könnten sie einen Tick kräftiger sein.

Zum Anschluss einer Audioquelle sei noch darauf hingewiesen, dass man die Lautstärke des Quellgerätes möglichst gering halten sollte. Ein Test mit meinem Satreceiver ergab zum einen ein unschönes Hintergrundgeräusch (Billiggerät aus dem Supermarkt), zum anderen ist die Balance des Lautstärkereglers am Subwoofer bei der niedrigsten Einstellung etwas verschoben. Der rechte Satellit setzt erst bei etwas höherer Lautstärke ein.

Fazit: Das König CMP-SP70 ist für all diejenigen eine Anschaffung wert, die kein Geld für teure Hi-Fi ausgeben möchten, aber trotzdem auf satten Sound wertlegen. Als PC-Lautsprecher ist es fast schon etwas zu schade und es lohnt sich, auch andere Quellen damit zu betreiben. Wer sich kein teures HiFi-System zum Krachmachen anschaffen möchte, bekommt mit dem CMP-SP70 einen sehr gelungenen Kompromiss zwischen Preis und Leistung.

Und für alle, die auf mein unfachmännisches Geschwätz nichts geben und lieber die technischen Daten wissen wollen:

Ausgangsleistung der Verstärker: 2 x 17 W + 2 x 8 W
Ausgangsleistung der Treiber: 2 x 30 W + 2 x 10 W
Treibereinheit: 2 x 4 Zoll Subwoofer + 2 x 3 Zoll Satellit
Frequenzgang: 20 Hz bis 20 kHz
Signal/Rauschverhältnis: 65 dB
Eingangsimpedanz: > 8 kOhm
Empfindlichkeit: 400 mV
Abmessungen Subwoofer: 260 x 200 x 260 mm
Abmessungen Satelliten: 110 x 170 x 115 mm

[HERTZ]-Homepage: hertz.blindzeln.de

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# 8.6 TuKSuB: Podcast Episode 1 erschienen

Technik und Kommunikation fur Sehbehinderte und Blinde - Podcast Nr. 1: Das Team stellt sich vor

Nun hat es das TuKSuB-Team doch noch geschafft, endlich die erste Folge aufzuzeichnen. In dieser Folge stellen sich Cord Hagen, Alex Westphal und Kamil Günay vor. Wie sie zur mobilen Technik kamen, welche mehr oder weniger guten Erfahrungen sie mit diversen Plattformen hatten und was auch wichtig ist, wer Tubby ist, erfahrt ihr in diesem einleitenden Podcast. Damit ist der Startschuss zum TuKSuB-Podcast gefallen und wir werden Euch künftig mit Programmvorstellungen, Workshops und Neuigkeiten zum Thema “Technik und Kommunikation für Sehbehinderte und Blinde” auch akustisch auf dem Laufenden halten.

Podcast abonnieren: podcast.tuksub.de
Episode hören: www.tuksub.de/... (gekürzt) (73.5 MB)

Homepage & Blog (per RSS-Feed komfortabel abonnierbar) auf www.TuKSuB.de - Anmeldung an unserer Mailingliste mit leerer E-Mail an tuksub-subscribe@as-2.de - Die schnellsten Meldungen immer auf Twitter: twitter.com/... (gekürzt)

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# 8.7 TuKSuB: Was wird aus Symbian und Windows Mobile?

Nokia hat schon seit einiger Zeit enorme Schwierigkeiten, sein mittlerweile in die Jahre gekommenes Symbian-Betriebssystem auf seinen mobilen Geräten so modern zu halten, dass damit sinkende Verkaufszahlen gebremst und die eigenen Kunden gehalten werden können. Die Kundenabwanderungen treffen sowohl Nokia wie auch Microsoft besonders, die noch vor Jahren beinahe den kompletten Smartphone-Markt unter sich aufteilen konnten. Heute zeigen das iOS von Apple und Googles Android, wie zeitgemäße Mobil-Betriebssysteme funktionieren sollten. Auch Palm konnte den Sprung in die nächste Generation mit seinem völlig neu entwickelten WebOS zwar schaffen, scheint jedoch zu klein zu sein, um das neue Produkt auch bis ins letzte Detail zu entwickeln und vor allem dann die Produkte auch vermarkten zu können. Auch die Übernahme von Hewlett Packard kann dem WebOS nur wenig weiter helfen, da HP kein Interesse an dem zu stark umkämpften Smartphonemarkt hat und das WebOS vor allem in eigene Produktpalette integrieren will und dies auch schon umgesetzt hat, beispielsweise mit ersten Internetfähigen Druckermodellen, an Die man von überall aus auch per E-Mail Dokumente zum Ausdruck senden kann. Die Nachfolger-Smartphone-Betriebssysteme von Nokia und Co. kommen hingegen viel zu spät, weil der Umschwung auf dem mobilen Markt schlicht verschlafen wurde, wie Microsoft und Nokia selbst bestätigen mussten. Derzeit setzt Microsoft große Kraftanstrengungen in das neue Windows Phone 7 - Analysten haben allerdings bei den bisher gezeigten Einblicken ihre Zweifel, ob Microsoft damit eine Wende auslösen und verlorene Anwender wieder zurück gewinnen kann. Beide, sowohl Nokia als auch Microsoft zeigen sich derzeit vollkommen planlos. Da werden plötzlich wieder neue Entwicklungen über das Knie brechend im Eilverfahren gestartet - etwa ein eigenes Tablet von Microsoft, das kurz vor Fertigstellung wieder komplett gestrichen und die ganze Entwicklungsabteilung aufgelöst wurde, oder das brandneue “Kin", ein neues rein von Microsoft entwickeltes Smartphone, das in den USA ganze zwei Monate im Handel verfügbar war und dort vollständig floppte. Nach nur zwei Monaten wurde das Gerät aus dem Handel genommen und die komplette Entwicklerabteilung in den Unternehmensbereich “Windows Phone 7” integriert. Bei Nokia sieht es nicht weniger unruhig aus. Da wird einerseits verzweifelt versucht, das altehrwürdige Symbian-Betriebssystem an moderne Hardware anzupassen und mit etwas Makeup an der Oberfläche das Alter zu kaschieren versucht, um Zeit zu gewinnen für die zukünftigen Entwicklungen. Dann wird ein Entwicklerteam für ein neues auf Linux basierendes mobiles Betriebssystem namens Maemo eingestellt, das OS zur Produktreife im Eilverfahren heran getrieben und als es auf dem ersten Gerät ausgeliefert wird, werden alle daran beteiligten Entwickler wieder entlassen und darauf gehofft, das genügend Programmierer unter den Anwendern selbst das Betriebssystem weiter ausbauen werden. Dann wird eine Zusammenarbeit mit Intel bekannt gegeben, die ein bereits halbfertiges mobiles Betriebssystem in der Tasche haben und nun wurde kürzlich eine erste Testversion des gemeinsamen Kindes “Meego” veröffentlicht. Nebenbei wurde bei Nokia die komplette Führungsetage im Smartphonesektor vor die Tür gesetzt und gegen neue unverbrauchte Gesichter ersetzt in der Hoffnung, die falsch eingeleitete Richtung noch irgendwie wenden zu können. Das ganze Hin und her bringt allerdings viele weitere Nachteile mit sich. Einerseits werden weitere Kunden verloren durch deren Verunsicherung, wie es mit den aktuellen Geräten und verschiedenen Betriebssystemen überhaupt noch weiter geht und andererseits - was sich unternehmerisch viel gravierender nachteilig auswirkt, ist die weiter verlorene Zeit. Zeit in der andere Entwicklungen ihren Weg geradeaus gehen können. Immer weiter Marktanteile für sich gewinnen, Monat für Monat und Zeit um bestehende Systeme weiter zu optimieren, statt ständig wieder von vorn beginnen zu müssen. Nokia scheint sich nun auf das neue Meego zu konzentrieren und gab bekannt, dass sein neues Nokia N8-Smartphone das letzte N-Modell mit Symbian sein wird. Danach soll es dann mit dem jetzt noch nicht serienreifen Meego als Betriebssystem der oberen Klasse von Nokia-Geräten weiter gehen. Maemo dürfte hingegen schon bei seinem Erscheinen eine nicht nennenswerte Randfigur gespielt haben und wird auch weiterhin ein System für Selbstbastler bleiben, das Mangels neuer Hardware mit Nichtbeachtung einer größeren Anwenderzahl abgestraft wird. Symbian wird es mit der s60-Plattform zunächst vielleicht auf die mittleren Modellserien und dann auf die preisliche Einstiegsklasse bei Nokia-Telefone schaffen. Solange Nokia noch einen gewissen Käuferanteil damit erreicht, darf man zumindest hoffen, dass Symbian nicht eingestellt wird - wenn auch sicherlich auch nicht mehr intensiv weiter entwickelt und an modernen Technik angepasst wird. Da Nokia nach wie vor die meisten Geräte, wenn auch mit teils katastrophalen Gewinneinbrüchen weltweit absetzt, hat der finnische Hersteller zumindest einen längeren Atem, als Microsoft im mobilen Segment. Wie sich Microsoft verhalten wird, bleibt abzuwarten - allerdings hat das Unternehmen jetzt schon mehrfach gezeigt, dass es sich aus für sich unprofitablen Fehlentwicklungen binnen kürzester Zeit auch völlig zurück ziehen kann. Entpuppt sich Windows Phone 7 als Flopp wie die jüngsten mobilen Eigenentwicklungen, prophezeien Marktanalysten den kompletten Rückzug Microsofts aus dem mobilen Markt. Und während die ehemaligen Marktführer sich jetzt neu zu erfinden versuchen, wächst der Kreis aus Android- und iPhone-Anwender Tag für Tag weiter an. Etwas unbeachtet steht der englische Hersteller RIM mit seiner Blackberry-Produktpalette ohne diesen Stress dem Markt gegenüber. Während alle Anderen es auf den Privatanwender abgesehen haben, hat sich RIM relativ stabile im geschäftlichen Kundenbereich etabliert und steht für effiziente Unternehmenslösungen und mobile Datensicherheit mit seinen Konzepten relativ konkurrenzlos den Anderen gegenüber. Deren Betriebssystem hätte zwar kaum das Zeig dazu, den modernen Mainstream-Systemen Marktanteile zu rauben, aber das scheint auch gar nicht Ziel des UK-Herstellers zu sein. Dennoch hat RIM noch für dieses Jahr einige so bezeichnete aufregende Produkte angekündigt. Der komplette mobile Markt war jedenfalls noch nie so lebendig und spannend wie im Moment. Bleibt abzuwarten, was die neuen mobilen Technologien auch für behinderte Anwender an neuen Möglichkeiten und Überraschungen bereit halten. Das es auch für diesen Anwenderkreis neue und bedienbare Technologien geben wird, mit denen man eher noch mehr als vor wenigen Jahren anfangen kann, haben die jüngsten Entwicklungen jedenfalls bereits eindrucksvoll bewiesen.

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# 8.8 TuKSuB: iWelt - Apple¥s WWDC zieht weltweite Aufmerksamkeit auf sich

Auf der diesjährige Worldwide Developers Conference (WWDC) von Apple am 7. Juni 2010 erklärte Steve Jobs die wichtigsten nächsten Schritte des mittlerweile börsenstärksten Unternehmens (noch vor Microsoft). Mac-Anwender sehen diese Konferenz mit etwas gemischten Gefühlen, denn einerseits wird sich über die neuen Technologien wie das iPad und das neue in der nun vierten Generation vorgestellte iPhone zwar gefreut, aber zum Thema Computer oder Weiterentwicklung des OS X-Betriebssystems verlor Steve Jobs kein einziges Wort. Jegliche Kraftanstrengungen scheint das Unternehmen in seine mobilen Entwicklungen zu stecken. Noch nie wurde eine Entwicklerkonferenz von weltweiten Medien derart verfolgt und darüber berichtet. Während der WWDC schien es in manchen sozialen Netzwerken wie Twitter kaum noch ein anderes Thema zu geben. Keine Fachzeitschrift und kein Onlinemagazin, dass nicht in irgend einer Form mindestens die wichtigsten Eckdaten übermittelte und veröffentlichte. So hatte Steve Jobs beispielsweise auch einige Mühe, eine Webseite zur Demonstration zu laden, da in dem Saal die Besucher der Keynote mit eigenem mobilen WLan-Equiptment angereist war und es während der Veranstaltung über fünfhundertsiebzig eigenständige WLan-Netzwerke gab, die sich gegenseitig störten und per mobilen MyFi-UMTS-WLan-AccessPoints der Besucher realisiert wurden. Apple hat sich als Trendsetter offensichtlich längst etabliert und die Mitbewerber verfolgen daher genau die Richtung, die das Unternehmen in San Francisco einschlägt. Das Verschlafen solcher Trends hat einige Unternehmen den kompletten mobilen Markt im profitablen oberen Segment gekostet - ein Fehler, der nicht mehrmals passieren darf.

Und so wurde auf der WWDC 2010 auch das bereits erwartete iPhone 4 vorgestellt. Über hundert Neuheiten sollen mit an Bord sein und auf die acht Wichtigsten davon hat sich Steve Jobs bei seiner Präsentation konzentriert. Laut eigener Aussage soll es der größte technologische Sprung sein, den ein iPhone jemals gemacht hat. Wie vermutet entspricht das Gerät dem von Gizmodo, einem weltweit agierendem Onlinemagazin, veröffentlichen Design des Prototypen. Die Vorder- und Rückseite des neuen Smartphones bestehen aus einem besonderen Glas, das noch einmal um vierzig Prozent härter ist, als beispielsweise noch beim Vorgängermodell und nur die Seiten bestehen aus Metall. Apple legt Wert auf gut wiederverwendbare und sehr hochwertige Materialien, die jedoch den Nachteil haben, sich auch auf den Preis des iPhone 4 auszuwirken. Es ist außerdem jetzt vierundzwanzig Prozent dünner als das noch aktuelle iPhone 3GS und soll damit derzeit das dünnste Smartphone der Welt sein. Die ebenfalls bereits schon zuvor in den Medien prognostizierte Frontkamera und der integrierte LED-Blitz für die Haupt-Kamera auf der Rückseite sind nun bestätigt.

Apple hat zudem ein komplett neues Display (von Apple “Retinadisplay” getauft) verbaut, welches die vierfache Anzahl an Pixeln (326 Pixel) pro Zoll bei einer Auflösung von 960 x 640 und einem Kontrastverhältnis von 800:1 bietet und damit unter anderem ein extrem scharfes Schriftbild erzeugt und das derzeit hochauflösenste Display bei mobilen Geräten darstellt. Das menschliche Auge nimmt aus einer typischen Entfernung von zwanzig bis dreißig Zentimetern einzelne Pixel nur bis rund dreihundert Pixel pro Zoll wahr. Das Retinadisplay des iPhones entspricht also einer Buchdruckqualität und übertrifft Diese sogar, was ein angenehmes Ablesen auch längerer Texte auf dem neuen iPhone und eine bisher nicht gekannte Darstellungsschärfe ermöglicht. Zudem liegt die Anzeige noch deutlich dichter unter der kratz- staub- und fettfrei-beschichteten Glasoberfläche, was ein noch direkteres Gefühl beim Zugriff auf Bedieneroberflächen vermittelt. Apple ist seinem anvisierten Ziel, das ganze Internet regelrecht in der Hand zu fühlen mit diesem Display ein ganzes Stück näher gekommen. Zudem fließen dadurch wie erwartet die technischen Eckdaten des iPads und des iPhones nun wieder zusammen und erleichtern die künftige Softwareentwicklung erheblich. Wie beim iPad verwendet auch das neue iPhone-Display die IPS-Technologie und im Inneren verrichtet der sehr effiziente Apple A4 SoC-Prozessor seinen Dienst. Die größte im edel wirkenden Glasgehäuse verbaute Komponente ist aber der Akku. Er erlaubt zukünftig sieben Stunden Gesprächszeit im UMTS-Netz, sechs Stunden Browsen per 3G, zehn Stunden Surfen im WLAN, zehn Stunden Video, sagenhafte vierzig Stunden Musik und um die dreihundert Stunden reine Standby-Zeit. Sind diese Angaben annähernd so verlässlich, wie bei der iPad-Präsentation, können diese Werte sogar noch eher übertroffen als unterschritten werden. Endlich ist auch der schnelle WLan Standard 802.11n mit bis zu 300 Mbit pro Sekunde an Bord, wobei dieser Wert aber nicht erreicht wird, da das iPhone lediglich auf einer Frequenz von 2, 4 GHz funkt und nicht zusätzlich auf der nötigen 5 GHz-Frequenz, um die höchst mögliche Geschwindigkeit zu erreichen. Die maximale Speicherkapazität des iPhone 4 bleibt leider vorerst unverändert bei den bisherigen 32 GByte. Zusätzlich zum Kompass und dem Beschleunigungssensor erhält das neue iPhone ein Gyroskop, wodurch das Gerät dann mit insgesamt sechs Achsen extrem exakt arbeiten kann. In erster Linie werden Spieleentwickler von dieser Neuerung profitieren, aber auch das Einfließen der Gyroskoptechnologie in Navigations- und besonders Augmented-Reality-Anwendungen wird sicher bald folgen. In der Keynote-Demo zeigte Steve Jobs unter anderem auf dem Display des iPhone 4 einen Turm aus Bauklötzen, um den er in Echtzeit herum gehen konnte, um ihn von allen Seiten zu betrachten und einzelne Bauklötze heraus zog, ohne das der Turm in sich zusammen fallen sollte. Die Richtung des iPhones bestimmte also äußerst realistisch, wie man ein Objekt sich ansehen konnte. Gerade Navigationsanwendungen für Fußgänger könnten hierdurch revolutioniert werden, da in Echtzeit und unschlagbar exakt bestimmt wird, wohin das iPhone gerade zeigt und welche Objekte sich gerade vor einem befinden. Im Zusammenspiel mit den kommenden genaueren GPS-Daten und der deutlich verbesserten Antennenleistung des iPhones im Zusammenspiel mit den jetzt schon unzähligen verfügbaren Navigationsprogrammen, die regelmäßig und meistens kostenlos ständig aktualisiert werden, kommen hier auch für sehbehinderte und blinde Anwender sicherlich noch spannende neue Möglichkeiten hinzu.

Ein besonderer Geniestreich ist den Entwicklern des iPhone 4 aber mit der Antennenfallance gelungen. Zurück zu den Wurzeln, werden sämtliche Antennen des iPhones wieder aus dem Gehäuse heraus nach außen verlegt. Selbstverständlich findet man deswegen jetzt nicht eine Handvoll Antennenstummel am iPhone. Vorder- und Rückseite des Gerätes sind aus hochwertigem gehärteten Glas und der komplette seitliche Rahmen führt einmal um das ganze iPhone herum. Doch dieser elegante Edelstahlrahmen hat es im wahrsten Sinne des Wortes in sich. Er bildet eine riesige Antennenfallance für WLAN, GPS und Bluetooth durch einen kleinen Schlitz abgetrennt von dem UMTS- und GPRS-Antennenbereich des Edelstahlrahmens. Durch diesen Designertrick dürften teilweise schlechte Empfangseigenschaften der früheren Geräte, wo die internen Antennen zu sehr durch das Unibodygehäuse abgeschwächt wurden, der Vergangenheit angehören.

Die neue Kamera erhält wie erwartet einen 5 Megapixel-Sensor, einen fünffachen digitalen Zoom, einen Touchfokus und einen LED-Blitz. Dies allein wäre sicherlich in Anbetracht vieler Kameras mit höher auflösenden Sensoren bei den Mitbewerbern noch nichts besonderes. Apple hat aber eine qualitativ stark aufwertende Technologie integriert, die sich “Backsize Luminated Sensor” nennt. Eine Technik, die sonst aus Kostengründen eher in hochwertigeren digitalen Spiegelreflex-Kameras zum Einsatz kommt und bis vor Kurzem der Lichtempfindlichkeit wegen nur in der Spektroskopie und der Astronomie eingesetzt wurde. Der Sensor ist besonders lichtempfindlich und ermöglicht eine deutliche Verbesserung des aufgenommenen Bildes.

Die Videofunktion wird zukünftig auch echte HD-Videos aufnehmen können mit 720 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde. Mit einer für das iPhone angepassten Version von Apples iMovie können die gemachten Filme direkt auf dem Gerät bearbeitet und archiviert werden. Die Grundfunktionen entsprechen denen der Mac-Version. iMovie für das iPhone wird dann demnächst für rund fünf US-Dollar im AppStore erhältlich sein. Derzeit stehen im AppStore übrigens über 225.000 Programme für Apples mobile Geräte zur Verfügung. Auch über den Verkauf des erst seit Ende Mai in Deutschland erhältlichen iPads wurde auf der Keynote berichtet. Apple verkauft alle 3 Sekunden weltweit ein iPad und so wurden bisher bereits über zwei Millionen iPads verkauft, wobei die Lieferschwierigkeiten den Markt derzeit am meisten bremsen. Besteller müssen bis zu sechs Wochen derzeit auf ihr Gerät warten. Das neue iPhone verfügt außerdem jetzt wie das iPad über zwei Mikrofone, um störende Nebengeräusche kompensieren zu können. Und um maximal möglichen Platz zu sparen, kommen ebenfalls wie schon beim iPad so genannte Micro-SIM-Karten zum Einsatz. Bei der Micro-SIM handelt es sich um eine kleinere Version der SIM-Karte. Die aktuell noch üblichere SIM-Karte ist 25 ? 15 mm groß, bei der Micro-SIM betragen die Außenlängen nur 15 ? 12 mm und bilden nur noch den eigentlichen Chip der bisher üblichen SIM. Was die technischen Daten des Chips anbelangt, gibt es keine signifikanten Unterschiede. Die Micro-SIM wird als künftiges Standardformat angesehen und es sind zudem mehr Kontakte auf ihr für spätere Einsatzzwecke reserviert. In den USA haben die iPad und iPhone-Anwender eher selten überhaupt mit der SIM-Karte etwas zu tun. Gerade das iPhone wird dort mit einem AT&T-Vertrag exklusiv verkauft und bereits mit fertig eingelegter Micro-SIM ausgeliefert. Zudem ist im iPhone 4 Gehäuse kaum noch ein Millimeter Luft, so dass die Micro-SIM sicherlich nur ein konsequenter Weg war, um so viel Platz wie irgend möglich einzusparen. In Deutschland bieten alle größeren Netzprovider bereits Tarife mit Micro-SIM-Karten an. Zudem gibt es Spezialzangen, um eine Micro-SIM aus einer gewöhnlichen SIM-Karte heraus zu stanzen. Und besonders mutige Anwender können notfalls sogar mit einer stabilen Schere ihrer SIM-Karte zu Leibe rücken. Wer sein Smartphone über den BLINDzeln-Shop erworben hat, kann gerne auch den kostenlosen Service dort nutzen, um aus seiner SIM-Karte eine Micro-SIM-Karte stanzen zu lassen.

Das neue iPhone OS wird umbenannt und soll künftig einfach nur noch iOS heißen, da immer mehr unterschiedliche Geräte dasselbe System nutzen. Das Unternehmen Cisco verwendet den Namen IOS bereits für “Internetwork Operating System” und Apple musste den Namen daher von Cisco lizenzieren. Gerüchte um die Umbenennung kamen bereits Anfang des Jahres bei der Vorstellung des Ipad auf. Die meisten neuen Funktionen sind bereits vom iPhone OS Event Anfang April bekannt. Zudem wird Apple wie bereits gemunkelt wurde als dritte Suchmaschinen-Option Bing in das iOS integrieren. iAds wird fester Bestandteil für Werbefinanzierungsmöglichkeiten der Apps für das iOS. Ob Entwickler davon Gebrauch machen, ist aber jedem selbst überlassen. iAds soll die durchweg günstigen Softwarepreise und unzähligen Gratisangebote im AppStore festigen, so dass Entwickler auf der einen Seite Geld verdienen können und die Anwender weiterhin überdurchschnittlich viele gute kostenlose Programme installieren können, ohne dabei die Werbung zur Finanzierung als störend zu empfinden. Ob dieses Ziel gelingt, wird iAds erst mit der Zeit beweisen müssen.

Auch iBooks als E-Book-Store für das iPhone und damit natürlich auch den iPod Touch erscheinen mit dem neuen Update und in neuer Version. Zumindest für iBooks steht jetzt die Synchronisation per WLan über iTunes bereit. Bücher und etliche Dokumentenformate können in iBooks importiert und gelesen werden. Lesezeichen, Notizen und die Position, bis zu der man jedes Buch zuletzt gelesen hat, werden kabellos auf alle Apple-Geräte synchronisiert. Am Abend auf dem iPad begonnenes Buch lässt sich somit vollautomatisch in der Mittagspause am Tag darauf auf dem iPhone an gleicher Stelle fortsetzend weiter lesen.

Die integrierte Videotelefonie-Funktion trägt den Namen FaceTime und funktioniert nur von iPhone 4 zu iPhone 4 und vorerst ausschließlich über WiFi. Apple arbeitet aktuell mit den Netzbetreibern, um die Funktion anschließend auch über das Mobilfunknetz anbieten zu können. Für die Nutzung ist keine weitere Konfiguration nötig, also kein externer Account oder ähnliches. Das iPhone 4 wird wie erwartet in weiß und in schwarz erhältlich sein. Die 16 GByte Variante kostet 199 US-Dollar und die 32 GByte Version 299 US-Dollar und zusätzlichem AT&T-Vertrag. Die Preise für Europa wurden verständlicherweise auf der Keynote noch nicht genannt. Die deutsche Telekom startet am 15. Juni 2010 die Möglichkeit zur Vorbestellung des iPhone 4 und gibt auch erst dann die Vertragskonditionen und Zuzahlungspreise bekannt. Ohne Vertrag wird das iPhone schon zuvor von diversen Händlern auch in Deutschland zu einem hohen Preis, teilweise um die eintausendzweihundert Euro angeboten. Damit liegt das iPhone 4 bei Erscheinen noch einmal runde hundert Euro teurer, als das Vorgängermodell bei Markteinführung ohne Vertragsbindung. Die Erholung dieser Preise wird erst nach und nach zu erwarten sein, wenn weitere Länder beliefert werden, die keinerlei Exklusiv-Vertragsbindungen im Sortiment haben. Für Deutschland dürften hier vor allem wieder Importgeräte aus Italien interessant werden, wo das iPhone 4 einerseits deutlich preisgünstiger verkauft wird und andererseits auch ohne Vertragsbindung zu bekommen ist. Wer hingegen gut mit dem iPhone 3GS leben kann, wird sich über die derzeit stark fallenden Preise bei Neugeräten und auf dem Gebrauchtmarkt wie erwartet freuen können.

Das iPhone 3GS mit 8 GByte Speicher bleibt bis auf weiteres im Sortiment und kostet zukünftig nur noch 99 US-Dollar, wobei unklar ist, ob und wie gut abgedeckt diese Geräte in Deutschland und dann zu welchem Preis erhältlich sein werden. Das iPhone 4 wird in Deutschland, USA, Japan, Frankreich und England zeitgleich ab dem 24. Juni 2010 erhältlich sein. Apple bietet erstmals auch eigene farbige Hüllen für das Gerät an. Das neue Firmwareupdate iOS 4 kommt am 21. Juni 2010 als kostenloses Update für alle bestehenden iPhone und iPod Touch Benutzer. Ab Herbst wird die neue Software dann ebenfalls als kostenloses Update auch für das iPad kommen.

Auch in der Zugänglichkeit für behinderte Anwender wurde einiges weiter verbessert. Weit über dreißig Bluetooth-Braillezeilen können jetzt direkt mit den mobilen Geräten unter iOS4 verbunden werden, wobei über fünfundzwanzig verschiedene Sprachen unterstützt werden. Erweiterte extra große Schriftarten- und Einstellungen für viele Standardelemente sollen Sehbehinderten mit Sehrest zusätzlich zur Zoom-Vergrößerung und Invertierungsmöglichkeit die Arbeit auf den mobilen Geräten erleichtern. Auch neue Gesten insbesondere in der Rotorsteuerung sollen über den VoiceOver-Screenreader Einzug finden und die Eingabe wird durch anschließbare physikalische Tastaturen erleichtert, ob nun kabelgebunden über den Dock-Connector oder per Bluetooth mit dem Gerät verbunden.

Das iPhone 4 ist sicherlich davon entfernt, abermals den kompletten Mobilfunkmarkt zu revolutionieren, aber dennoch bildet es rein technisch derzeit das fortschrittlichste mobile Gerät und ist gleichfalls führend in der barrierefreien Nutzbarkeit für behinderte Anwender, ohne diesen Menschen gesonderte Kosten aufzuerlegen. Der Weg bleibt weiterhin also offen für die Zugänglichkeit moderner Technik, die jeder Mensch gleichermaßen bedienen und benutzen können sollte. Auch mit einer Behinderung darf man sich gespannt auf innovative neue Ideen und Technologien freuen - warten wir ab, was die Zukunft uns bringt.

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# 8.9 TuKSuB: ... one more think!

Dieser Slogan taucht auf jeder Apple-Keynote auf, wenn Steve Jobs mit der Präsentation der zuvor angekündigten wichtigsten Punkte fertig ist. Das ist immer der Augenblick, wo dann ein Raunen durch die Besucherreihen geht, weil Jobs in diesem Moment üblicherweise ein Bonusfeature aus dem Hut zaubert, mit dem niemand gerechnet hat. Auf der Keynote der WWDC 2010 waren ebenfalls alle acht angekündigten wichtigsten Features des neuen iPhone 4 präsentiert, als auf der Leinwand in Großschrift dieser Slogan eingeblendet und zeitgleich durch Jobs ausgesprochen wurde. Wieder dieses typische “ach ja, da war ja noch etwas wichtiges, was ich Euch zeigen wollte". Doch in diesem Jahr kam als Sahnehäubchen nur die FaceTime getaufte Videotelefonie zum Vorschein? Ein Feature, welches beinahe alle Mitbewerber schon viele Jahre vor Apple auf ihren Smartphones integriert haben und was sich bis heute hin nie so richtig etabliert hat? Eine für Smartphoneverhältnisse uralte Technik, die ohnehin kaum jemand benutzen will, ist der eine zusätzliche Gedanke, den Steve Jobs beim iPhone 4 für erwähnenswert hält? Was soll an Videotelefonie im Jahre 2010 innovativ sein?

Schon unken weltweit Journalisten, die sich nicht eine einzige Sekunde lang die Zeit zur Recherche nahmen oder sich darüber Gedanken machten, was sie auf der Bühne mitverfolgen konnten. Dort wurde nicht Jahre alte inkompatible Videotelefonietechnik präsentiert, sondern das erste konfigurationslose Voice over IP Krypto-Telefon mit Ton und Video. Und weil das viele Journalisten überhaupt nicht verstanden haben, wird sich über diesen für sie innovationslosen Punkt auf der Pressekonferenz eher lustig gemacht, statt die eigentliche Technik zu hinterfragen. FaceTime arbeitet komplett auf Basis offener Standards (H.264, AAC, SIP, STUN, TURN, ICE, RTP, SRTP), damit auch andere Hersteller sich ohne viel Aufwand der neuen Technik bedienen können und nun endlich eine plattformübergreifende Videotelefonie möglich wird. Bei dem Secure Real-Time Transport Protocol (SRTP), über das FaceTime arbeitet, handelt es sich um die verschlüsselte Variante des Real-Time Transport Protocol RTP, das bisher zur Echtzeitkommunikation verwendet wurde. Erstmals werden Videotelefonate dadurch auf diese Methode verschlüsselt übertragen. Das Ganze läuft auf Applegeräten vollständig mit der normalen Telefonie integriert und völlig konfigurationslos. Der Anrufer telefoniert ähnlich, wie mit dem beliebten Skype, nur extrem viel einfacher. Es wird also automatisch bei der Anwahl geprüft, ob das Gerät des Gesprächspartners sich in einem erreichbaren Netz (derzeit nur WLan-Netze, bis die neue Technologie auch von den Netzbetreibern abgesegnet wurde) befindet, dann wird die Verbindung IP-basiert hergestellt und falls der Gegenstelle Videotelefonie zur Verfügung steht, wird eine Schaltfläche auf dem iPhone aktivierbar. Ein Druck darauf etabliert dann die Videotelefonie. Keiner der beiden Gesprächspartner musste hierfür auch nur eine einzige Einstellung vornehmen. Es funktioniert ganz einfach nur anhand der Telefonnummer - den Rest handeln die Geräte unter sich aus. Auf dem iPhone 4 besteht zudem nun noch die Möglichkeit per Fingertipp zwischen der Frontkamera und der Hauptkamera auf der Rückseite hin und her wechseln zu können. So sieht der Gesprächspartner den Anrufenden und in der nächsten Minute vielleicht den Rest der ganzen Familie im Raum. In der Demopräsentation wurde FaceTime in einer beeindruckenden Qualität gezeigt, wobei auch der neue spezielle Backsize luminated Kamerasensor zum Zuge kommt, der besonders lichtempfindlich ist und dadurch auch bei sehr schlechten Lichtverhältnissen bestmögliche Ergebnisse liefert - das Ganze in 720P HD-Video ruckelfrei mit 30 Bildern pro Sekunde. Es gibt keinen einzigen Hersteller, der nur die verschlüsselte VoIP-Telefonie konfigurationslos derart gelungen umsetzen konnte, von Videotelefonie in derartiger Qualität ganz zu schweigen. Apple hat auch hier gezeigt, wie Technik funktionieren sollte und der Anwender Diese einfach nur benutzen kann ohne einen einzigen Gedanken daran zu verschwenden, wie er zum Ziel kommt. Leider machen sich dadurch allerdings auch kaum Journalisten nähere Gedanken über das Gezeigte und publizieren dann Artikel über Dinge, die sie nicht im Ansatz verstanden haben. Vielleicht muss Technik heute besonders kompliziert sein, um von der Mainstreampresse wahr genommen zu werden. Tatsächlich ist FaceTime durchaus ein “one more think", wenn auch bei Vielen erst dann, wenn dieser Gedanke in der restlichen mobilen Kommunikation Einzug gehalten hat.

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# 9.0 TuKSuB: Abstürze von RSS-Player verhindern



Vor wenigen Wochen stellte ich den hervorragenden Podcatcher “RSS Player” für iPhone und iPod Touch vor. Dieses Stück Software kann Podcastfreunde nahezu wunschlos glücklich machen. Auch systemübergreifend ist mir bisher kein Podcatcher in die Finger gekommen, der auch nur ansatzweise so komfortabel und gut funktioniert. Von der Katastrophe, Podcast umständlich über iTunes zu verwalten, will ich gar nicht erst zu schreiben kommen. Und so gut der RSS Player seine Pflicht erfüllt, so sehr treibt er seinen Anwender mit kaum nachvollziehbaren Programmabstürzen in den Wahnsinn. Je mehr Feeds abonniert sind, desto labiler scheint der Podcatcher zu werden. Ich habe die Schwachstelle zwischenzeitlich ausmachen können und die Abstürze sind vermeidbar. Der RSS Player stürzt immer dann ab, wenn er gerade eine beliebige Podcast-Episode abspielt und zeitgleich die Feeds aktualisiert, was nach Programmstart automatisch passiert. Dabei ist unerheblich, ob die Episode gestreamt wird oder zuvor in den Gerätespeicher geladen wurde. Werden genau während des Abspielens zeitgleich alle Feeds aktualisiert, um nach neuen Episoden Ausschau zu halten, stürzt das Programm gerne komplett ab. Da die Entwickler eher gemütlich mit den Updates ihres Podcatchers sind, muss man vorerst anders dieser Absturzgefahr aus dem Weg gehen. Stoppt also einfach immer Abspielvorgänge, bevor Ihr den RSS Player beendet, damit beim nächsten Programmstart keinesfalls die Fortsetzung automatisch gestartet wird. Geht dann beim Programmstart in das erste Menü, wo alle Eure Feeds aufgelistet werden. Ganz oben unter der Titelleiste und direkt vor dem ersten Feedeintrag wird angezeigt, welche Feeds gerade aktualisiert werden. Dies ist gleichfalls eine Schaltfläche, mit der man den Aktualisierungsvorgang vorzeitig stoppen kann. Man kann ja in jedem Einzelfeed auch noch mal schnell auf Aktualisieren tippen. Natürlich kann man aber auch einfach warten, bis alle Feeds auf Aktualität überprüft wurden. Wichtig ist lediglich, dass nicht während der Aktualisierung schon das Abspielen irgend einer Episode gestartet wird. Wer sich an diese kleine Regel hält, wird deutlich mehr Freude mit dem ansonsten sehr empfehlenswerten und mit dem VoiceOver-Screenreader wunderbar bedienbaren Podcastprofi haben.

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# 9.1 TuKSuB: App-Empfehlung SimpleNote

Simplenote ist eine besonders einfache und aufgeräumte Notiz-Applikation für iPhone und iPod Touch, das iPad und per Webinterface außerdem auf jedem Gerät, dass über einen nicht zu alten Browser verfügt. Wenn man Simplenote kostenlos herunterlädt, erhält man zudem Zugriff auf eine Web Applikation. Alle Notizen werden automatisch und sicher mit der Web Applikation synchronisiert. Hierzu ist selbstverständlich eine bestehende Internetverbindung notwendig. Eine Vielzahl von Simplenote Extras bieten zudem die Möglichkeit, Notizen mit Desktop-Applikationen zu synchronisieren. Es gibt sogar interessante Erweiterungen, beispielsweise um unterwegs einfach die Internetadresse, beispielsweise einen Downloadlink in sein Simplenote-Notizbuch zu schreiben, woraufhin zuhause in dem Moment der Link synchronisiert und der Download gestartet wird. YouTube-Videos werden beispielsweise hierbei auch gleich in das MP4-Format konvertiert. Zuhause angekommen, befindet sich alles unterwegs in Auftrag gegebene auf der heimischen Festplatte. Weitere Einsatzmöglichkeiten sind denkbar und so wird aus dem sehr schnellen, sehr komfortablen Programm sicherlich noch ein interessanteres Multifunktionswerkzeug. Simplenote-Anwender schätzen das smarte Programm aufgrund des eleganten Interfaces, der sehr schnellen Echtzeit-Suche und der Möglichkeit Notizen einfach zwischen völlig verschiedenen Geräten zu synchronisieren.

SimpleNote Version 2.62
Entwickler: Codality, Inc.
Sprachen: Deutsch, Niederländisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch
Voraussetzungen: Kompatibel mit iPhone, iPod Touch und iPad. Erfordert iOS 3.0 oder neuer.
Preis: Kostenlos

bit.ly/... (gekürzt)

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# 9.2 TuKSuB: App-Empfehlung iLiga South Africa

Fußball WM auf dem iPhone? Für WM-Fans ist das hier kurz vorgestellte “iLiga South Africa” absolute Pflichtinstallation. Diese App ist die ideale Begleitanwendung zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010. Die App bündelt Informationen zu allen Spielen mit News, Tabellen, Bildern, Videos und Radiostreams zu den Liveübertragungen. Ein Live-Ticker informiert in Echtzeit alle dreißig Sekunden selbstaktualisierend über das aktuelle Geschehen, so dass man auch mit der schmalsten Internetanbindung nichts verpassen kann. Informationen zu den Partien mitsamt Vor-, Nachbericht und Spielaufstellung komplettieren die Live-Berichterstattung. Das Programm bietet zudem auch ausführliche Hintergrundinformationen zu den WM-Kadern und jeder Spieler ist mit einem kurzen Steckbrief zur Person präsent. Wie gewohnt, kann die App direkt aus dem Apple App Store heruntergeladen werden. Die Bedienung der App gestaltet sich einfach über die vier zentralen Schaltflächen Spieltage, Tabelle, News und Videos. iLiga ist hierbei volluimfänglich mit VoiceOver bedienbar und trotz seinen gewaltigen Funktionsumfangs völlig kostenlos. Wer diese Empfehlung erst nach der WM liest, ist trotzdem nicht zu spät informiert, denn iLiga gibt es auch als “normale” App immer aktuell zu jeder Spielsaison und auch da bleibt der unschlagbar günstige Preis von null Euro.

iLiga South Africa Version 1.0
Entwickler: motain GmbH & Co. KG
Sprachen: Deutsch, Englisch
Preis: Kostenlos
Voraussetzungen: iPhone, iPad und iPod Touch

bit.ly/... (gekürzt)

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# 9.3 TuKSuB: App-Empfehlung Wifi-Sync

Auch mit iOS4 hat Apple es immer noch nicht geschafft, alle mobilen Geräte mit dem Computer und auch untereinander kabellos und kostenlos zu synchronisieren. Wer ein Backup seines iPhones, iPods oder iPads erstellen möchte, oder Kontakte und Kalendereinträge unter seinen Geräten auf denselben Stand bringen will, muss seinen mobilen Apfel nach wie vor per USB mit dem Computer verbinden. Möchte man mehr Komfort und sich nie wieder Gedanken über Sicherung und Synchronisation machen, bittet Apple mit seinem MobileMe-Dienst zur Kasse. Der Dienst ist durchaus eine enorm komfortable Geschichte. Trage ich im iPhone einen neuen Termin ein oder einen Kontakt, hat im selben Moment auch mein Computer zuhause, mein iPad und wenn ich ein iPod hätte, auch Dieser diesen Termin eingetragen. Da muss es doch aber auch noch eine günstigere Alternative geben? Ja und nein. Wer auf sein iPhone ein so genanntes Jailbreak installiert hat, verfügt auch über die AppStore-Alternative namens Cydia. In Cydia tummeln sich hundert tausende von Programmen, Erweiterungen, Themes, Klingeltöne und alles, was man sich vorstellen kann für seine mobilen Apple-Begleiter. Alles, was es in den AppStore nicht geschafft hat oder was es von vorn herein nie schaffen würde - ob nun berechtigt oder nicht - findet sich mit guter Wahrscheinlichkeit im Cydia-Store wieder. Das Verhältnis zwischen völlig Kostenlosem zu den Programmen für Münzgeld ist ähnlich wie im AppStore ausgewogen. Themes und Klingeltöne sind generell üblicherweise kostenlos.

Um zu unserem Wunsch zurück zu kehren, unsere Geräte kabellos zu synchronisieren, so findet man im Cydia-Store hierfür das Programmpaket WiFi-Sync. Dies besteht aus einer kostenlosen Software für alle Windows- und Mac-Betriebssysteme und dem zu 9, 99 US-Dollar verhältnismäßig teurem Programm WiFi-Sync für iPhone, iPod und iPad. Natürlich muss Cydia- und AppStore-typisch immer nur eine Lizenz für alle eigenen Geräte bezahlt werden. Die Bezahlung im Cydia-Store erfolgt per PayPal, so dass auch hier zwischen Installationswunsch und dem ersten Programmstart nur einzelne Minuten verstreichen. Sowohl das Hostprogramm auf dem Computer, wie auch die Clients auf den mobilen Geräten sind sehr kompakt und schlicht in der Bedienung gehalten. Eine Programmoberfläche als Solches oder Einstellungen sind nicht erforderlich. WiFi-Sync ersetzt sozusagen lediglich die USB-Verbindung durch eine WiFi-Verbindung. Wird das Programm auf dem iPhone also gestartet und der Computer läuft bereits, passiert dasselbe, als hätte man in dem Moment das iPhone an den USB-Anschluss des Computers gesteckt. Je nach iTunes-Einstellung startet also iTunes sofort automatisch, erstellt bzw. aktualisiert ein Backup des iPhones auf Festplatte und synchronisiert sofort im Anschluss. Es muss also keinerlei Schaltfläche oder ein Vorgang extra ausgeführt werden. Eine Konfiguration ist nicht erforderlich, da sich alle Geräte über ihren integrierten Bonjour-Dienst selbständig finden. Allein der Programmstart genügt, damit WiFi-Sync mit der Synchronisation beginnt. Im Gegensatz zu MobileMe können die Geräte aber nur über den Umweg des zentralen Computers Daten miteinander auf aktuellem Stand halten - eine direkte Kommunikation zwischen den mobilen Geräten ermöglicht WiFi-Sync leider nicht. Aber dafür bleibt es eben beim einmaligen Anschaffungspreis und kostet keine monatliche Gebühr, wie Apples mobiler Dienst. Wer den Cydia-Store noch nicht kennt und sich nie weiter mit dem Jailbreak eines Apple-Gerätes näher befasst hat, dem sei dies unbedingt zuerst ans Herz gelegt, da¥das jailbreaken der Geräte Vor- und Nachteile gleichfalls mit sich bringt. Wer hingegen sein Gerät bereits auf diese Weise geöffnet hat und nach einer kabellosen Synchronisation sucht, wird mit WiFi-Sync seine Freude haben. Durch den Einsatz einer Wake-on-Lan-App - empfohlen sei hierfür das Programm iNet WOL im AppStore - lässt sich der Computer auch aus der Ferne einschalten, so dass er nicht ständig laufen muss, um mit WiFi-Sync alles zu synchronisieren. WiFi-Sync findet man derzeit weit oben im Cydia-Store oder ganz einfach über die Suchfunktion.

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# 9.4 TuKSuB: Wo bin ich?

Da irrt man in einer Stadt herum und möchte vielleicht einfach nur kurz mal eben wissen, wo man sich gerade befindet. Muss man nur deswegen eine große Navigations-Applikation starten oder schlimmstenfalls sogar kaufen und erst installieren? Was in allen größeren Navigationsprogrammen auf dem iPhone üblicherweise nur eine Nebenfunktion ist - nämlich die aktuelle Ortsbestimmung - lösen für den iPhone-Anwender zig kleine unterschiedliche Programme im AppStore. Die Meisten zeigen einem die aktuelle Position in der grafischen Karte an, was in den meisten Fällen einem blinden iPhone-Reisenden kaum Nutzen bringt. Aber selbstverständlich gibt es auch etliche Programme, die einem einfach nur die gerade aktuelle Adresse und oder die geolokalen Daten anzeigen. Stadtreisende möchten sicherlich einfach nur ihre gerade aktuelle Position in Form einer Adresse wissen. Natürlich gibt es hierfür auch kostenpflichtige Apps, aber da sie im Prinzip dieselbe Grundfunktion erfüllen sollen, wie ihre kostenlosen Alternativen, habe ich auf Anfragenwunsch einfach mal eben zwei kostenlose Programme heraus gesucht, die das tun, was sie sollen, mit VoiceOver bedienbar sind und natürlich nichts kosten. “myPosition” zeigt kostenlos die aktuelle Position samt Straße, Ort, Landkreis, Bundesland, Land, Vorwahl (per E-Mail versendbar) an und lässt sich gut mit VoiceOver benutzen. Mit einem Klick auf folgenden Link habt Ihr das kleine Programm in wenigen Sekunden auf Eurem iPhone ... itunes.apple.com/... (gekürzt) - Noch nicht genau das Perfekte für Euch? Dann probiert einfach mal ein Weiteres aus. Auch das Programm “Geo Locate” zeigt Euch kostenlos Eure gerade aktuelle Position inklusive der Adresse an und ist genauso schnell auf das iPhone geladen mit folgendem Link ... itunes.apple.com/... (gekürzt) - Wie erwähnt gibt es sehr viele solcher kleinen Helferlein im AppStore. Wir empfehlen Euch einfach mal ein wenig in den für Euch interessanten Rubriken herum zu stöbern. Oder schreibt uns eine E-Mail, wenn wir für Euch das Gesuchte finden sollen. Bei rund dreihundert Tausend Programmen im AppStore ist eigentlich für jedes Problem auch eine Lösung dabei ... meistens sind es eher zu Viele, so dass man die Qual der Wahl hat.

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# 9.5 TuKSuB: RIM baut Tablets

Laut dem “Wall Street Journal” arbeitet der kanadische Hersteller Research in Motion (RIM) an einem Tablet, das als zusätzlicher Begleiter für seine Blackberry-Smartphones gedacht ist. Das Gerät kann jedoch nicht selbst nach außen kommunizieren, sondern braucht dazu ein Handy von RIM. Dafür kann man dann auch das ebenfalls in der Entwicklung befindliche Blackberry-Smartphone mit Touchscreen und nach unten ausziehbarer Qwertz-Tastatur nehmen. Das neue Blackberry soll dann auch eine 5 Megapixelkamera und vier GByte internen Speicher besitzen. Das Tablet könnte noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Damit hätten die Kanadier ein Konkurrenz-Produkt zu Apples iPad im Portfolio. Bis zum dritten Quartal dieses Jahres soll dann auch das neue Blackberry OS 6 fertig werden, dann mit verbesserter sowie modernerer Oberfläche und Bedienung. Außerdem wird an einem neuen Browser gefeilt, der Internetseiten sehr viel schneller rendern soll. Wir berichteten ja vor einiger Zeit bereits über den neuen Oratio-Screenreader für Blackberry-Betriebssystem, wodurch hoffentlich auch die neuen Geräte von RIM für blinde Anwender zugänglich werden. Dies ist insbesondere für blinde Berufstätige in Unternehmen wichtig, wo die komplette Kommunikationsstruktur über Blackberry-Geräte erfolgt und blinde Arbeitskollegen ansonsten von vielleicht wichtigen und schnellen Entscheidungsprozessen ausgeschlossen würden. In wie fern Oratio sofort auch mit der neuen Betriebssystemversion arbeitet und auch wirklich auf dem neuen RIM-Tablet nutzbar wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt verständlicher Weise noch niemand sagen. Wir versuchen Euch jedoch auf dem Laufenden zu halten.

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# 9.6 TuKSuB: Motorola präsentiert sein neues Milestone

Das Motorola Milestone ist eines der wenigen Android-Smartphones, von dem auch blinde Anwender profitieren können, die gern ein modernes Betriebssystem, wie Android 2.x benutzen möchten. Ab der Version 1.6 können zwei sich in der Entwicklung befindliche Screenreader auf Googles Android-Betriebssystem installiert werden. Viele Features sind allerdings erst ab Version 2 implementiert. Das Milestone ist ein solches Smartphone, das über aktuellere Android-Version verfügt und auch aktualisiert werden kann. Dies ist leider keine Selbstverständlichkeit, denn selbst Mitte 2010 werden immer noch über fünfzig Prozent der Android-Smartphones mit veralteter Betriebssystemversion auf den Markt gebracht. Da die Systeme oftmals von den Herstellern extra an das jeweilige Geräte angepasst werden und manchen Herstellern spätere Anpassungen teils zu aufwändig sind, muss der Android-Interessierte sich gut informieren und den Markt beobachten, um nicht ein Smartphone zu kaufen, dass binnen kurzer Zeit zum alten Eisen gehört, weil der Hersteller lieber komplett neue Geräte verkauft, statt sich um Systemaktualisierungen der Vorgängerserien zu kümmern. Für blinde Anwender trifft dies insbesondere zu, da selbst Android in der Version 1.5 immer noch auf neu angebotenen Geräten zum Einsatz kommt und nicht immer damit zu rechnen ist, dass der Hersteller ein Update noch nach liefert und wie lange er seine Geräte mit Systemupdates versorgt. Version 1.5 verfügt jedoch über zahlreiche Schnittstellen nicht, so dass beispielsweise auch kein Zugriff von Hilfsmitteln wie die beiden Screenreader TalkBack und Spiel auf das Betriebssystem möglich ist. Ebenfalls müssen Anwender ohne Sehrest vorerst noch darauf achten, dass das Gerät nicht einzig per Touchscreen zu bedienen ist, sondern das Smartphone in jedem Fall auch immer noch über eine Hardwaretastatur verfügt, da die Screenreader unter Android noch nicht sinnvoll per Touchscreen genutzt werden können. Diese unterschiedlichen Anforderungen an ein mobiles Android-Device erfüllte zuerst das Milestone von Motorola sehr gut. Es ist unproblematisch mit der aktuellen Androidversion aktualisierbar und es hat eine ausziehbare QWERTZ-Tastatur. Blinde Anwender können auf diesem Gerät mit etwas Experimentierfreudigkeit die Möglichkeiten von Android entdecken. Derzeit findet jedoch gerade eine Modellerweiterung statt. So erweitert Motorola seine Handy-Reihe Milestone gerade um das neue XT720, das ebenfalls mit Android als Betriebssystem arbeitet und über eine Acht-Megapixelkamera mit Xenon-Blitz verfügt. Zudem bringt das Gerät ein hervorragendes und riesiges 3, 7-Zoll-Display mit. Außerdem besitzt das Smartphone auch eine HDMI-Schnittstelle zum Überspielen von HD-Videos auf einen HDTV-Fernseher. Zur Ausstattung des Quadband-Handys zählt auch UMTS/HSDPA für die schnelle mobile Datenübertragung. Das neuste Milestone ist ab Juli erhältlich und kostet etwa 500 Euro. Was das XT720 jedoch nicht mehr mitbringt, ist die Hardwaretastatur. Anwender völlig ohne Sehrest müssen künftig also sehr aufpassen beim Milestone-Kauf, um nicht ein unbedienbares Smartphone in den Händen zu halten. Das etwas betagtere Milestone liegt preislich übrigens mittlerweile schon unter vierhundert Euro und ist nach wie vor eine Empfehlung für Android-Interessierte. Wer ein jüngeres Android-Smartphone von Motorola sucht, sollte sich übrigens einfach nach dem Motorola Backflip erkundigen, das auch erst kürzlich auf den Markt gebracht wurde und durch seine recht eigenwillig hervor zu holende QWERTZ-Hardwaretastatur Aufmerksamkeit auf sich zog. Wir werden Euch über weitere Smartphones mit dem Android-Betriebssystem auf dem Laufenden halten.

Video zu TalkBack:

www.youtube.com/... (gekürzt)

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# 9.7 TukSuB: Android-Netbook Toshiba Dynabook AZ

Mit dem Dynabook AZ bringt Toshiba ein Netbook mit 10, 1-Zoll-Display auf den Markt, das mit Googles Smartphone-Betriebssystem Android in der Version 2.1 arbeitet. Das Netbook insgesamt ist sehr kompakt gebaut und Dank seines Nvidia Tegra 250-Prozessors, der auf einem Cortex-A9-Kern von ARM basiert und mit 1 GHz getaktet ist, leistungsfähig genug, um auch Filme in HD-Qualität per HDMI-Schnittstelle ruckelfrei abliefern zu können. Toshiba nennt sein Android-Netbook selbst ein “Cloudbook", denn es soll eigentlich immer an und mit dem Internet verbunden sein, um Webapplikationen auszuführen. Da es sich hierbei primär um ein Smartphone-Betriebssystem handelt, sind schnelle Boot- und Reaktivierungszeiten und ein flüssiges Arbeiten gegenüber herkömmlichen Netbook-Betriebssystemen möglich. Per OpenGL ES 2.0 werden HD-Videos in voller Auflösung von 1080p in den Formaten H.264, VC-1 und MPEG-4 abgespielt und auch Aufzeichnungen in HD sind möglich. Der Markt wird in den kommenden Wochen mit Android-Tablets und Netbooks basierend auf der Tegra-2-Technologie regelrecht überschwemmt werden. Toshiba möchte hierbei Vorreiter sein und kommt zuerst mit seinem Netbook in den Handel. Das Dynabook AZ verfügt über 512 MByte Arbeitsspeicher und 16 GByte Flash-Speicher. WLAN wird nach 802.11b/g/n und Bluetooth in der Version 2.1+EDR unterstützt. Zudem ist ein HDMI-Ausgang sowie eine Webcam mit 1, 3 Megapixeln integriert. Die Akkulaufzeit des nur 870 Gramm schweren Netbooks soll mit 7 Stunden im Wiedergabemodus glänzen und im Standby hält der Akku etwa eine Woche. Das Dynabook AZ ist ab August-September 2010 zunächst in Japan auf den Markt zu sehen und soll dann sehr bald auch in anderen Regionen zu kaufen sein. In Japan ist ein umgerechneter Preis von rund dreihundertfünfzig Euro geplant. Für blinde Anwender könnte das Netbook durchaus eine interessante Alternative werden, da es bereits zwei Screenreader für das Android-Betriebssystem gibt, wenn auch noch in einem verhältnismäßig frühen Stadium. Beide Screenreader sind auf eine Hardwaretastatur angewiesen, die beim kleinen Toshiba recht kompakt Netbooktypisch immer dabei ist.

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# 9.8 TuKSuB: Das Apple iPad - ein weiterer blind bedienbarer Computer?

Ich bekam nun bereits einige Male die Frage gestellt, ob denn das iPad von Apple für Sehbehinderte und Blinde gut bedienbar sei und ob ich dazu nicht etwas schreiben könnte. Nach einiger Zeit mit meinem iPad kann ich gerne über erste Alltagserfahrungen berichten. Aber um gleich die gestellte Frage vorweg zu beantworten: “Ja, ist es und das sogar ausgesprochen gut!” ...

Insbesondere die gesamte Verlagswelt steckt alle Hoffnung in den handlichen Flunderflachen Computer, da die ständig sinkenden Umsätze im Bücher- und Zeitschriftenmarkt nach einer dringenden und zeitgemäßen Lösung regelrecht schreien. Die Idee eines flachen Tabletcomputers ist bei Weitem nicht neu. Auch Microsoft-Gründer Bill Gates stellte sich schon vor vielen Jahren ein flaches Etwas in seinen Händen vor, mit dem er alles im Haus steuern und schalten könnte. Er selbst konnte mit seinem riesigen Unternehmen Microsoft jedoch nie ein Produkt zur Marktreife treiben und alles, was in dieser Richtung präsentiert wurde, stieß auf völliges Desinteresse möglicher Kunden. Was soll man damit? Es hat keine Tastatur, es hat kaum Anschlüsse, der Akku wird ständig ladebedürftig sein, wenn man normale Computerkomponenten verwendet und die berührungsempfindlichen Bildschirme machten bis vor Einführung des ersten iPhone im Sommer 2007 auch absolut keinen Spaß und wurden üblicherweise per Stift bedient. Mittlerweile sind alle Komponenten produzierbar und auch bezahlbar, die man zur Entwicklung eines wirklich gern benutzten Tablets benötigt. Schnellere extrem energieeffiziente Prozessoren, die alle wichtigen Zusatzchipsätze gleich mit als so genannte SoC-Chips (System on an Chip) integriert haben und dabei winzig und dennoch leistungsfähig sind. Große Flashspeicher, die ausreichend langen Lebenszyklus durch intelligentes Management haben und extrem schnelle Dateizugriffe und Datentransferraten erlauben. Und eben kapazitive Touchscreens in einer sinnvollen Größe. Auch die dafür nötigen modernen Betriebssysteme sind vorhanden wie Android, WebOS und eben das iOS. Auch im typischeren Linux-Bereich wird eifrig an besserer Software für solche Tabletcomputer gearbeitet. Aber Vorreiter in diesem Segment ist mit enorm deutlichen Vorsprung wieder einmal Apple, der bereits mit seinem iPhone vor einigen Jahren den kompletten Smartphonemarkt komplett auf den Kopf stellte. Diese kleine Revolution wiederholen die Entwickler aus Cupertino nun erneut mit ihrem iPad und führen eine komplett neue Geräteklasse ein. Der Zeitpunkt stimmt, das Interesse ist weltweit gewaltig und auch dieses Gerät verkauft sich wie geschnittene Äpfel. Apple hat auch hierbei wieder einen enormen Vorsprung und alle anderen Hardwareschmieden erneut kalt erwischt. Wir werden in den kommenden Wochen und Monaten einer extremen Tabletschwemme begegnen, da kaum eine Hersteller nicht sein Stück vom Kuchen abbekommen will. Und die Mitbewerber stehen unter Zugzwang, denn wer jetzt als Erstes ein wirklich konkurrenzfähiges Modell auf den Markt geworfen bekommt, wird das nächst größere Stück vom Kuchen abbekommen - das Stück, dass Diejenigen abwartend bringen, die sich mit den Nachteilen eines iPads oder ganz allgemein der Apple-Produkte nicht abfinden wollen. Deren besondere Kritikpunkte sind die zu geringe Konnektivität und die starke Abhängigkeit von Apple-eigener Software. Es gibt bereits erste fertige interessante Konkurrenzentwicklungen, über Die ich an anderer Stelle immer wieder berichte. Sei es das WeTab, weniger das JooJoo und besonders das Malata A1011, oder ein Android-Tablet, das in Deutschland bereits als SmartPad vom Provider 1&1 vertrieben wird. Die meisten Tablets werden mit dem kostenlosen Betriebssystem Android ausgestattet, da dies einerseits bereits gut auf mobile Geräte angepasst arbeitet und andererseits den Herstellern keine zusätzlichen Kosten für den Einkauf oder gar eigene Entwicklung eines passenden Betriebssystems entstehen. Bis es soweit ist, widmen wir uns hier nun aber zunächst dem iPad, das bereits einige Monate verfügbar ist und mehrere Millionen mal verkauft wird in diesem Jahr. Insgesamt werden zum Jahresende 2010 rund 16 Millionen iPads weltweit verkauft worden sein - nicht, weil genau so viele Menschen das iPad kaufen möchten und Fachanalysten eine Glaskugel haben, sondern weil das Interesse am iPad größer ist, als es produziert werden kann. Das Limit wird hier vor allem durch die maximal produzierbare Anzahl der besonderen Displays gesetzt. Produziert werden die Displays in erster Linie von LG und von Samsung und diese Beiden zusammen können eben bis zum Jahresende eine feste Anzahl Displays maximal herstellen - derzeit durchschnittlich 2, 3 Millionen. Man wird dem iPad also sicherlich bald noch öfter begegnen, denn die Verbreitung nimmt ihren Lauf und Apple ist mittlerweile Spitzenreiter, was die Logistik gewaltiger zeitgleicher und noch dazu weltweiter Absatzmengen betrifft.

Ich selbst bestellte mein iPad mit 64 GByte Speicher, WiFi und UMTS, welches das größte und leider auch teuerste Modell ist, am 1. Juni und mir wurde durch Apple prophezeit, dass ich vielleicht sogar bis in die ersten Juli-Tage warten müsste, bis mein iPad ankommt. Der Termin wurde wenige Tage später aber korrigiert und so konnte ich mein iPad am Sommeranfangstag bereits auspacken, nachdem es gute fünf Tage aus den USA bis nach Deutschland unterwegs war. Zugestellt wurde durch den Logistiker UPS mit der klaren Anweisung, dass nur und einzig der Empfänger das Paket in die Hand bekommt. Nicht der Nachbar, nicht abgestellt in der Garage oder wo auch immer, sondern nur direkt an den neuen iPad-Eigentümer. Trotz eines stolzen Preises wird in Sachen Zubehör kräftig eingespart. Neben dem Apple iPad an sich, befindet sich im zugegeben wieder schick designten Karton nur ein passendes Dock-Connector-USB-Kabel, ein mit 10 Watt stärkeres Netzteil als es dem iPhone oder iPod bei liegt und eine minimalistische Dokumentation, welche kurz durch die Grundfunktionen führt. Wer bislang noch gar kein Apple-Produkt gekauft hat, muss sich nun zunächst das kostenlose Softwarepaket iTunes von Apple herunter laden, das es für Mac- und Windows-Computer gibt. Das iPad eingeschaltet verweigert vorerst jeden Dienst - das Einzige, was es in diesem Zustand kann, ist “füttere mich” zu sagen. Beim iPad sieht das auf dem Display so aus, dass eine Grafik anzeigt, dass man das Gerät per USB mit dem Computer verbinden soll. Folgt man dieser Bitte, wird automatisch iTunes gestartet, das sofort ein unbekanntes Apple-Gerät erkennt und daher seinen Einrichtungsassistenten startet, dessen Anweisungen man einfach folgt und einige Fragen beantwortet. Ein Zugang wird für Apple-Neulinge mit Adressdaten und Bezahlinformationen für eventuell spätere Käufe eingerichtet. Um ein iPad zu erkennen, muss iTunes ab der Version 9.2 installiert sein. Das Programm hält sich allerdings ohnehin selbständig auf aktuellem Stand, sofern man die Einstellungen hierzu nicht geändert hat. Falls auf dem iPad ein älteres Betriebssystem installiert ist, als bereits bei Apple online verfügbar, bietet iTunes außerdem noch an, auch die aktuelle Version herunter zu laden und auf das iPad zu installieren. Das alles läuft automatisch ab, bis man abschließend noch gefragt wird, ob man Hilfsmittel auf dem iPad aktivieren lassen möchte. Dies kann beispielsweise eine Vergrößerungssoftware Zoom sein, die Invertierung des Bildschirms für Blendempfindliche oder auch der integrierte Screenreader VoiceOver auf dem iPad. Wird hier nun also im Einrichtungsassistent auf dem Computer ausgewählt, dass man den Screenreader benötigt, spricht im selben Moment auf dem iPad wie von Geisterhand die recht angenehme deutsche Stimme von Yannick. Wer in anderen Sprachen mit dem iPad arbeiten will oder sogar zwischen Sprachen oft wechselt, muss sich ebenfalls um nichts kümmern - es sind bereits alle gängigen Sprachen auch mit VoiceOveiPadsr verfügbar. Wir müssen uns also keinerlei sehende Hilfe zur Inbetriebnahme des iPads suchen. Kommt der blinde Anwender mit der chaotischen iTunes-Programmoberfläche zurecht, kann er das iPad komplett eigenständig aktualisieren, installieren, registrieren und auch seine benötigten Hilfsmittel aktivieren. VoiceOver spricht und das iPad kann vom Computer getrennt werden. Der Akku war zumindest in meinem Fall bereits durch Apple vollständig aufgeladen. Wer keinen Computer hat oder ein Betriebssystem verwendet, für das es kein iTunes gibt, der muss sein iPad derzeit noch in einem Apple-Store oder aber bei einem Apple-Vertragspartner vor Ort kaufen. Ein Apple-Mitarbeiter wird das Gerät dann fertig und individuell einrichten und auch eine erste Einweisung geben. Später werden sicherlich auch wieder Versandhändler nach ziehen, die wie beim iPhone auch das iPad bereits einschaltbereit liefern können. Auch Interessenten mit schwacher Internetanbindung ohne DSL müssen bedenken, dass dem iPad keine Installations-CDs bei liegen und das benötigte iTunes-Programmpaket gute hundert Megabyte groß ist. Für Onlineanwender mit altem Analogmodem oder ISDN-Leitung eine echte Hürde, auch wenn man natürlich bei den Apple-Händlern kostenlose CD ordern kann. Wer sich in dieser Richtung nicht vorbereitet hat, darf sich erst später über sein neues Gerät freuen, nachdem er irgendwie ein iTunes organisiert hat. Die Geräte-Aktivierung an sich geht zügig und ohne Probleme von statten. Eine Verbindung zu einem iTunes-Account ist für den Download von AppStore Software ebenfalls zwingend erforderlich, auch wenn ein Großteil der Programme kostenlos angeboten wird. Wer seine Daten der Kreditkarte nicht preisgeben möchte, der kann einen iTunes-Gutscheincode verwenden und nach dem Prepaid-Verfahren die Apps später dann auch kaufen. Prepaid-Karten kann man in Tankstellen und diversen Lebensmittel- und Elektronik-Discountern einfach kaufen. Alle heruntergeladenen Programme werden als Button-Symbol auf dem Desktop abgespeichert. Über das berührungsempfindliche Display können dann einzelne Programme gestartet werden. Einige Programme ermöglichen bei bestehender Internetverbindung eine Benachrichtigungsfunktion, welche mit einem kleinen Symbol am Icon-Rand auf Updates oder Neuigkeiten hinweist, was auch über den VoiceOver-Screenreader mit vorgelesen wird. Diese Markierungen können auch zeitgleich Zähler sein. Beispielsweise hat das Mail-Symbol üblicherweise einen Zähler integriert, der die aktuelle Anzahl noch nicht gelesener E-Mails anzeigt. Auch der Zähler wird selbstverständlich anständig von VoiceOver vorgelesen. Man muss also nicht immer erst ein Programm starten um dann darin zu überprüfen, ob es Neuigkeiten wie neue Nachrichten, neue Podcast-Episoden oder andere wichtige Informationen gibt.

Auf dem iPad läuft bis zum Herbst 2010 noch iOS in der Version 3.2 und wird dann kostenlos und ohne Installationsaufwand auf iOS4.x aktualisiert. Das Betriebssystem aktualisiert sich auf mobilen Apple-Geräten auf Wunsch vollständig automatisch. Der Anwender wird lediglich bei Verfügbarkeit informiert und gefragt, ob er die neue Version installiert haben möchte. Wird diese Frage positiv bestätigt, erstellt iTunes zuerst ein Backup aller Programme, Einstellungen und Daten, lädt dann aus dem Internet die neue Firmware, installiert Diese dann und installiert im Anschluss nahtlos die Programme und kopiert alle Einstellungen und Daten wieder zurück. Bei den mobilen Apple-Geräten hat man nicht selten das Gefühl, mit einem größeren Firmwareupdate, wie auch der Sprung von einer Dreier-Version zu iOS4 einer ist, kostenlos ein komplett neues und aktuelles Gerät in die Hand zu bekommen ohne die Nachteile, mit seinem Datenbestand wie Kontakten, Einstellungen und Kalendereinträgen wieder bei Null anfangen zu müssen. Ein Firmwareupdate ist daher immer eine klare Empfehlung.

Der neue A4-SoC-Prozessor im iPad macht dem Flundercomputer mächtig Dampf. Die Programme starten innerhalb einzelner Sekunden und sind teils sofort nach dem Antippen des Programmsymbol einsatzbereit, was bei der Arbeit mit dem iPad wirklich Freude bereitet. Den Unterschied noch zu einem iPhone 3GS bemerkt man jedoch erst so richtig, nachdem man über fünfhundert Programme installiert hat. Ab dann dauern beispielsweise Bootvorgänge oder Suchanfragen auf einem 3GS spürbar länger, wo das iPad immer noch relativ unbeeindruckt so schnell wie nach dem ersten Einschalten diese Arbeiten erledigt.

Die Onscreen-Tastatur wird bei Eingaben automatisch im unteren Bildschirmbereich eingeblendet. Im Querformat ist ein komfortables Zehn-Finger-Schreiben auch für Blinde mit VoiceOver sehr gut möglich. Wer dennoch mit virtuellen Tastaturen seine Bedenken hat, hat mehrere verschiedene Möglichkeiten, um auch Hardwaretastaturen am iPad zu benutzen. Die eleganteste Möglichkeit dürften hierbei sicher kabellose Tastaturen sein, die recht einsteigerfreundlich per Bluetooth mit dem iPad verbunden werden. Empfehlenswert ist auch eine Dockingstation mit integrierter und sehr hochwertiger Tastatur, die ebenfalls von Apple als Zubehör angeboten wird. Hier wird dann das iPad leicht schräg wie ein Monitor vor die Tastatur in den Dock-Connector gesteckt. Der Anwender sitzt nun vor einer vollformatigen Tastatur samt Display dahinter, ähnlich, wie bei einem Notebook mit dem Unterschied, dass man das Display eben einfach auch wieder abziehen kann. Wem diese beiden Varianten zu teuer sind, wird sich darüber freuen können, dass es wiederum auch von Apple im Zubehör das so genannte Camera-Connectionkit gibt. Dies besteht aus zwei Adaptern, die in den Dock-Connector des iPads gesteckt werden und dann einerseits ein Kartenlesegerät für typische Speicherkarten von Digitalkameras bereit stellen und andererseits auch noch einen USB-Anschluss anbieten, der zwar eigentlich zum direkten Anschluss von Digitalkameras gedacht ist, der jedoch auch HID-konform arbeitet und somit auch mit einfachsten Eingabegeräten zurecht kommt. So lässt sich hierüber also eine ganz normale herkömmliche USB-Tastatur am iPad verwenden. Zu beachten ist hierbei lediglich, dass Applegeräte eine leicht abgeänderte Tastenbelegung haben. Schließt man eine Windows-Tastatur an, befindet sich beispielsweise das @-Zeichen nicht mehr wie aufgedruckt auf der Q-Taste, sondern Appleüblich auf der L-Taste. Im Internet findet man diverse Tastenbelegungstabellen und Tastaturlayouts, so dass man sich informieren kann und sich schnell an die wenigen anderen Tastenbelegungen gewöhnt. Das Camerakit ist mit 29 US-Dollar für Appleverhältnisse recht preisgünstig und für Vielschreiber sicher eine gute Investition. Wer etwas mehr ausgeben möchte, sollte ruhig zu einer originalen Appletastatur greifen, ob nun per Dockingstation oder Bluetooth verbunden, da diese Tastaturen wirklich hervorragend verarbeitet sind und ihren Preis durchaus wert. Auch die kleine Hürde unterschiedlicher Tastaturlayouts fällt damit weg und die Sondertasten zur Ansteuerung der iPod-Funktionen des iPads funktionieren auf jeden Fall, was bei einer Windows-Tastatur nicht zwingend der Fall sein muss.

Eine preisliche Unverschämtheit ist das Apple iPad Case meiner Meinung nach. Beim Auspacken fühlt es sich zunächst wie eine mit Mikrofaserstoff bezogene Pappe an und wird tatsächlich auch gefaltet. Zwar ist das iPad dadurch recht gut vor Kratzern geschützt und vor allem ist das dünne Case so konzipiert, dass man damit das iPad vertikal aufrecht stehend, horizontal leicht angeschrägt zum ansehen von Filmen stellen kann und auch liegend leicht schräg vor sich hinlegen kann. Aber das Gefühl, für 39 Euro einen Pappkarton gekauft zu haben, bleibt erst einmal bestehen. Darauf verzichten möchte ich nicht, aber der Preis ist dennoch nicht gerechtfertigt. Für nur weitere zehn Euro gibt es deutlich hochwertigere iPad-Cases aus Echtleder von anderen Herstellern. Das Apple Keyboard-Dock schlägt übrigens mit 69 Euro zu Buche und soll seinen Preis allemal wert sein. Um sich Fotos und Videos auf größeren Bildschirmen wie Fernseher, Monitor oder Projektor ansehen zu können, gibt es den VGA-Dock-Adapter für 29 Euro. Natürlich gibt es noch weiteres Zubehör im Apple Store und besonders viel von anderen Herstellern.

Die Verarbeitung des iPads ist wirklich erstklassig und besteht aus wertigen Komponenten. Die Rückseite besteht aus Aluminium und hat beim UMTS-Modell noch oben einen kleineren Kunststoffteil integriert, um den integrierten Antennen für 3G und GPS eine Chance zum ordentlichen Empfang zu geben. Der Rahmen ist aus Edelstahl samt seiner Bedientasten für die Lautstärke, der Fixierung der automatischen Bildschirmausrichtung und der Standby-Taste. Der Bildschirm wandert in ungelocktem Zustand immer mit, egal wie man das iPad hält. Oben ist also immer oben und unten immer unten unabhängig vom Halten des iPads. Im Gegensatz zum iPhone und iPod Touch bewegt sich wirklich alles mit, auch der Desktop. Der vom iPhone bekannte Knopf zur Stummschaltung des Lautsprechers wich dem Bildschirmlock-Knopf und wird nun durch kurzes gedrückthalten der Leiser-Taste simuliert. Der Lautsprecher ist für seine geringe Abmessung hervorragend und liefert ordentlichen und lauten Klang ohne zu verzerren. Apple benutzt hierbei das komplette iPad-Gehäuse als Resonanzkörper für den Bassreflex, so dass das ganze iPad die Bässe leicht in der Hand vibrieren lässt, was ein interessantes Erlebnis der Soundwiedergabe ist. Sound insbesondere aus Spielen geben dadurch ein haptisches Feedback und auch Musik wird im wahrsten Sinn des Wortes fühlbar mit dem iPad in der Hand. Unten und oben befindet sich je ein Mikrofon wobei das Obere die Funktion einer Rauschreduktion übernimmt und recht gute Aufnahmeergebnisse dadurch abliefert. Im AppStore gibt es zahlreiche Soundaufnahme-Programme teils mit schon professionellen Funktionen und samt anschließender Nachbearbeitung der Aufzeichnung direkt auf dem iPad. So lassen sich beispielsweise auch Konferenzen und Vorträge in großen Räumen und in einem Saal in brauchbarer Qualität mitschneiden. Eine Kamera hat das iPad leider nicht, so dass beispielsweise eine der diversen OCR-Texterkennungen im AppStore auf von anderer Hardware fotografierte und dann auf das iPad übertragene Dokumente zurück greifen muss. Das Multi-Touch-Display ist von sehr guter Qualität und auch für Sehbehinderte mit Sehrest recht groß, gut ausgeleuchtet und kontrastreich. Jederzeit lässt sich der komplette Bildschirm invertieren, was für Blendempfindliche ein wahrer Segen ist. Für Sehbehinderte wie mich mit einer Retinitis Pigmentosa bei geringem Sehrest scheint das iPad wie ein Allzweckhilfsmittel zu sein, das speziell für uns entwickelt wurde. Großer kapazitiver Bildschirm auf dem man direkt mit den Fingern das bedient, was man bedienen möchte - kein Gesuche nach einem Mauspfeil. Stufenlos vergrößerbarer Bildschirmausschnitt einfach durch Spreizen und wieder zusammen führen zweier Finger auf dem Bildschirm. Zusätzlich durch verschiedene Doppeltippgesten abgestufte schnelle Vergrößerungen und Dank der integrierten Zoomvergrößerung überall durch Doppeltippen mit drei Fingern den aktuellen Bildschirm schnell mal eben vergrößert und wieder in den normalen Modus zurück geschaltet. Und wird der Sehrest einmal kleiner oder man möchte sich einfach nur mal bequem längere Texte im Internet, in E-Mails, in Dokumenten oder sogar komplette Bücher im virtuellen iBooks-Regal vorlesen lassen, schaltet man binnen Sekunden den integrierten und gut verständlichen Screenreader VoiceOver hinzu. Eine Grundausstattung an Software ist seitens Apple bereits einsatzbereit installiert, ob nun Medienplayer zur Videowiedergabe, der iPod-App die das iPad in den vollwertigen bekannten Medienplayer verwandelt, Adressbuch, deren Einträge beispielsweise bei den Geburtstagen sich auch gleich in den ebenfalls vorhandenen und funktionsreichen Kalender integrieren kann oder die Weltzeituhr mit einem Wecker und weitere nützliche Apps stehen sofort zur Verfügung.

Das iPad eignet sich durch die iBook-App fantastisch zum Bücher lesen. Und das auch für Sehbehinderte und Blinde in allen Graden ihrer Behinderung. Mir persönlich konnte das iPad endlich wieder das Lesen von Büchern ermöglichen. Die Invertierung schaltet mir die Buchseiten von dem weißen Papier mit schwarzer Schrift auf Knopfdruck auf weiße Schrift mit schwarzem Hintergrund. Die verwendete Schriftart und Schriftgröße kann ich mir vollkommen selbst anpassen, bis ich das Buch komfortabel mit meinem Sehrest lesen kann. Durch meinen zusätzlichen Nystagmus wird das Lesen längerer Bücher dann trotzdem noch zu anstrengend und ich kann mir das Buch auch von VoiceOver vorlesen lassen. Im iBook-Store gibt es eine unübersehbare Anzahl völlig kostenloser Bücher, die größtenteils durch das Gutenberg-Projekt möglich wurden. Hierbei handelt es sich oft um Klassiker, die man sich einfach gerne einmal wieder anschaut wie beispielsweise auch den Struwelpeter oder Max und Moritz, deren Streiche man als Kind schon gern gelesen hat. Weitere kostenpflichtige Bücher zu unterschiedlichsten Themen gut in Rubriken oder auch nach Preis oder Datum sortiert befinden sich im iBook-Store. Ein Fingertipp auf das “Gratis"- oder das Preisschild gefolgt von der Eingabe seines iTunes-Kennwortes lädt das Buch in ein paar einzelnen Sekunden herunter und sortiert es an oberste Stelle in ein persönliches virtuelles iBook-Regal ein und kennzeichnet es noch mit einem “Neu"-Banner auf dem Buchdeckel, um daran zu erinnern, was man noch nicht gelesen hat. Ein Fingertipp auf ein beliebiges Buch im Regal öffnet das Buch und wenn schon mit dem Lesen begonnen wurde, öffnet sich das Buch an der letzten Stelle. Es können zudem Lesezeichen gesetzt werden. Sämtliche Lesezeichen und Lesepositionen aller Bücher werden über iTunes mit synchronisiert. Beginne ich also abends im Bett ein Buch und nehme mein iPhone am nächsten Tag mit und öffne dort dann das Buch, so lande ich auch dort exakt wieder an der Stelle, wo ich die Lektüre des virtuellen Buches am Abend zuvor auf dem iPad beendete. iBooks macht alle im iBook-Store erhältlichen Bücher also barrierefrei, so dass das iPad das perfekte Gerät für Leseratten schon jetzt ist und mit der Zeit immer mehr wird, da das Interesse der Verlage sehr groß ist, die eigenen Bücher auch auf dem iPad anzubieten. Die Preise sind üblicherweise etwas günstiger als die gedruckten Ausgaben.

Auch Kino und Fernsehen macht das iPad mobil. Egal ob über iTunes eigene Videos auf das iPad synchronisiert werden oder man seinen Kinofilm oder seine Lieblings-TV-Serie über die iTunes-App auf dem iPad direkt und enorm komfortabel mit zwei-drei Fingertippern lädt, dass iPad besticht durch sein sehr gutes Display und kann auch Full-HD-Inhalte in Perfektion anzeigend abspielen. Der iTunes-Store bietet eine unüberschaubare Anzahl von Medien aller Art. Kinofilme, TV-Serien sowohl aus Deutschland als auch in anderen Sprachen, Musikvideos, Video- und Audio-Podcasts natürlich kostenlos, Musik in Einzeltiteln oder kompletten Alben ladbar, Hörspiele und Hörbücher ... alles ist griffbereit und mit wenigen Fingertippern und je nach Internetanbindung sofort geladen oder in Echtzeit gestreamt. Filme können geliehen oder auch gekauft werden. Diverse deutsche Fernsehsender bieten viele ihrer Sendungen als kostenlosen Videopodcast an. Zusätzliche Apps im AppStore schicken den TV-Sender oder auch eigene Aufzeichnungen vom Computer direkt auf das iPad. Und erstklassige Apps wie AirVideo machen jeden Computer zu einem Video-Server, von dem aus man direkt und von überall zugreifend Videos auf dem iPad gestreamt ansehen kann, so dass der interne Speicher des iPads gar nicht mehr eine so große Rolle spielt, sondern die Speichergrenze nur noch durch die Anzahl der Computer und die Kapazitäten derer Festplatten das Limit setzt. Auch Internet und E-Mail beherrscht das iPad wirklich vorbildlich, egal ob nun sehend oder über VoiceOver bedient, der diverse Gesten bereit stellt um dem blinden Anwender eine einfache Navigation auf dem iPad zu ermöglichen und in den Elementen vor und zurück zu springen, oder Texte Zeichen, Zeilen oder Absatzweise vorlesen zu lassen. Zudem kann jederzeit mit dem Finger auf dem Touchscreen der ganze Bildschirminhalt systematisch erkundet werden. VoiceOver liest in Echtzeit direkt vor, was sich gerade unter dem Finger auf dem Bildschirm befindet. Wer noch brauchbaren Sehrest hat, kann sehr komfortabel über sein iPad auf beliebigen Computer schalten mit einer der zahlreichen Remotedesktop-Lösungen im AppStore. Ob nun kostenlose Programme wie TeamView oder LogMeIn oder Telnet und VNC-Clients, oder ob man ein paar Münzen für professionellere Lösungen ausgeben möchte. Dadurch, dass der Bildschirm des Computers, auf den man sich gerade aus der Ferne geschaltet hat, iPad-typisch frei zoom- und invertierbar ist und man den Mauspfeil direkt mit dem Finger bewegt, lässt sich teils auf dem iPad sehbehindert besser arbeiten, als auf dem Computer direkt wenn er an einem zu kleinen Monitor angeschlossen ist. Programme zur Fernwartung und der Arbeit aus der Ferne an anderen Computer stehen im AppStore in Hülle und Fülle in allen Preislagen zur Verfügung und bieten teils wirklich professionellen Funktionsumfang. Mit Programmen wie AirDisplay lässt sich ein Mac- oder Windows-PC kabellos auf dem iPad benutzen - das iPad wird hierbei also zum Monitor für den im WLAN-Netz befindlichen Computer. Mit FTPOnTheGo gibt es beispielsweise auch einen FTP-Client samt Serverfunktion, den man auch unter Windows-Systemen in dem Leistungsumfang bei trotzdem komfortabler Bedienung vergeblich sucht. Ganz klar - wer das iPad nicht ernst nimmt und es als Spielerei abtut, unterschätzt den kleinen Tabletcomputer bei weitem. Von Apple direkt steht ein an das iPad angepasstes iWorks-Officepaket zur Verfügung, das in seine Einzelkomponenten aufgeteilt wurde, damit Anwender sich nur die Anwendungen installieren können, die sie dann auch benutzen möchten, ob nun Textverarbeitung, Tabellenkalkulation oder Präsentationssoftware. Darüber hinaus sind im AppStore natürlich auch unzählige Officelösungen anderer Entwickler verfügbar, die teils kompatibler zu den Dateien der Microsoft-Officeprogramme sind.

Der AppStore ist eine unerschöpfliche Softwarequelle für das iPad. Über zwanzig tausend Apps gibt es bereits nur zwei Monate nach der Markteinführung des iPad in Deutschland, die speziell für das iPad entwickelt wurden. Insgesamt geht der AppStore auf seine dreihundert Tausend Programme zu, die zu einem großen Teil kostenlos sind oder nur 79 Cent kosten. Durch das neue werbefinanzierte iAd-System, das Apple Anfang Juni vorstellte, werden voraussichtlich immer professionellere Programme kostenlos oder sehr preiswert sein, da die Entwickler ihre Einnahmen aus anderer Quelle von großen Werbepartnern erhalten können. Ich selbst habe mittlerweile um die siebenhundert Programme auf meinem iPhone und somit auch iPad installiert, da jedes Programm immer automatisch für alle mobilen Applegeräte in der Familie zur Verfügung steht und ich das iPhone schon etwas länger benutze. Nach meiner bisherigen Erfahrung ist durchschnittlich etwa ein Drittel meiner Programme mit dem VoiceOver-Screenreader bedienbar. Das sind bereits über zweihundert mit Screenreader bedienbare Programme auf meinem iPhone und iPad. Auf den AppStore übertragen würde dies bedeuten, dass es über sechs Tausend Programme speziell an das iPad angepasst gibt, die mit VoiceOver genutzt werden können. Da alle iPhone-Programme auch auf dem iPad ausgeführt werden können, bedeutet dies runde hundert tausend Screenreader-bedienbare Programme. Hinzu kommen barrierefreie Bezugmöglichkeiten von Medien aller Art und eine schon jetzt gewaltige Anzahl an elektronischen Büchern im iBook-Store - das Meiste davon völlig kostenlos. Auch Wochen- und Tageszeitungen und Magazine haben es natürlich bereits auf das iPad geschafft. Hinzu gesellen sich hundert tausende von Internetradiosendern innerhalb unzähliger Radioapplikationen die zu einem großen Teil ganz hervorragend mit VoiceOver bedienbar sind. Ob nun eine riesige Senderzahl über die Shoutcast-App, oder konzentrierter auf deutschsprachige Sender in der Radio.de-App, besser vorausgewählter Laut-App mit vielen Hintergrundinformationen, Radio-Apps mit Aufnahmemöglichkeit oder dem individuellen Radioprogramm über die Last.FM-App. Und wer es unkomfortabler möchte, spielt die Streams natürlich auch einfach direkt von Webseitenangeboten. iPhone-Apps haben für Sehbehinderte auf einem iPad sogar Vorteile. Durch die zweifache Vergrößerung des iPhone-Bildschirms auf dem iPad werden die Bedienelemente stark vergrößert und wirken, als würde man ein iPhone unter einer großen Lupe betrachten. Für Adleraugen nur ein Notbehelf - für Sehbehinderte eine fantastische Vergrößerung, die zudem auch noch Geld sparen hilft, da Programme für das iPhone üblicherweise noch preisgünstiger sind als ihre angepassten Varianten für das iPad.

Stellt man sich die anfängliche Frage der iPad-Nutzbarkeit für Sehbehinderte und Blinde noch einmal, kann man darauf nur mit einem beherzten Ja antworten. Das iPad ist ein Multimedia-Talent, macht Zeitung und Bücher barrierefrei zugänglich unabhängig vom Grad der Behinderung. Ab iOS4 lassen sich sogar weit über dreißig Braillezeilenmodelle direkt an das iPad koppeln und da auch drei verschiedene Varianten zur Verfügung stehen, eine Hardwaretastatur anzuschließen, fällt auch die Hürde der virtuellen Tastatur weg, die manche blinde Anwender immer noch äußern. Die gute Klangqualität und das gestochen scharfe Display machen Spaß im Umgang mit dem Tablet und die verschiedenen Hilfsmittel und die Einrichtung ohne sehende Hilfe, machen das iPad meiner Meinung nach zu einem idealen mobilen Begleiter für blinde Anwender. Für Sehrestler eventuell sogar mit Blendempfindlichkeit ist das iPad sogar wie geschaffen. Der Akku hält über zehn Stunden und je nach dem, was man mit dem iPad anstellt auch deutlich länger.

Leistet sich das iPad denn gar keine Schwächen? Doch, selbstverständlich - es gibt kein perfektes Gerät für Alle. Das nach außen sehr abgekapselte Betriebssystem stört sicherlich den Einen oder Anderen. Wer die Risiken eines Jailbreak's kennt, kann diesen Nachteil beheben. Das iPad, gerade in der UMTS-Variante ist zwar leichter als jedes Netbook aber macht sich dennoch schwer in der Hand, so dass das Lesen von Büchern oder andere längere Anwendungen des Tablets dazu drängen, das Gerät irgendwie anders hinzulegen statt es dauerhaft frei in den Händen zu halten. Der edle Alu-Rücken des iPads drängt sorgsame Anwender schnell dazu, sich ein Schutzcase zu kaufen, da schon kleinste Sandkörnchen auf dem Tisch kleine Kratzer in den empfindlichen Gehäuserücken gravieren. Die hochwertige Glasfront besteht aus sehr stark gehärtetem Glas, das zwar nicht zerkratzt, dafür aber spiegelt und jeden Fingerabdruck archiviert, bis man mit beliebigem Tuch drüber wischt. Durch eine spezielle Beschichtung des Glases genügt allerdings schon der einfach Ärmel des Pullovers, um das Display wieder in den fleckfreien Neuzustand zurück zu versetzen. Diverse Selbstverständlichkeiten wie Multitasking zur zeitgleichen Ausführung mehrerer Programme, auch wenn sie nicht von Apple sind, samt Taskmanager und auch das erstellen und Einsortieren der Programmsymbole in Verzeichnisgruppen hält erst in einigen Wochen mit iOS4 Einzug auf das iPad. Scannen und Drucken von Bildern und Dokumenten funktionieren immer nur über spezielle Lösungen und Hardware. Um das iPad mit Medien zu füllen, ist immer noch iTunes (oder ein Jailbreak, falls man unbedingt auf iTunes verzichten möchte) nötig. Zur ersten Einrichtung, für Backups oder zur Datensynchronisation muss man das iPad immer noch unzeitgemäß per Kabel mit dem Computer verbinden.

Fazit: Sehbehinderte werden mit dem iPad ihre größte Freude haben. Manche Tätigkeiten wie das Lesen von Büchern werden erst mit dem iPad wieder alltäglich und normal. Internet, E-Mail und Multimedia liegen immer sofort griffbereit zur Hand - kein lästiges Starten des Computers mehr, keine dauernden Updateorgien des Betriebssystems oder von Antivirenlösungen, die das iPad durch sein abgekapseltes Betriebssystem nie benötigen wird. Echtzeit-Zugriff auf eine unfassbare Anzahl von Medien aller Art und Programme, die Funktionen bereit stellen und insbesondere von Blinden auf keiner anderen Plattform so komfortabel genutzt werden können. Keine zusätzlichen Kosten um die Bedienung an seine Behinderung gerecht anpassen zu können. Das iPad ist wie geschaffen für Sehbehinderte und Blinde und dadurch ganz klar eine Empfehlung wert.

Technische Spezifikationen des Apple iPad

- Apple A4 CPU (1 GHz; L2-Cache: 640 KB)
- 9, 7-Zoll Multi-Touch Display (1024x768 Pixel, 132 ppi)
- 16 GB, 32 GB, 64 GB Flash-Laufwerk (je nach Modell)
- WIFI (Wireless LAN) Draft a/b/g/n
- UMTS / HSDPA Modul (je nach Modell)
- Bluetooth 2.1 + EDR
- Beschleunigungs- & Umgebungslichtsensor
- Ortungsfunktion via AGPS, Digitaler Kompass
- 30-poliger Dock-Anschluss, 3, 5mm Klinke Audio-Port
- integrierter Lautsprecher, Mikrofon
- Micro-SIM-Slot (je nach Modell)
- Preis: 499 Euro bis 799 Euro

Kaufentscheidung - Welches iPad ist das Richtige für mich?

Die Beantwortung diese Frage hängt einzig von Anwenderverhalten ab. Möchte man lediglich das Tablet an sich nutzen und weniger ständig seine Sammlung an Musik, Hörbüchern oder Videofilmen dabei haben. Genügt das iPad mit 32 GByte Platz oder sogar mit nur 16 GByte vollkommen. Die Apps sind nicht besonders groß und belegen kaum Platz mit Ausnahme von Navigationsprogrammen samt Kartenmaterial und aufwändig produzierten 3D-Spielen. Wer Navigationssoftware nutzen möchte (auch hier gibt es mehrere Programme, die mit Screenreader bedienbar sind), muss leider zur teureren UMTS-Variante des iPads greifen, weil nur dort auch gleichfalls der GPS-Empfänger integriert ist. Wer viel unterwegs ist, greift sicher ebenfalls lieber zu der UMTS-Variante des iPads. Hier kommt dann seitlich in das Gehäuse eine MicroSIM hinein, die von fast allen Netzanbietern Deutschlands bereits angeboten wird. Die MicroSIM ist technisch mit der bisher handelsüblichen SIM in den Handys identisch und unterscheidet sich lediglich im Format. Es wurde auch das letzte bisschen Plastik um den eigentlichen Chip einer Standard-SIM weg gelassen, so dass nur noch der elektronische Chip übrig bleibt. Es gibt im Zubehörhandel außerdem Stanz-Zangen, um aus normalen SIM-Karten MicroSIM's selbst zu machen und SIM-Adapterrahmen, um eine MicroSIM auch wieder in ein normales Handy einlegen zu können. Die Preise des iPads bewegen sich zwischen rund fünfhundert und achthundert Euro, wobei Apple die Geräte dann kostenlos aus den USA liefert. Wenn der Preis gar keine Rolle spielt und man über keinen brauchbaren Sehrest verfügt, kann man alternativ auch zum neuen iPhone 4 greifen, da sich die Hardware ähnelt und das Betriebssystem identisch ist. So bekommt man dieselbe Technik und darüber hinaus noch mehr Funktionen in einem handlichen Hosentaschenformat und vermisst nichts, da man auf das große Display dann gut verzichten kann. In dem Fall bedeutet dies lediglich deutlich kürzere Akkulaufzeiten, da im iPad ein beinahe Gehäusegroßer Akku verbaut ist, der in ein iPhone ähnlicher Technik natürlich nicht passt. Zudem haben auf dem iPad einige Benutzeroberflächen mehr Platz und müssen nicht über mehrere Bildschirme verteilt werden. Dennoch ist für vollblinde Anwender mit dem nötigen Kleingeld ein iPhone 4 nicht selten die bessere Wahl, da man dieses Gerät wirklich ständig bei sich tragen kann und nicht ein iPad in Rucksack oder Tasche verstaut mit sich herum tragen muss.

Preise:

iPad WiFi mit 16 GByte Speicherkapazität: 499 Euro.
iPad WiFi mit 32 GByte Speicherkapazität: 599 Euro.
iPad WiFi mit 64 GByte Speicherkapazität: 699 Euro.
iPad WiFi + UMTS mit 16 GByte Speicherkapazität: 599 Euro.
iPad WiFi + UMTS mit 32 GByte Speicherkapazität: 699 Euro.
iPad WiFi + UMTS mit 64 GByte Speicherkapazität: 799 Euro.

Weitere Informationen beim Hersteller im Internet auf:

www.apple.com/... (gekürzt)

TuKSuB, das steht für Technik und Kommunikation für Sehbehinderte und Blinde. Der Blog unter www.TuKSuB.de ist die Ergänzung zur TuKSuB-Mailingliste: TuKSuB-subscribe@as-2.de, unseren TuKSuB-Twitter-News: twitter.com/... (gekürzt) und der TuKSuB-Podcastserie.

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# 9.9 TuKSuB. Navigon MobileNavigator für blinde Fußgänger

Die mobile Navigationslösung MobileNavigator von Navigon habe ich schon einmal empfohlen insbesondere als eine der besten und umfangreichsten Navigationen für blinde Reisende. Das Programm ist vollumfänglich sehr gut mit dem VoiceOver-Screenreader des iPhones bedienbar und kommt mit stets aktualisiertem Navteq-Kartenmaterial für zehn europäische Länder oder einer normalerweise etwas teureren Variante für ganz Europa. Leider entschied sich Navigon kurz nach meiner Präsentation im COMMI-Podcast (http://commi.podcast.blindzeln.de) für eine Änderung innerhalb eines Updates, die für blinde Anwender ein Rückschritt bedeutete. So entfernte der Hersteller die Sprachansagen im Routenprofil für die Fußgängernavigation. Die Software wendet sich natürlich nicht speziell an blinde Anwender und sehende Fußgänger halten ihr iPhone beispielsweise in der Innenstadt in ihrer Hand und möchten vielleicht nicht, dass die Navigationsansagen andere Passanten stören, zumal die Anweisungen bei der heutigen GPS-Genauigkeit auch nicht immer exakt genug sind, um bei nur wenigen Metern auseinander liegenden Fußwegen verlässliche Ansagen zu machen - jedenfalls nicht, wenn man sehend unterwegs besser auf dem Display die Karte samt Straßennahmen und Routenmarkierung ablesen kann. Für blinde Anwender war damit aber die für Fußgänger optimierte Routenberechnung nicht mehr als solches sinnvoll nutzbar. Wer etwas geschickter seine Fußgängernavigation über die Wegbeschreibung in den Optionen mit VoiceOver auslesen ließ, konnte sich damit behelfen, da die beschrittenen Wegstreckenteile aus der Liste automatisch entfernt werden. Eine Ansage, wie “biegen Sie jetzt rechts ab ...” war auf diese Weise aber ebenfalls nicht mehr möglich. Alternativ mussten blinde Reisende also in das Fahrrad-Routenprofil wechseln. Hier wurden die Ansagen wieder von der Software gesprochen: “Biegen Sie jetzt rechts ab in die alte Dorfstraße". Doch in einigen Fällen wurden in diesem Routenprofil andere Routen berechnet, die für Fahrradfahrer eben besser geeignet waren, um am schnellsten an das Ziel zu kommen. Kürzere Trampelpfade, die sehende Fußgänger im Fußgängermodus angezeigt bekamen, wurden jedoch im Fahrradprofil teilweise nicht in die Wegberechnung einbezogen. Der blinde Fußgänger hatte im Fahrradroutenprofil also im schlimmsten Fall einen unnötigen Umweg in Kauf zu nehmen. Zahlreiche blinde Anwender und natürlich auch wir von TuKSuB haben daraufhin Navigon kontaktiert, um den Hersteller darüber in Kenntnis zu setzen, dass seine Software gern und oft von blinden Anwendern seiner sehr guten Zugänglichkeit wegen verwendet wird und nun durch die fehlenden Ansagen im Fußgängermodus dieses wichtige Routenprofil seit dem Update nicht mehr nutzen konnten. Navigon versprach Abhilfe, konnte jedoch zu dem Zeitpunkt keinen Termin nennen, ab wann die Änderungen in ein Update fließen. So gingen zunächst noch einige Updates ins Land mit vielen neuen Funktionen, ständig erneuertem Kartenmaterial, ja für Anwender der D-A-CH-Version kamen dann auch noch kostenlos die Karten der EU10-Version hinzu, aber der Fußgängermodus blieb den blinden Navigon-Anwendern weiterhin verschlossen - sie mussten alternativ den Fahrradmodus verwenden. Mit dem jüngsten Update der MobileNavigator-Serie (es gibt zusätzlich zur kostenlosen Select-Edition, der EU10 - ehemals D-A-CH-Version, der Europa-Version auch weitere Varianten mit Kartenmaterial aus aller Welt) hat Navigon wieder mächtig Nachschub geliefert. Wieder einmal wurde das komplette Kartenmaterial auf den allerneusten Stand gebracht. Hierfür muss man auf anderen Plattformen wieder extra Gebühren bezahlen - auf dem iPhone war dies hingegen mittlerweile schon das fünfte kostenlose Update sämtlicher Karten, seit ich die Software installiert habe. Hinzu kamen weitere zahlreiche, durchaus nützliche Funktionen, wo ich schon bei Reiseantritt eine Schaltfläche drücken kann, damit am Zielort angekommen die Navigation mir gleich automatisch einen Parkplatz für das Auto sucht und ich sehe sofort auch aktuelle Wetterinformationen des Zielortes eingeblendet und kann die Zielortkoordinaten und Adresse an andere Personen versenden, falls man sich dort verabredet hat und treffen möchte. Mehrere Routenberechnungen werden als Schaltfläche eingeblendet, die unterschiedliche Faktoren berücksichtigen, wie beispielsweise die Tages- oder Jahreszeit. Ob meine Route auf dichtbefahrenen Straßen im Feierabendverkehr verläuft und ich besser eine etwas andere Route nehmen soll, oder ob ich vielleicht dem typischen Ferienverkehr mit seinen Staus aus dem Weg gehen möchte ... Außerdem wurde MobileNavigator nun an das neue Betriebssystem iOS4 angepasst und spricht beispielsweise die Navigationsansagen auch im Hintergrund weiter, auch wenn das Programm nicht geöffnet ist. Die aber für blinde Anwender wichtigste Neuigkeit dürfte der neue Routenprofilmodus “Fußgänger (mit Sprachanweisungen)” sein, womit Navigon auf die Anfragen seiner blinden Anwender nun reagierte. Derzeit gerade aktuell ist die umfangreiche Europaversion mit rund 70 Euro sogar etwas preiswerter, als die EU10-Version mit weniger Kartenmaterial zu rund 75 Euro. Solche Sonderangebote gibt es alle paar Wochen immer wieder, so dass man durchaus viel Geld sparen kann, wenn man die Navigationslösung nicht sofort installieren muss und sich etwas Zeit lässt, während man die Preise im Auge behält. Wer hingegen einen Vertrag beim Netzbetreiber Telekom in Deutschland hat und die dazu gehörende SIM-Karte in seinem iPhone verwendet, kann weit mehr Geld sparen und die völlig kostenlose Select-Edition des MobileNavigators installieren. Diese ist in den Funktionen sehr reduziert, die der Anwender dann einzeln hinzu kaufen kann und das Kartenmaterial wird nur für Deutschland, Österreich, Schweiz und Lichtenstein mit geliefert. Aber den Meisten dürfte dies völlig genügen, um mit dieser mobilen Navigationslösung zum Ziel geführt zu werden. Sehbehinderten Anwendern mit geringem Sehrest, denen die Anzeige auf dem iPhone zu klein sein sollte, können die Software natürlich auch auf einem iPad in der UMTS-Variante einsetzen, da zusammen mit der UMTS-Ausstattung auch ein GPS-Empfänger Einzug hält in das iPad. Dann wird die Anzeige verdoppelt auf dem etwa DIN A4 großem Bildschirm ausgebreitet und die ohnehin großen und kontrastreichen Bedienelemente noch weiter vergrößert. Hinzu kommt die deutlich längere Akkulaufzeit eines iPads mit über zehn Stunden Navigation ohne an eine Steckdose zu müssen. Rundherum die perfektesten Ergebnisse erzielt man auf dem aktuellen iPhone 4, das sich im Test als GPS-Perfektionist erwies. Hier kann die Navigation im Prinzip schon in der Wohnung beginnen, da der hochempfängliche GPS-Empfänger keinen Sichtkontakt zu den Satelliten benötig und nicht einmal in direkter Nähe des Fensters arbeiten muss. Innerhalb von einzelnen Sekunden - meistens sofort - beginnt der GPS-Empfänger die Software mit Positionsdaten zu versorgen. Auch die Genauigkeit des Empfängers ist im iPhone 4 wirklich erstaunlich. Ich nutze seit meinem Nokia Communicator 9210 bereits mobile Navigation auf allen meinen Smartphones, die ich im Laufe der Jahre hatte, oft zusammen mit den besten externen GPS-Empfängern, die in Testmagazinen besonders gelobt wurden, aber eine derart schnelle Positionierung und Genauigkeit bei extrem schlechten Empfangsverhältnissen ist mir zuvor noch nie in der Form begegnet. Ich persönlich halte die MobileNavigator-Lösung auf einem iPhone 4 für das derzeit beste Gespann, dass blinden Anwendern vollen Zugriff auf Navigation ermöglicht. Durch die neu überarbeiteten Kompass-Sensoren und den völlig neuen Gyroskopsensor im iPhone 4 reagiert die Navigation sogar ständig in Echtzeit auf die Ausrichtung des Fußgängers. Die Navigation erkennt also nicht erst wie sonst üblich anhand einer gewissen Geschwindigkeit, in welche Richtung sich der Reisende mit seinem Gerät bewegt, sondern kann in dieselbe Richtung arbeiten, in die der Anwender gerade blickend sein iPhone hält. Der Kartenausschnitt wird in Echtzeit immer angepasst angezeigt. Damit die Sprachanweisungen möglichst exakt auch immer die Straßennamen innerhalb der Richtungsanweisungen mit ansagt, muss die “Standardstimme (TTS)” in den Optionen aktiviert sein. Wer den MobileNavigator bereits installiert hat, sollte unbedingt kostenlos das Update installieren. Wer diese Navigationslösung noch nicht installiert hat, dem sei sie hiermit noch einmal empfohlen. Telekom-Kunden sollten sich zunächst die kostenlose Select-Edition installieren und ausprobieren, ob diese Version nicht bereits vollkommen ausreicht. Wer keine Telekom-SIM-Karte in seinem iPhone hat, sollte einfach im AppStore als Suchbegriff “Navigon” eingeben, dann die Preise der beiden Versionen “EU10” und “Europa” vergleichen und sich dann die gerade Preisgünstigere installieren. Die Software an sich ist völlig identisch und der Unterschied wird allein von der Anzahl mitinstallierter Karten bestimmt. Wer noch gar kein iPhone oder iPad UMTS besitzt aber ohnehin über einen Kauf nachdenkt und nun zudem an dem Thema Navigation interessiert ist, dem möchte ich gerade dann doch eher vom iPhone 3GS abraten und das iPhone 4 empfehlen. Der Unterschied in der Qualität des GPS-Empfangs könnte größer kaum sein. Beim 3GS ist der GPS-Empfang eher schlecht und beim iPhone 4 ist er der Beste, der mir bislang begegnete. Sehrestler mit noch geringem Sehrest sei alternativ das iPad in der UMTS-Variante empfohlen, das mit weit größerer Anzeige und der längsten Akkulaufzeit einen GPS-Empfänger mit bringt, der irgendwo zwischen dem Empfänger im iPhone 3GS und dem Empfänger des iPhone 4 anzusiedeln ist. Mit Sehrest könnte man somit auch andere Navigationslösungen wie TomTom, den Falk-Navigator, NDrive oder CoPilot einsetzen oder natürlich auch völlig kostenlose Navigationsprogramme installieren. Die bestmögliche Navigation scheint aktuell jedoch ganz klar “Navigon MobileNavigator auf dem iPhone 4” zu heissen. Wer übrigens auf anderen Plattformen über die Installation des MobileNavigators nachdenkt, wird hiermit gewarnt. Die Software ist ausschließlich auf den mobilen Applegeräten einwandfrei per Screenreader zu bedienen. Besitzer von Android-, Symbian-, WindowsMobile- oder Blackberry-Geräten müssen zu anderen Programmen greifen, da hier der MobileNavigator nicht per Screenreader bedient werden kann.

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# 10.0 Das kleine Quiz - Die Auflösung

Wir fragten Euch eingangs ...

Woraus sind sehr scharfe Küchenmesser, wenn sie nach Damaszener Art gefertigt wurden?

Richtige Antwort: c) aus gefaltetem Stahl

Der Damaszenerstahl heißt so, weil es in früheren Zeiten eine besondere Fähigkeit syrischer Kunstschmiede war, dieses einzigartige Material herzustellen. Dabei werden bis zu 300 Lagen harter und weicher Stahl feuerverschweißt und hammergeschmiedet. Ziel ist es dabei, die Festigkeit und Zähigkeit der Klingen zu steigern und die typische Maserung zu erhalten, die durch ein Ätzverfahren zutage tritt. Aus Damaszenerstahl sollen auch die Schwerter der Samurai gewesen sein. Allerdings ist er alles andere als rostfrei, für die Spülmaschine absolut ungeeignet und sollte stets gut eingeölt werden.

Jeden Tag ein neues Quiz? Dann kommt doch zu uns in das [WASCHWEIB] mit einer leeren E-Mail an ...

waschweib-subscribe@BLINDzeln.net

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# 10.1 Bis zum nächsten Mal

Herzlichen Glückwunsch, Ihr habt es tatsächlich bis an das Ende des Juli-Newsletters von BLINDzeln geschafft. Hoffentlich haben Euch unsere Themen gefallen - dann lasst es uns gerne einmal wissen, was Euch besonders gut oder auch nicht so gut gefiel. Wir wünschen Euch jetzt weiterhin einen tollen Sommer mit allem was dazu gehört und sind selbst bereits jetzt schon wieder gespannt, was wir Euch im nächsten Newsletter so alles präsentieren können. Bis dahin alles Gute und habt eine schöne Zeit.

Euer Team von BLINDzeln

PS: Unsere einleitende Begrüßung in diesem Newsletter war übrigens auf tamilisch.

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Werbung und Sponsoring bei BLINDzeln?

Unsere Angebote und Preise für Ihre Werbung bei BLINDzeln können per E-Mail jederzeit automatisiert abgerufen werden. Einfach eine leere E-Mail an sponsoring@BLINDzeln.de senden.

Der BLINDzeln-Newsletter wird monatlich an alle BLINDzlerinnen und BLINDzler per E-Mail verteilt und mit wenigen Tagen Verzögerung auf www.BLINDzeln.de im News-Bereich und auf www.nc-mag.de komfortabel verlinkt veröffentlicht. Viele tausend Menschen werden über diese unterschiedlichen Verbreitungswege Monat für Monat unterhalten und informiert.

Das Newsletterteam von BLINDzeln:

Melanie Egerer, Kadir Türkyilmaz, René Linke, Sebastian Dellit, Wolf Zimmer und Cord Hagen ... und vielleicht auch Du? Dann sende uns eine E-Mail an:

jobs@BLINDzeln.de

keine Internetadresse.

Eintrag Nummer 5:

05.07.2010, 21:19

Sebastian Dellit

von und über BLINDzeln

Commi - Podcast Nr. 15 erschienen

Ein weiterer Commi - Podcast wurde veröffentlicht. Mehr Infos im Menü unter Podcast.

http://commi.podcast.blindzeln.de.

Eintrag Nummer 6:

03.07.2010, 18:29

Sebastian Dellit

von und über BLINDzeln

Radio BLINDzeln - Das Magazin am 03.07.2010

This is information about BLINDzeln's regular radio programme. For further details, contact info@blindzeln.co.uk but please note that the content of the programmes is in German.
 
Heute Abend, Samstag 03.07.2010 von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr - Zeit für Radio “BLINDzeln - Das Magazin"
 
Das hört Ihr heute in Radio - BLINDzeln - Das Magazin
Per Internet: live.radio.blindzeln.de
Per Telefon: 0931 66399-3854
 
Thementicker:

Beitrag: “Avast 5” + Serie BBSB Inform: “BBSB Inform - Informiert” + Podcast Ohrenblicke: “Blindenfußball vorm Reichstag” + Serie tönende Wunderwelt: “Dinah” + Serie Audiogames: “Deekout und Super Deekout” + Podcast: “TuKSuB” + Musik bunt gemischt aus dem Netz.
 
Themendetails:

Beitrag Avast 5: Christine Kahlert über die neuste Version der beliebten Antiviren-Software.
Serie BBSB-Inform: das neuste aus Bayern und dem Rest der Blindenwelt hat Willi Kürpick für uns zusammengetragen.
Aus dem Podcast Ohrenblicke: Blindenfußball vor dem Reichstag.
Serie tönende Wunderwelt: Heute von und mit Willi Kürpick, der uns Musik von Dinah Washington präsentiert.
Serie Audiogames: Alex Westphal stellt uns Deekout und Super Deekout von DanZGames vor.
Aus dem Podcast TuKSuB: Eine Vorschau der neu gestarteten Plattform in der sich die MAcher vorstellen.
Musik gibt es heute aus dem Netz, kostenlos und legal!

Moderation:

Steffen Schultz.

-

Aktuell in Radio BLINDzeln - Das Magazin - Der Podcast:

Die Büchermaus stellt “Prinz im Pferdeohr” von Harald Jüngst vor.

Demnächst in Radio BLINDzeln - Das Magazin - Der Podcast:

Folge 59: Die Gefahr der Automatiktüren in öffentlichen Verkehrsmitteln.
Folge 60: Interview mit dem Theaterschauspieler Christian Spremberg, alias Karl Marx.
Folge 61: Willi Kürpick besuchte die Krimitage 2010 im Aura Hotel am Timmendorfer Strand.

Wer sich mit PodCast bereits auskennt, benötigt nur noch unsere URL, damit Ihr nichts mehr verpasst:

radio.podcast.blindzeln.de

Wer sich noch nicht mit PodCast auskennt, findet dazu alles Wichtige auf der Homepage:

www.BLINDzeln.de

im Menübereich:

“Podcast",

oder unter dem Direktlink:

podcast.blindzeln.de.

Ihr könnt unseren Radio BLINDzeln - Das Magazin - Der Podcast auch überall dort hören, wo Ihr telefonieren könnt. Wählt einfach die Festnetz Telefonnummer:

0931 663927-157

Mit Eurer Telefon-Tastatur könnt Ihr Euch übrigens durch die Episoden bewegen. Einfach mal ausprobieren - Viel Spass!

-

Sendeplan:

Samstag von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Hier ist immer die Erstsendung der aktuellen Sendung.
Geeignet für DSL (MP3 128 kbit/s)
(powered by www.blindzeln.de)

Darauf folgender Dienstag von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Die erste Wiederholung der aktuellen Sendung.
Geeignet für DSL (MP3 128 kbit/s)
(powered by www.blindzeln.de)

Darauf folgender Sonntag von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Die zweite und letzte Wiederholung der aktuellen Sendung.
Geeignet für DSL (MP3 128 kbit/s)
(powered by www.blindzeln.de)

-

Musikwünsche (nur in der Erstsendung am Samstag), Lob und Kritik per E-Mail an:

moderator@radio.blindzeln.de

oder Hotline:

01803 224411-44 *

Oder Mailbox:

01803 224411-45 *

oder IRC:

#Blindzeln

Weitere Informationen rund um unseren Chat gibt es auf:

www.blindzeln.de

im Menübereich:

Chat

oder unter dem Direktlink:

chat.blindzeln.de

Und nach der Sendung:

Wenn Ihr Fragen zu einem Beitrag habt oder sonst gern das komplette Redaktionsteam erreichen möchtet, dann mailt uns bitte an:

radio@blindzeln.de

oder diskutiert mit uns und den anderen Hörern in unserer Mailingliste [LAUSCHBRECHER]. Anmeldung per E-Mail an:

lauschbrecher-subscribe@blindzeln.net

Weitere Informationen zum BLINDzeln Radio findet ihr unter:

www.blindzeln.de

im Menübereich:

Radio

oder unter dem Direktlink:

radio.blindzeln.de

Bis dann - wir hören uns!

* 9 Cent/Minute aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 42 Cent/Minute

http://live.radio.blindzeln.de.

Eintrag Nummer 7:

19.06.2010, 19:04

Sebastian Dellit

von und über BLINDzeln

Radio BLINDzeln - Das Magazin am 19.06.2010

Heute Abend, Samstag 19.06.2010 von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr - Zeit für Radio “BLINDzeln - Das Magazin"

Das hört Ihr heute in Radio - BLINDzeln - Das Magazin
Per Internet: live.radio.blindzeln.de
Per Telefon: 0931 66399-3854

Thementicker:

Serie Tönende Wunderwelt: “Curtis Stigers” + Updates: “Bbsb-Inform informiert” + Webtipp: “www.bpb.de - Bundeszentrale für politische Bildung” + Beitrag: “Musik im Netz - Kauf, Download und Qualität der digitalen Musikvielfalt” + Webtipp: “www.domicil-dortmund.de - Jazzclub Domicil” + Beitrag: “Das König CMP-SP70 Lautsprechersystem” + Serie AudioGames “Tomb Hunter - Mysteries of the Ancients von USA Games Interactive” + Humoristisches: “Ein ganz normaler Tag eines iPhone-Anwenders” + Musik von Kohl & The Gang, Die Prinzen, Joan Jett & the Blackhearts, Ray Charles, Sting, Sqeezer und natürlich Curtis Stigers!

Themendetails:

Serie Tönende Wunderwelt: Jazz mit “Curtis Stigers".
Updates: Bbsb-Inform informiert über Aktuelle Geschehnise und spannende Berichte.
Webtipp: Einen politischen Webtipp gibts von Willi! www.bpb.de,/... (gekürzt), die Homepage der Bundeszentrale für politische Bildung!
Beitrag: Das Netz eröffnet uns ein wahres digitales Musikdisaster! Downloaden, kaufen oder Downloads kaufen? Und wie siehts überhaupt mit der digitalen Qualität aus? Dazu weiß Steffen Schultz mehr!
Webtipp: Willi Kürpick hat noch einen Internettipp für uns! Jazzclub “Domicil” ist eine seiner Heimaten! www.domicil-dortmund.de ist die Homepage dazu!
Beitrag: Was ist Musik denn ohne die optimalen Boxen? Unser Steffen Schultz stellt uns heute das König CMP-SP70 Lautsprechersystem vor.
Serie AudioGames: Alt und Neu treffen sich heut auch im Audiogames-Universum, denn wir stellen heute das Spiel “Tomb Hunter - Mysteries of the Ancients” von USA Games Interactive vor, welches früher “Montezumas Revenge bzw. “Montezumas Return” hieß.
Humoristisches: “Ein ganz normaler Tag eines IPhone-Anwenders” ... Was? Das kommt euch bekannt vor? Gut und schön! Aber wir haben das ganze nochmal neu abgemischt und ein bißchen realistischer gestaltet, und so ist es auf jeden Fall nochmal hörenswert!
Musik von Kohl & The Gang, Die Prinzen, Joan Jett & the Blackhearts, Ray Charles, Sting, Sqeezer und natürlich Curtis Stigers!

Moderation:

Alexander Westphal

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Die Büchermaus stellt “Prinz im Pferdeohr” von Harald Jüngst vor.

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Folge 60: Interview mit dem Theaterschauspieler Christian Spremberg, alias Karl Marx.
Folge 61: Willi Kürpick besuchte die Krimitage 2010 im Aura Hotel am Timmendorfer Strand.

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Eintrag Nummer 8:

19.06.2010, 18:41

Sebastian Dellit

Neues auf diesen Seiten

Neues fremdes Forum erschienen

Ein weiteres fremdes Forum wurde in unserem Forenindex veröffentlicht. Diesmal geht es um “Die offene Hilfsmittelplattform im Netz". Mehr Infos dazu im Menü unter Forenindex.

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Eintrag Nummer 9:

13.06.2010, 13:38

Sebastian Dellit

von und über BLINDzeln

Commi - Podcast Nr. 14 erschienen

Ein weiterer Commi - Podcast wurde veröffentlicht. Mehr Infos im Menü unter Podcast.

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Eintrag Nummer 10:

05.06.2010, 19:02

Sebastian Dellit

von und über BLINDzeln

Radio BLINDzeln - Das Magazin am 05.06.2010

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Heute Abend, Samstag 05.06.2010 von 18:00 Uhr bis 00:00 Uhr - Zeit für Radio “BLINDzeln - Das Magazin"

* Jubiläumssendung - 1 Jahr BLINDzeln Radio *

Das hört Ihr heute in Radio - BLINDzeln - Das Magazin
Per Internet: live.radio.blindzeln.de
Per Telefon: 0931 66399-3854

Thementicker/Themendetails:

Am 01.06. wurde unser Kind, “BLINDzeln Radio", ein Jahr alt. Das muß man natürlich gebührend feiern! Deshalb gibt es am Samstag, dem 5. Juni 2010, von 18:00 Uhr bis 00:00 Uhr eine Party, die einem einjährigen Radio gebührt!

Wir erinnern uns akkustisch zurück, welche Events und lustigen Begebenheiten sich im letzten Jahr ereignet haben, und wir schauen auch ein wenig hinter die Kulissen.

Ihr dürft also gespannt sein! Wir freuen uns auf Euch!

Moderation:

Alexander Westphal und Steffen Schulz

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Aktuell in Radio BLINDzeln - Das Magazin - Der Podcast:

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Folge 61: Willi Kürpick besuchte die Krimitage 2010 im Aura Hotel am Timmendorfer Strand.

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“Podcast",

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